Nachdem mittlerweile auch ein guter Teil meiner Lohnsteuer in die PVA fließt, sollte ich nicht automatisch höherversichert sein?
Portfolio kannst weitergeben, Pense eher nicht ?
Wenn das Geld einmal drin ist, kriegt man es nicht mehr raus. Da muss man halt drauf vertrauen, dass in den nächsten 10, 20, 40 Jahren nicht in die jährlichen Anpassungsfaktoren eingegriffen wird, sich die Besteuerung nicht ändert oder irgendwann eine Deckelung eingezogen wird, oder Zusatzpensionen jeglicher Form von der Regelpension abgezogen werden.
Das Vertrauen fehlt mir komplett.
Scam.
Ich mach es tatsächlich und meine Frau auch – Zahlen beide je 1.000€ p.a. in die freiwillige Höherversicherung.
Wir machen das aus folgenden Gründen:
Wir werden beide zu 100% auch ohne zusätzliche Beträge den Schwellenwert von 15/16.000€ erreichen sodass das Geld nicht auf einmal ausgezahlt wird zum Pensionsantritt sondern wir sowieso die monatliche Zusatzpension bekommen. Ergo wollen wir diesen Betrag etwas aufstocken.
Nein wir denken nicht dass das besser rentiert als ein Etf Portfolio aber wir besparen bereits einige Etfs mit etwa 20k p.a sodass wir es als diversifikation betrachten. Die PVA legen das Geld dann doch deutlich anders an als wir 😉
Sollte einer von uns sterben geht immerhin noch ein Anteil an den die Witwe/r, oder an unser Kind sollten wir überraschend sterben.
Auch überzeugend für uns – Man kann die Zahlung jederzeit stoppen, erhöhen oder sonst wie anpassen. Da es uns finanziell momentan nicht stört lassen wirs laufen.
Laut Rechner der PVA sollte das mal gute 200-250€ pro monat bringen
Bitte zahlts das einfach in einen ETF (der den MSCI World abbildet) ein.
Wenns damit am Ende nicht besser aussteigts als mit dieser Versicherung zahl ich euch die Differenz persönlich dazu …
Das klingt…erschreckend. Scheinbar ein Versuch irgendwie mehr Geld in das Pensionssystem zu kriegen, das scheint aber nicht nachhaltig zu sein.
>Eine versicherte Person zahlt mit 45 Jahren einmalig 840 Euro ein; die Pension beginnt zum 65. Lebensjahr. Der Berechnungsfaktor, ein Multiplikator, beträgt dann 0,00762. Daraus resultiert eine Steigerung der monatlichen Pension von 6,40 Euro.
OK also nach nicht ganz 10 Jahren hat man das Geld dann zurück und kriegt dann mehr raus als man eingezahlt hat.
Legen wir mit 45 Jahren 840 Euro an, Wertsteigerung 4% über Inflation, dann kriegen wir 1000€ zusätzlich, davon 27% als Steuer weg also haben wir 1570 € übrig. Wenn wir uns da über einen Entnahmeplan 7.50€ pro Monat 12 mal im Jahr zahlen (gleich zu 6,40€ 14 mal) kommen wir 30 Jahre lang aus, wenn wir weiter mit 4% rechnen!
8 comments
Nachdem mittlerweile auch ein guter Teil meiner Lohnsteuer in die PVA fließt, sollte ich nicht automatisch höherversichert sein?
Portfolio kannst weitergeben, Pense eher nicht ?
Wenn das Geld einmal drin ist, kriegt man es nicht mehr raus. Da muss man halt drauf vertrauen, dass in den nächsten 10, 20, 40 Jahren nicht in die jährlichen Anpassungsfaktoren eingegriffen wird, sich die Besteuerung nicht ändert oder irgendwann eine Deckelung eingezogen wird, oder Zusatzpensionen jeglicher Form von der Regelpension abgezogen werden.
Das Vertrauen fehlt mir komplett.
Scam.
Ich mach es tatsächlich und meine Frau auch – Zahlen beide je 1.000€ p.a. in die freiwillige Höherversicherung.
Wir machen das aus folgenden Gründen:
Wir werden beide zu 100% auch ohne zusätzliche Beträge den Schwellenwert von 15/16.000€ erreichen sodass das Geld nicht auf einmal ausgezahlt wird zum Pensionsantritt sondern wir sowieso die monatliche Zusatzpension bekommen. Ergo wollen wir diesen Betrag etwas aufstocken.
Nein wir denken nicht dass das besser rentiert als ein Etf Portfolio aber wir besparen bereits einige Etfs mit etwa 20k p.a sodass wir es als diversifikation betrachten. Die PVA legen das Geld dann doch deutlich anders an als wir 😉
Sollte einer von uns sterben geht immerhin noch ein Anteil an den die Witwe/r, oder an unser Kind sollten wir überraschend sterben.
Auch überzeugend für uns – Man kann die Zahlung jederzeit stoppen, erhöhen oder sonst wie anpassen. Da es uns finanziell momentan nicht stört lassen wirs laufen.
Laut Rechner der PVA sollte das mal gute 200-250€ pro monat bringen
Bitte zahlts das einfach in einen ETF (der den MSCI World abbildet) ein.
Wenns damit am Ende nicht besser aussteigts als mit dieser Versicherung zahl ich euch die Differenz persönlich dazu …
Das klingt…erschreckend. Scheinbar ein Versuch irgendwie mehr Geld in das Pensionssystem zu kriegen, das scheint aber nicht nachhaltig zu sein.
>Eine versicherte Person zahlt mit 45 Jahren einmalig 840 Euro ein; die Pension beginnt zum 65. Lebensjahr. Der Berechnungsfaktor, ein Multiplikator, beträgt dann 0,00762. Daraus resultiert eine Steigerung der monatlichen Pension von 6,40 Euro.
OK also nach nicht ganz 10 Jahren hat man das Geld dann zurück und kriegt dann mehr raus als man eingezahlt hat.
Legen wir mit 45 Jahren 840 Euro an, Wertsteigerung 4% über Inflation, dann kriegen wir 1000€ zusätzlich, davon 27% als Steuer weg also haben wir 1570 € übrig. Wenn wir uns da über einen Entnahmeplan 7.50€ pro Monat 12 mal im Jahr zahlen (gleich zu 6,40€ 14 mal) kommen wir 30 Jahre lang aus, wenn wir weiter mit 4% rechnen!
Pension aufpeppen indem ETF statt umlagefinanzierung.
Wär doch geil wenn unsere Pension gleichzeitig den wirtschaftsturbo zünden würd.
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