Diese Studie, wonach ein normales Auto eigentlich gesamtökonomisch viel mehr Kosten verursacht als der Besitzer tatsächlich zahlt und wofür die Allgemeinheit im Endeffekt aufkommen muss, ist eigentlich das beste Argument. Wenn Verbrenner nicht indirekt solche Subventionen bekommen würden, wären E-Autos schon heute 100% konkurrenzfähig. Nachhaltigkeit muss einfach billger sein, sonst wird das nie was. Aber dass eine CO2 Steuer das Klima realistisch retten kann, sagen alle Experten eh schon seit Jahren. Nur hört keiner auf sie, sobald er die Preise an der Tankstelle sieht.
Reine geldschneiderei das ganze, es wird sich niemals ausgehen, weder vom strombedarf, noch von der infrastruktur, aber das ist eh egal weil klimaschutz ein reiner werbegag ist, und nur dazu dient, die mittelschicht ärmer zu machen.
>Ein Tempolimit von 100 für alle Benziner und Diesel (E-Autos dürften weiter 130 fahren), eine Citymaut, die beim Einfahren in Städte zu bezahlen wäre, den Ausbau der Infrastruktur für Radfahrer und Fußgehende
Ich finde die zwei Punkte sehr interessant, weil ich finde, dass die nicht kaum Leuten schadet, die auf das Auto angewiesen sind oder zumindest nicht finanziell.
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>Viele Wege seien wenige Kilometer lang und trotzdem sei es auf dem Land normal, alles mit dem Auto zu fahren
Ich wohne auf dem Land und habe mal ein Paket (40x50x30cm) mit Fahrradanhänger zur ca. 5 km entfernten Postfiliale gebracht und mein Nachbar hat mich gefragt (nicht vorwurfsvoll, sondern weil er es wirklich nicht verstanden hat) warum ich nicht das Auto nehme, dass doch auch da steht.
Ich glaube einfachste Möglichkeit dieses Einstellung zu brechen, ist Carsharing, weil auch auf dem Land brauchen viele kein Auto für den Alltag, da Arbeits-, Einkaufs- und viele Freizeitwege mit dem Rad und teilweise mit den Öffis möglich sind. Man kauft aber trotzdem eines für die mehr oder weniger regelmäßigen Anlässe für die man eines braucht.
Wenn ich mir die Zahl an Zweit-, Dritt- und teilweise sogar Viertwagen in meinem weniger als 200 Seelen Dorf anschaue, würde ich sagen dass das Potenzial da ist, aber ohne Politik die das fördert wird es nicht klappen.
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Diese Studie, wonach ein normales Auto eigentlich gesamtökonomisch viel mehr Kosten verursacht als der Besitzer tatsächlich zahlt und wofür die Allgemeinheit im Endeffekt aufkommen muss, ist eigentlich das beste Argument. Wenn Verbrenner nicht indirekt solche Subventionen bekommen würden, wären E-Autos schon heute 100% konkurrenzfähig. Nachhaltigkeit muss einfach billger sein, sonst wird das nie was. Aber dass eine CO2 Steuer das Klima realistisch retten kann, sagen alle Experten eh schon seit Jahren. Nur hört keiner auf sie, sobald er die Preise an der Tankstelle sieht.
Reine geldschneiderei das ganze, es wird sich niemals ausgehen, weder vom strombedarf, noch von der infrastruktur, aber das ist eh egal weil klimaschutz ein reiner werbegag ist, und nur dazu dient, die mittelschicht ärmer zu machen.
>Ein Tempolimit von 100 für alle Benziner und Diesel (E-Autos dürften weiter 130 fahren), eine Citymaut, die beim Einfahren in Städte zu bezahlen wäre, den Ausbau der Infrastruktur für Radfahrer und Fußgehende
Ich finde die zwei Punkte sehr interessant, weil ich finde, dass die nicht kaum Leuten schadet, die auf das Auto angewiesen sind oder zumindest nicht finanziell.
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>Viele Wege seien wenige Kilometer lang und trotzdem sei es auf dem Land normal, alles mit dem Auto zu fahren
Ich wohne auf dem Land und habe mal ein Paket (40x50x30cm) mit Fahrradanhänger zur ca. 5 km entfernten Postfiliale gebracht und mein Nachbar hat mich gefragt (nicht vorwurfsvoll, sondern weil er es wirklich nicht verstanden hat) warum ich nicht das Auto nehme, dass doch auch da steht.
Ich glaube einfachste Möglichkeit dieses Einstellung zu brechen, ist Carsharing, weil auch auf dem Land brauchen viele kein Auto für den Alltag, da Arbeits-, Einkaufs- und viele Freizeitwege mit dem Rad und teilweise mit den Öffis möglich sind. Man kauft aber trotzdem eines für die mehr oder weniger regelmäßigen Anlässe für die man eines braucht.
Wenn ich mir die Zahl an Zweit-, Dritt- und teilweise sogar Viertwagen in meinem weniger als 200 Seelen Dorf anschaue, würde ich sagen dass das Potenzial da ist, aber ohne Politik die das fördert wird es nicht klappen.