Der Terrorismusforscher Peter Neumann vom King’s College in London kritisiert im Ö1-Morgenjournal am Montag die deutschen Behörden nach dem Terroranschlag mit mehreren Toten und hunderten Verletzten in der Stadt Magdeburg in Sachsen-Anhalt. Der Tatverdächtige habe sich in “seine eigene Ideologie”, die sich aus “aus Versatzstücken von Wahn und Verschwörungstheorien” speise, hineingesteigert. Weil in solchen Fällen oft noch Ansätze psychischer Erkrankungen hinzukämen, spricht man laut Neumann in Großbritannien und anderen Ländern mittlerweile von einer “gemischten, instabilen, unklaren Ideologie” dieser Tätergruppe. In Deutschland habe man diese Tätergruppe noch gar nicht erfasst, weil sie laut Neumann in keine der bestehenden Kategorien passt.