Eva Schobesberger (Grüne): “Menschen sollen kein Auto mehr wollen”

by BothCondition7963

27 comments
  1. **Grüne Klimastadträtin will Linz bis 2040 so umbauen, dass Linzerinnen und Linzer lieber zu Fuß gehen, mit dem Rad fahren oder Öffis nutzen.**

    Klingt halt nicht so reißerisch wie “Böse Grüne wollen uns das Auto wegnehmen!!!!!”

  2. Ist zwar hinter einer Paywall, aber man muss nicht unbedingt ein Grüner sein um seine Vorteile daraus ziehen zu können. Wenn mehr zu Fuß, per Rad oder mit Öffis erreichbar ist, dann spart man sich Stau und es ist gut für die eigene Geldbörse.

  3. Zitat ist natürlich absichtlich polarisierened gewählt aber im Kern kann ich da schon zustimmen

  4. i hoss auto fahren ,i hoss dass de drecks kraxn so teuer san , drecks unnedige sparkassa aaaah

  5. Bin halt selbst schon soweit dass ich nur mehr 10k km im Jahr fahr und das Auto bis zu einem Monat nur steht, sogar mit Allwetterreifen fürs ganze Jahr… Nur es gibt halt Strecken da Brauch ich das Auto weil diese Orte nicht mit öffis erreichbar sind. Man kann nicht einfach das Auto komplett verbieten. Da würde ja alles was zwischen den Städten liegen würde zur einöde weil keiner mehr hinkommt.

  6. Aussage ist so gewählt, dass Leute, die sich damit nicht auskennen, sich darüber aufregen. Tatsächlich kann ich der Aussage aber 100% zustimmen. Menschen sollten auf jeden Fall kein Auto mehr wollen.

  7. Menschen in Linz. Solche Aussagen funktionieren immer nur im städtischen Bereich, wo Öffis gut ausgebaut sind.

  8. Ähm, ja lokale Infrastruktur sollte so gebaut sein dass man für den täglichen Gebrauch kein Auto benötigt.

  9. Dann sollte man sich aber nicht mit aller Gewalt gegen jedes Infrastrukturprojekt stellen…..

  10. Ich will auch kein Auto. Brauchen tu ich es trotzdem. Also zumindest beruflich. Ich hätte gerne ein Elektroauto aber die Infrastruktur ist ja absichtlich am absolut untersten Niveau gehalten worden über die letzten 10 Jahre. Ich hab halt keine Garage oder Gundstuck wo ich problemlos selber laden kann. Mehr Schnellladestellen, Parkplätze nur für Elektroautos, überall einfach mit Kreditkarte zahlen damit diese elendigen roamingkarten verschwinden und ein wirklicher preisvergleich möglich wird. Förderungen für Hausbesitzer damit Stationen von der hauseigenen Leitung errichtet werden. Und so weiter und so fort. Da gibts dann mit sicherheit zwei minuten später eine app dazu um preise schnell zu vergleichen und den Rest, und diesmal wirklich, erledigt die freie Marktwirtschaft.

  11. Wozu die Aufregung? Ist doch genau das Gegenteil von der oft Genannten Verbotskultur. Statt den Leuten das Auto verbieten zu wollen, will man die Alternativen so attraktiv wie möglich machen.

    Ganz im Ernst, mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren zu können, ist ein absolutes Privileg – kostengünstig und gesund. 

  12. Also wenn die Aussage ist: “Die Alternativen sind so gut, dass man kein Auto mehr braucht”, dann finde ich dass gut. Wenn die Aussage ist: “Wir müssen die Menschen umerziehen.”, dann finde ich das etwas übergriffig.

  13. Wenn es möglich wäre, würde ich auch kein Auto wollen. Aber ich wohne am Land, habe keinen Bahnhof im Ort, und der Bus in die Bezirkshauptstadt (wo es qualifizierte Arbeitsplätze gibt), geht in der Früh als Schulbus, und dann erst wieder am Nachmittag.

    Und das ist nur das Notwendigste. Da sind größere Einkäufe, Besuche bei Familie, Urlaube, Dienstreisen etc noch gar nicht Thema.

  14. Shitstorm von rechts in 3, 2, 1, …

    Aber prinzipiell eine gute Idee: leider auch nur in mittleren bis größeren Städten denkbar. Am Land wird der Bus, Sammeltaxi, Carsharing, etc. einfach ein eigenes Auto nicht so schnell ersetzen können.

  15. Tja, wollen tät ich eh keines, aber wenn man weitab von großen Städten wohnt, und das Auto gleichzeitig ein Werkzeug ist, mit dem man sich den Lebensunterhalt verdient, ist man halt mal drauf angewiesen.

  16. Würde ich jetzt mit den Öffis in die Arbeit fahren bräuchte ich Doppelt solange. Beim dem Heimweg würde ich nicht nur doppelt solange brauchen sondern meistens keinen Sitzplatz bekommen.
    Die Tank Kosten sind fast die selben wie die Kosten für die Jahreskarte für Öffentliche.

  17. Richtiger wäre “Die Menschen sollen kein Auto mehr brauchen”, das wird auch der einzige Weg sein.

  18. Stimme ich zu, soweit auch Betriebe, die HO anbieten können, auch zusätzlich Steuern zahlen müssen, wenn sie das nicht machen.

    Betriebe zwingen mich ja, mit dem Auto zur Arbeit zu fahren.

  19. Die Grünen schaffen es, dass die Menschen sie nicht mehr wollen.
    Warum kann man das nicht positiv rüberbringen? „Menschen sollen kein Auto mehr brauchen“ z.B.?

  20. OK, aber als Ersatz für das Auto möchte ich ein Pferd mit Sulky.

  21. Wenn es nach den Grünen geht, sollen Menschen gar nichts mehr wollen, was Ressourcen braucht. Kein Einfamilienhaus (wegen dem Bodenverbrauch), keine Fernreisen (wegen dem Pösen Flugverkehr), kein Fleisch, keine individuellen Verkehrsmittel. Und hobbies wie Motorradfahren, etc. sind derer Meinung nach sowieso zu verbieten.
    Der grüne Fasxhissmus lässt grüßen.

  22. Ich verstehe generell nicht, warum so viele alleine im Auto sitzen, wenns nur 10km (oder weniger) weit fahren müssen. Solche Distanzen sind mit einem Escooter auch leicht bewältigbar und die Zeitersparnis hält sich bei so einer Distanz auch ziemlich in Grenzen (vor allem zur Stauzeit).

    Ein guter E-scooter kostet so viel wie ein Auto in 2-3 Monaten…….aber offenbar haben dennoch viele lieber ein Zweitauto nur fürs Pendeln. Da kanns am Geld aber wirklich nicht mangeln.

    Und bevor jetzt der Aufschrei daherkommt -> ich rede nicht von jenen, die Kinder wohin bringen müssen oder ständig 12 Gepäckstücke herumtransportieren oder ständig einen Großeinkauf machen müssen….ich rede von jenen, die wirklich nur alleine im Zweitauto hocken und da 10km in die Arbeit fahren und wieder heim.

  23. Mei nächste Bushaltestelle is 2 km entfernt – und wird Mo – Fr nach 17 Uhr nimma angefahren, Wochenende gar Ned.
    Mei nächste Bushaltestelle die mo -So 5-22 Uhr angefahren wird ist 3 km über eine nicht bewinterdienstete, nicht beleuchtete Schotterstraße übern Hügel.
    Sämtliche Geschäfte sind 3-6 km von mir entfernt.
    Meine Arbeitsstelle ist 60 km von mir entfernt.
    Um meine Dienstzeiten Öffentlich erreichen und dann wieder heimkommen zu können habe ich folgende Option: Fahren sie mit dem Auto 15 km zum nächsten Bahnhof, und am Zielort wechseln dann noch 2 Mal die öffentlichen Verkehrsmittel und gehen dann den Rest zu Fuss…

    Macht es Sinn Radfahren attraktiver zu machen: ganz sicher.
    Ist es für alle eine Option? – siehe oben…

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