
Expertenmeinungen sind unerwünscht
Warum die #Öffnungen zu früh kommen. Thread. #COVID19 #Omikron
1) Aus der Gefahr einer Spitzenüberlastung in den Spitälern ist die Gefahr einer Dauerüberlastung geworden. Seit Monaten muss das System mit 2000 und mehr zusätzlichen Patienten umgehen.
— Thomas Czypionka (@CzypionkaThomas) March 5, 2022
8 comments
Corona is ja noch immer nicht tot anscheinend und ich fand den Kommentar von einem Experten sehr passend.
Spitäler sind seit Monaten, fast Jahren muss man sagen Seuchenstätten mit wenn nicht zusätzlich mehr Patienten, zumindest arbeitsintensiveren Patienten. Und das bei sinkendem Personalstand.
Im Spital wird sich Corona nur langsam aus oder bessergesagt einwachsen und bis dahin eine Dauerbelastung darstellen. Das, was man ja eigentlich verhindern wollte neben den Toten?
Is irgendwie eher Hausverstand, oder? Ich check noch immer net was an den Masken so tragisch is, aber bitte. Die Mehrheit will drauf scheissen, dann scheiss ma halt drauf – mir is eh scho ois wurscht.
Um viele viele Idioten der letzten 2 Jahre zu zitieren:
“Dann kauft einfach mehr Betten!”
Wien geht ja wieder einen Sonderweg. Das machts in NÖ viel kuscheliger beim Wirten und beim Einkaufen weil die Leut halt da raus “flüchten”. Mir is eh wurscht, ich treff außer beim Einkaufen 1x / Woche und 2x / Woche im Büro auf keine auswärtigen Leut. Mein Beileid geht an alle Handelsangestellten im nicht lebensnotwendigen und damit maskenbefreiten Bereich in den Bundesländern.
#SEILBAHN !
Ich würd mich selbst ja eher als verständnisvoll einstufen, wenn’s um Coronamaßnahmen geht, und gerade auch das Abschaffen von Maskenpflicht versteh ich nicht… was ich mich in den letzten 1-2 Monaten aber schon gefragt habe, ist: wann können wir denn wieder einigermaßen zur Normalität zurück, also unter welchen Parametern? Was ist die langfristige Perspektive, wenn’s jetzt immer noch zu früh ist?
Wir fahren jetzt seit zwei Monaten mit 20k-40k täglichen Neuinfektionen dahin, was jegliche Werte vor Omicron komplett aus dem Wasser sprengt, und trotzdem sind die Krankenhäuser “nur” belastet, die Intensivzahlen sind stabil. Es betrifft zum absolut überwiegenden Teil ungeimpfte Leute, die dran sterben oder denen’s so dreckig geht.
Seit gut einem Monat gibt’s eine allgemeine Impfpflicht; die letzten beiden Wochen waren die Erstimpfungen bei weit unter 1000 pro Tag, und ob sie überhaupt durchgesetzt wird, wurde schon vor Inkrafttreten diskutiert.
Mir tun die Leute leid, die trotz Impfung, oder weil sie nicht geimpft werden können, immer noch zu den Risikopatienten zählen, und natürlich ist die Belastung für das Personal in den Krankenhäusern nicht geil – aber trotzdem ist die Versorgung gewährleistet.
Ich frage mich einfach, worauf wir hoffen/warten/spekulieren, wenn das jetzt noch zu früh ist. Der status quo kann nicht zur dauerhaften Normalität werden, ich glaub das will niemand, und das ist uns allen bewusst – also was muss sich konkret ändern, damit es Zeit ist, aufzusperren?
Kein Wunder das Mückstein das Handtuch geworfen hat wenn eh alle Empfehlungen ignoriert werden.
Hab ich aber auch nicht anders erwartet.
Wozu auf Experten hören, wenn man stattdessen Papa Nurgle anbeten kann.
Ich sage, wir brauchen eine Inquisition.
Die Experten deren Meinung am relevantesten wäre sind Public Health Experten die das Gesamtbild sehen. Anstatt spezialisierten Ärzten die zwar ihren engen Teilbereich sehen, dann aber die negativen Auswirkungen von Lockdowns und anderen Maßnahmen komplett ignorieren.
Leider lässt man diese Public Health Experten in den staatlichen Medien kaum zu Wort kommen, da sie oft nicht mit der Regierungsmeinung übereinstimmen.