DruckenTeilen

Professor Juliane Winkelmann (TUM) und Dr. Stephan Geifes (DAAD) zeichneten Maria Elisa Magnoni mit dem DAAD-Preis für internationale Studierende aus. © Imago/Anne Hüttenrauch/TUM
Besondere Ehre für eine Studentin aus München: Dass sie überhaupt nach Deutschland kam, hat auch mit einem TV-Auftritt der Ex-Kanzlerin zu tun.
München – Gerade einmal zehn Jahre alt war Maria Elisa Magnoni, als sie daheim in Brasilien gebannt auf den Bildschirm starrte. „Ich habe Angela Merkel im Fernsehen gesehen“, erinnert sich die Studentin aus São Paulo. Danach fasste sie einen Entschluss: „Mir wurde klar, dass ich die beste Ausbildung bekommen möchte, um das Gleiche zu tun. Und dass Deutschland dafür der richtige Ort ist.“
„Leidenschaftlich eingesetzt“: Preisträgerin von TV-Beitrag über Merkel fasziniert
Viele Jahre später hat sich Mangnonis Entscheidung ausgezahlt. Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) hat sie 2024 zur Preisträgerin gekürt. Was die Brasilianerin seinerzeit am Auftritt der Kanzlerin so fasziniert hat? Merkel habe sich „leidenschaftlich für Nachhaltigkeit und Umweltschutz eingesetzt“, zitiert die Technische Universität München (TUM) Magnoni in einer Pressemitteilung.
DAAD-Preis für engagierte Studierende:
Seit mehr als zwei Jahrzehnten vergeben und mit 1000 Euro dotiert, soll der DAAD-Preis internationale Studierende würdigen, die sich durch herausragende Leistungen auszeichnen. Auch ein hohes Maß von ehrenamtlichem Engagement wird von den Jurymitgliedern berücksichtigt.
Quelle: daad.de
2020 kam die junge Brasilianerin nach München, um ihr Bachelor-Studium des Umweltingenieurwesens zu beginnen. Inzwischen ist sie im Master Ingenieurökologie am Campus Freising eingeschrieben. Für ihre Herzensthemen engagiert sie sich auch in ihrer Freizeit. Unter anderem in der Fachschaft, einer brasilianischen Studierendengruppe, der studentischen Initiative „Plant a seed“ und im Referat für Umwelt der Studentischen Vertretung.
In München ausgezeichnet: Studentin engagiert sich für Umweltschutz
Magnoni sei ein „Role Model für Internationalität“ an der TUM und darüber hinaus, lobte Jurymitglied Juliane Winkelmann, Geschäftsführende Vizepräsidentin für Internationale Allianzen und Alumni, bei der Preisverleihung.
Zurzeit verbringt die junge Brasilianerin ein Austauschsemester in Kopenhagen. „Ich bin schon gespannt, zu welchen neuen Ideen ich dort inspiriert werde, die ich dann an die TUM bringen kann“, wird sie in der Pressemitteilung zitiert.