>„Es ist nicht in der Lage, einen konventionellen Angriff auf Österreich abzuwehren.“
Das Bundesheer wäre auch mit 5% Budget des BIP nicht fähig, das zu tun. Wenn Österreich beim Wettrüsten mitmacht, dann geht das immer auf unsere Kosten. Welches Land würde denn direkt Österreich als erstes angreifen wollen, ohne zuerst Länder anzugreifen, wo Artikel 5 ziehen würde?
Schau, es is eh egal. Wenn wir beitreten und im Krieg dabei sind verlieren wir. Wenn wir nicht beitreten und dabei sind verlieren wir auch.
Nein danke. Die EU muss eigenständig werden und sich aus dem Einfluss anderer Großmächte lösen – egal ob Russland, China oder USA.
Übrigens hatte Österreich durchaus mal ein Verteidigungskonzept das auch hätte funktionieren können. Anscheinend hat das jeder vergessen:
>Das Raumverteidigungskonzept wurde, wie aus inzwischen veröffentlichten
Dokumenten der ehemaligen potentiellen Gegner hervorgeht, im Ausland
durchaus ernst genommen. So plante zum Beispiel die Ungarische Volksarmee
für eine nur leicht geschützte Raumsicherungszone 50 bis 70 Geschütze
und Granatwerfer, 10 bis 15 Panzer und 15 bis 20 Geschütze (im
Direktbeschuss) pro Kilometer ein. Bei einem derartigen Kräfteeinsatz
würde das Tempo des Vormarsches innerhalb der Raumsicherungszone 2,5 bis
3 Kilometer pro Stunde betragen. Für einen Vormarsch in den
Schlüsselzonen sahen sich die Ungarn damals nicht gerüstet.
>
>Ein Einmarsch der NATO aus Italien hätte dank der in den Tälern
vorbereiteten Sperren und Sprengpläne effizient behindert werden können.
Kritischen Einwänden hinsichtlich eines möglichen Einsatzes von Kernwaffen
durch den Gegner konnte entgegengehalten werden, dass durch die
verschiedenen Kampfverfahren der Raumverteidigung der enge Kontakt zum
Gegner hergestellt werden soll, was einen Einsatz nuklearer Kampfmittel
unmöglich macht. Außerdem konnte angenommen werden, dass es nicht im
taktischen Interesse des Gegners gelegen sein kann, das Gelände, das er
für den Durchmarsch und letztlich auch für seinen eigenen Nachschub
nutzen musste, nachhaltig zu kontaminieren.
der russ zeigt, dass er sich ned an seine verpflichtungen hält, warum sollten wir uns also an unsere neutralität halten ?
ein bundesheerler is da naürlich dafür, dann gibts fix mehr geld für seinen verein. sonst is halt ziemlicher blödsinn was er sagt.
Bitte nicht!!!
Fragt doch Belgien was ihnen die Neutralität im 1. und 2. Weltkrieg gebracht hat.
Achtung Spoiler Belgien war 1948 Gründungsmitglied der NATO
Man könnte es auch wie die Schweiz machen aber ihr Militär hat in der Bevölkerung einen extrem großen Stellenwert ( will man in der Schweiz eine leitende Positionen haben ist es Voraussetzungen das man bei der Miliz ist ) und die Schweiz lässt sich ihre Landesverteidigung auch was kosten ( aktuelle Beschaffung 36 Lockheed Martin F35A für 4,6 Milliarden Euro )
Wir sind mit Ausnahme der Schweiz nur von Natomitgliedern umgeben, was bedeuten würde das ein möglicher Angreifer zuerst durch die Pufferzone NATO müsste um uns anzugreifen. Bei einer Mitgliedschaft währen wir mitten im Krieg wenn zb. Russland ein Natomitglied wie Estland, Litauen,oder Lettland angreifen würde. Deswegen glaube ich das es besser für uns währe den Status als neutrales Land beizubehalten.
Geographie macht die Verteidigungspolitik. Wir sind ähnlich wie die Länder in Südamerika, weitesgehend geschützt vor Konflikten außer es kommt zum Weltenbrand wo dann eh alles wurscht ist, wir brachen eigentlich nichtmal ein eigenes Militär. Hier gehts nur um den Größenwahn und Geltungsdrang einiger Politiker und (ehemaliger) Beamter, österreichische Soldaten bei der Nato würden nicht eingesetzt werden um die Nato zu schützen sondern um in Afrika und Nahost Krieg zu führen.
Die Neutralität bringt uns in eine bedrohte Position. Wenn Finnland und Schweden der Nato beitreten sind wir neben der Schweiz das einzige verbleibende neutrale Land in Mitteleuropa. Bei Ungarn ist unter Orban nicht auzuschließen, dass dort die russischen Panzer durchrollen – sei es, um uns als eine Art DDR 2.0 mit strategischer Position über den Güterverkehr in Europa zu reklamieren oder einen eventuellen zukünftigen FPÖ-Kanzler nach einem neuen Ibiza-Skandal per Spetsnaz im Amt zuhalten.
Wenn wir die Neutralität aufgeben dann für EU und nicht NATO. Amerikanische Abhängigkeit ist auch nicht gut
Mir ist es eigentlich ziemlich egal. Wenn wirklich ein europaweiter Konflikt ausbricht, werden wir so oder so mit rein gezogen, ob wir wollen oder nicht. Aber generell bin ich mehr für die Neutralität.
13 comments
>„Es ist nicht in der Lage, einen konventionellen Angriff auf Österreich abzuwehren.“
Das Bundesheer wäre auch mit 5% Budget des BIP nicht fähig, das zu tun. Wenn Österreich beim Wettrüsten mitmacht, dann geht das immer auf unsere Kosten. Welches Land würde denn direkt Österreich als erstes angreifen wollen, ohne zuerst Länder anzugreifen, wo Artikel 5 ziehen würde?
Schau, es is eh egal. Wenn wir beitreten und im Krieg dabei sind verlieren wir. Wenn wir nicht beitreten und dabei sind verlieren wir auch.
Nein danke. Die EU muss eigenständig werden und sich aus dem Einfluss anderer Großmächte lösen – egal ob Russland, China oder USA.
Übrigens hatte Österreich durchaus mal ein Verteidigungskonzept das auch hätte funktionieren können. Anscheinend hat das jeder vergessen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Raumverteidigung
>Das Raumverteidigungskonzept wurde, wie aus inzwischen veröffentlichten
Dokumenten der ehemaligen potentiellen Gegner hervorgeht, im Ausland
durchaus ernst genommen. So plante zum Beispiel die Ungarische Volksarmee
für eine nur leicht geschützte Raumsicherungszone 50 bis 70 Geschütze
und Granatwerfer, 10 bis 15 Panzer und 15 bis 20 Geschütze (im
Direktbeschuss) pro Kilometer ein. Bei einem derartigen Kräfteeinsatz
würde das Tempo des Vormarsches innerhalb der Raumsicherungszone 2,5 bis
3 Kilometer pro Stunde betragen. Für einen Vormarsch in den
Schlüsselzonen sahen sich die Ungarn damals nicht gerüstet.
>
>Ein Einmarsch der NATO aus Italien hätte dank der in den Tälern
vorbereiteten Sperren und Sprengpläne effizient behindert werden können.
Kritischen Einwänden hinsichtlich eines möglichen Einsatzes von Kernwaffen
durch den Gegner konnte entgegengehalten werden, dass durch die
verschiedenen Kampfverfahren der Raumverteidigung der enge Kontakt zum
Gegner hergestellt werden soll, was einen Einsatz nuklearer Kampfmittel
unmöglich macht. Außerdem konnte angenommen werden, dass es nicht im
taktischen Interesse des Gegners gelegen sein kann, das Gelände, das er
für den Durchmarsch und letztlich auch für seinen eigenen Nachschub
nutzen musste, nachhaltig zu kontaminieren.
der russ zeigt, dass er sich ned an seine verpflichtungen hält, warum sollten wir uns also an unsere neutralität halten ?
ein bundesheerler is da naürlich dafür, dann gibts fix mehr geld für seinen verein. sonst is halt ziemlicher blödsinn was er sagt.
Bitte nicht!!!
Fragt doch Belgien was ihnen die Neutralität im 1. und 2. Weltkrieg gebracht hat.
Achtung Spoiler Belgien war 1948 Gründungsmitglied der NATO
Man könnte es auch wie die Schweiz machen aber ihr Militär hat in der Bevölkerung einen extrem großen Stellenwert ( will man in der Schweiz eine leitende Positionen haben ist es Voraussetzungen das man bei der Miliz ist ) und die Schweiz lässt sich ihre Landesverteidigung auch was kosten ( aktuelle Beschaffung 36 Lockheed Martin F35A für 4,6 Milliarden Euro )
Wir sind mit Ausnahme der Schweiz nur von Natomitgliedern umgeben, was bedeuten würde das ein möglicher Angreifer zuerst durch die Pufferzone NATO müsste um uns anzugreifen. Bei einer Mitgliedschaft währen wir mitten im Krieg wenn zb. Russland ein Natomitglied wie Estland, Litauen,oder Lettland angreifen würde. Deswegen glaube ich das es besser für uns währe den Status als neutrales Land beizubehalten.
Geographie macht die Verteidigungspolitik. Wir sind ähnlich wie die Länder in Südamerika, weitesgehend geschützt vor Konflikten außer es kommt zum Weltenbrand wo dann eh alles wurscht ist, wir brachen eigentlich nichtmal ein eigenes Militär. Hier gehts nur um den Größenwahn und Geltungsdrang einiger Politiker und (ehemaliger) Beamter, österreichische Soldaten bei der Nato würden nicht eingesetzt werden um die Nato zu schützen sondern um in Afrika und Nahost Krieg zu führen.
Die Neutralität bringt uns in eine bedrohte Position. Wenn Finnland und Schweden der Nato beitreten sind wir neben der Schweiz das einzige verbleibende neutrale Land in Mitteleuropa. Bei Ungarn ist unter Orban nicht auzuschließen, dass dort die russischen Panzer durchrollen – sei es, um uns als eine Art DDR 2.0 mit strategischer Position über den Güterverkehr in Europa zu reklamieren oder einen eventuellen zukünftigen FPÖ-Kanzler nach einem neuen Ibiza-Skandal per Spetsnaz im Amt zuhalten.
Wenn wir die Neutralität aufgeben dann für EU und nicht NATO. Amerikanische Abhängigkeit ist auch nicht gut
Mir ist es eigentlich ziemlich egal. Wenn wirklich ein europaweiter Konflikt ausbricht, werden wir so oder so mit rein gezogen, ob wir wollen oder nicht. Aber generell bin ich mehr für die Neutralität.