Der Wunsch nach einem eigenen Haus: So hoch muss das Netto-Einkommen heute für den Kauf sein

by Carl_Tomorrow

19 comments
  1. Wenn man sich das mal bei einem Single ohne Kirche und SK1 anzeigen lässt müsste man um die 10k pro Monat verdienen. Alles klar…

  2. Insgesamt ein seltsamer Artikel. Aber das fand ich doch etwas kurios:

    > Zum Vergleich: Bundesweiter Kaufpreis-Schnitt für eine 80 Quadratmeter-Wohnung aus dem Bestand sind 263.000 Euro. Aus den oben zu Grunde gelegten Faustregeln ergibt das eine Monatsrate von 1050 Euro. Ein kinderloser Alleinlebender kann sich danach erst ab einem jährlichen Bruttoeinkommen von rund 71.000 Euro in Deutschland eine Wohnung leisten. Nach aktuellen Destatis-Zahlen liegt auch dieser Verdienst bereits weit über dem Durchschnitt von 62.485 Euro.

    Wieso sollte sich ein kinderloser Alleinlebender eine 80qm Wohnung kaufen????

    Generell ist die Wahl auf 80qm irgendwie seltsam. Für ein paar ist das eigentlich fast schon zu viel. Für eine Familie zu wenig. Höchstens für Familien mit einem Kind wäre die Größe was. Wobei moderne 80qm Wohnungen ja oft gerade einmal 2 Zimmer haben.

    Die 30% Regel ist ja allgemein etwas willkürlich gewählt.

  3. Ich glaube die Postbank sollte nochmal ganz gründlich recherchieren, wo Kiel liegt.

  4. Einfach zu den Eltern laufen und um Venture Capital für Kinder machen 🌚

  5. Was ich nicht verstehe, dass mit Düsseldorf und Köln zwei der teuersten Städte so nahe beieinander sind, in denen die Preise auch noch steigen sollen, aber die Preise in den Gemeinden rechts daneben fallen sollen. Als wenn dann nicht mehr Leute nach Hilden, Mettmann, Solingen, Leverkusen und Bergisch Gladbach ziehen.

  6. Die Frage ist welche Bevölkerungsentwicklung zu Grunde liegt.

  7. In München beispielsweise müssen im Schnitt über 790.000 Euro auf den Tisch gelegt werden. Bei dem üblichen Eigenkapitalanteil von 20 Prozent und mit einem typischen Zinssatz von 3,5 Prozent ergibt das eine monatliche Belastung von 3160 Euro. Nach der Faustregel, wonach die monatliche Rate maximal 30 Prozent des Nettoeinkommens ausmachen sollte, benötigt man also ein jährliches Bruttoeinkommen von rund 222.000 Euro bzw. 10.535 Euro monatlich Netto.
    […] 
    Weniger als 0,1 Prozent aller deutschen Arbeitnehmer verdient so viel – der Verdienst bewegt sich sogar außerhalb der vom Statistischen Bundesamt erfassten Verteilungsspanne von Vollzeitbeschäftigten.

    Tschau – und da reden wir von einer 80m2 Wohnung und keinem Haus oder 3-4 Zimmern

  8. Journalistische Durchschnittsleistung, wenn der Maßstab ein 15-jähriger Praktikant ist.

    1) Titel ist Netto-Einkommen, nahezu alle Zahlen sind Brutto.

    2) Es wird eine Grundannahme getroffen, die nicht vollständig ausgeführt wird. Die Kreditlaufzeit ist nirgendwo benannt. Die Faustregel der 30% für die monatliche Rate ist auch eher länger nicht mehr so ganz die Regel.

    3) Die Rede ist von Eigentumswohnungen mit 80qm, verglichen wird es mit dem Verdienst von Einzelpersonen.

    4) Insgesamt sind die Beispiele seltsam.

    >Zum Vergleich: Bundesweiter Kaufpreis-Schnitt für eine 80 Quadratmeter-Wohnung aus dem Bestand sind 263.000 Euro. Aus den oben zu Grunde gelegten Faustregeln ergibt das eine Monatsrate von 1050 Euro. Ein kinderloser Alleinlebender kann sich danach erst ab einem jährlichen Bruttoeinkommen von rund 71.000 Euro in Deutschland eine Wohnung leisten. Nach aktuellen Destatis-Zahlen liegt auch dieser Verdienst bereits weit über dem Durchschnitt von 62.485 Euro.

    Das hieße, gibt man 34% seines Einkommens aus und kann sich damit als Single eine 80qm Wohnung (zum Bundesdurchschnitt) leisten. Das ist eigentlich okay. Es ist kein super sinnvoller Vergleich – Durchschnitte haben das so an sich. Und die Problematik ist, dass man damit ja eine Eigentumswohnung erwirbt, heißt, man hat das Gedöns mit Eigentümerversammlung und solcherlei am Hals.

    >Noch erschwinglich, so die Berechnungen auf Basis des Wohnatlas 2024, seien die Kaufpreise nur noch in wenigen Regionen: Mit einem Einkommen von 51.600 Euro Brutto kommen etwa nur 119 der 400 Regionen infrage, selbst in mittelgroßen Städten muss man im Schnitt 68.500 Euro, in den Landkreisen außerhalb der Speckgürtel, 63.675 Euro verdienen.

    Es gibt genau 0 Hinweise darauf, woher 51600 Brutto herkommen.

    5) Es ist ein allgemeines Hin und Her, von teuersten Regionen hin zu Durchschnitten, hin zu Beliebigkeit, hin zu Umland von Großstädten, zurück zum Umland der teuersten Regionen (München).

    Wild und hilft so ungefähr niemandem, festzustellen, ob man genug Verdienst für einen Eigentumskauf hat.

  9. Erzählt das meinen Schwiegereltern, die mich immer wieder fragen, ob ich denn mal nicht langsam kein Haus kaufen will.

  10. Ach cool, da bekommt man doch Bock aufs Leben in Deutschland. Da sollte ich doch direkt nochmal 20 Stunden mehr pro Woche für den selben Lohn arbeiten um mir das Haus trotzdem nicht leisten zu können. Nicht wahr Herr Merz?

  11. Wir haben auch nur 80 m2 ist altbau und ich renoviere / mache viel selber . Hab die Kredite vor 4:jahren bekommen und zahle für den Kaufpreiß von 150000€ ganze 600 im Monat ab billiger wie 80 m2 Mieten bekommst hier in Albstadt fast nicht mehr unter 1000 kalt ist im Zollernalbkreiß

  12. Was für komische Zahlen! Brutto Netto brutto brutto Netto. Wild!

    Banken akzeptieren als Annuität 40% bis 50% vom HH-Netto fix, das obere Ende im Bereich 10k netto, weil höherer variabler Anteil bei den Gehältern.

    Dann ungefähr Rate * 250 als max. Kreditsumme + Eigenkapital.

    Oder rückwärts: (Gesamtsumme – EK) / 250

  13. Ich glaube die 30% Regel macht bei Wohneigentum nur bedingt Sinn, weil man ja parallel Vermögen aufbaut.

  14. Der Traum vom Eigenheim ist tot, egal in welchem entwickelten Land. Je früher wir uns das eingestehen, desto besser. Das Problem ist nur, dass auch mieten nicht geil ist.

  15. Ich glaube, dass Inflation plus das hier ein riesen Grund für den Aufstieg der Rechten ist. Die Leute merken langsam, dass sie verarscht werden und ihre Lebensträume in diesem System nicht mehr möglich sind. Die Parteien der Mitte haben darauf keine Antwort, außer das wir uns alle mehr anstrengen sollen (#CDU). Die Rechten sagen, der Ausländer ist Schuld. Und die Linken sind zu blöd um einfach mal die Wahrheit auszusprechen. In Deutschland haben sich einige wenige Familien das Land unter den Nagel gerissen und Pressen uns aus wie eine Zitrone.

    Ich denke, die AFD wird bei über 25% landen und dann fragen sich wieder alle, woran hat es gelegen? An der Ungleichheit in diesem Land.

  16. Warten wir einfach ein paar Jahre, bis die Blase platzt. Keine Mietwohnungen, Eigentum kann sich sowieso keiner mehr leisten, irgendwann passiert das selbe wie in Irland vor einigen Jahren und die Häuser werden zu Ramschpreisen auf den Markt geworfen oder spottbillig vermietet.
    Zum jetzigen Stand kann ich mir auch kein Eigenheim leisten und in den nächsten Jahren auch nicht, da die Steuerlast so abartig ist, dass das, was nicht für Lebenshaltungskosten und nötige Anschaffungen weg geht für Steuer und Krankenkasse drauf geht.

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