
Im skandinavischen Winter herrscht extremer Dauerfrost.
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Eisiger Winter ist gar nicht so weit von Deutschland entfernt. In Skandinavien werden gerade Temperaturen nicht höher als -20 Grad gemessen. Tagsüber. Wenn sich da die Strömung umstellt auf nördliche Richtung. könnte der Frost durchaus auch Deutschland fluten. Ein Blick in den 42-Tage-Trend von wetter.de zeigt, dass die Wettercomputer diese Möglichkeit durchaus berechnen.
Wetter im Februar: Letzter Wintermonat bringt Kälte bis zu -36 Grad

42-Tage-Wettertrend für den Norden: Es wird knackig kalt.
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Beispiel Hamburg für den Norden Deutschlands: Nach dem nassen und stürmischen Warmluftvorstoß sieht die Langfristprognose von wetter.de eine trockene Kältewelle vor, die bis in die dritte Januar-Dekade reicht. Kein Schnee, aber bissiger Frost in der Nacht bestimmt demnach das Wetter für die nächste Zeit. Tagsüber blieben die Temperaturen nur wenig über Null, in der Nacht könnte es auch schon mal in den Bereich des mäßigen Frosts gehen (-5 bis -10 Grad). Solche Werte gab es lange nicht – schon mal gar nicht so lange anhaltend. Ein hartnäckiges Skandinavien-Hoch könnte uns aber genau dieses Wetter bescheren.
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Schnee-und-Kälte-Wettertrend für den Alpenrand: Das wird eine Zitterpartie.
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Beispiel Garmisch-Partenkirchen für den Alpenrand im Süden Deutschlands: Mit dem Durchzug von Tief Ginette ist an den Bergen mächtig viel Schnee gefallen. Und bis zum zweiten Januar-Wochenende kommt auch noch einiges dazu. Bis auf 40 Zentimeter soll die Schneedecke laut 42-Tage-Trend anwachsen. In der folgenden Eiszeit-Phase kommt dann aber nichts mehr nach. Die Kälte dürfte auch herausfordernd genug sein. Selbst tagsüber kommen den Temperaturen nicht über -10 Grad hinaus. Nachts krachen die Werte im Extremfall Richtung -30 Grad. Das kann eigentlich nur bei klarem Himmel über Schnee so eisig sein. Dann kann die Oberfläche so krass ungehindert in die Atmosphäre das letzte bisschen Wärme auch noch abgeben.
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Angesichts der immer wärmer werdenden Erde nicht so. So war das Jahr 2024 das wärmste Jahr seit Beginn des Klimawandels. Es gibt gerade keinen Anlass zu denken, dass dieser Trend aufgehalten wird. Aber möglich ist da so eine Ausreißer-Wetterlage natürlich schon. Rechnerisch sowieso. Warten wir’s ab.
(ctr)