von Dominik Rzepka
Bald-US-Präsident Trump fordert, Nato-Länder sollen fünf Prozent der Wirtschaftsleistung in Verteidigung stecken, Minister Habeck fordert 3,5. Dem widerspricht der Kanzleramtschef.
Sehen Sie hier das Interview mit Kanzleramtschef Wolfgang Schmidt (SPD) in voller Länge.12.01.2025 | 6:27 min
Ich bin auch dafür, dass man jetzt nicht das Pferd nicht von hinten aufzäumt und festlegt, wie viel es denn sein sollen und man sich dann in immer höheren Zahlen in Ekstase redet.
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Wolfgang Schmidt, SPD
Zunächst einmal müsse geschaut werden, wie viel genau gebraucht werde. Im Moment gelte es zu definieren, wie man es hinkriege, auf zwei Prozent des BIPs zu kommen. “Ab 2028 werden wir 30 Milliarden Euro aus dem Haushalt für die Bundeswehr und für die Verteidigung ausgeben müssen.”
Das ist sehr viel Geld.
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Wolfgang Schmidt, SPD
Der künftige US-Präsident Donald Trump fordert von den Nato-Verbündeten mehr Geld für die Verteidigung – fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Wie reagiert Berlin?12.01.2025 | 3:52 min
Fünf Prozent wären fast 210 Milliarden Euro
Viele zahlen zu wenig, Deutschland etwa. Deutschland war unter einem Prozent. Die Nato sollte bei fünf Prozent sein.
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Donald Trump, künftiger US-Präsident
Zwar war Deutschland noch nie unter einem Prozent, aber sehr nahe dran. Aktuell kommt Deutschland nur dank des sogenannten Sondervermögens auf knapp zwei Prozent.
Der künftige US-Präsident Donald Trump ist mit seiner Forderung einer massiven Erhöhung der Verteidigungsausgaben der Nato-Staaten auch in Deutschland auf erheblichen Widerspruch gestoßen.09.01.2025 | 2:32 min
Kredite aufnehmen für Verteidigung?
Scholz hatte die 3,5-Prozent-Forderung Habecks abgelehnt. Der Kanzler nannte den Vorschlag seines Wirtschaftsministers “unausgegoren” und fragte, woher das Geld dafür kommen solle.
Wer zahlt die Zeche? Die Bürgerinnen und Bürger?
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Olaf Scholz, SPD
Schulden machen für die Verteidigung oder nicht? Das Thema ist im Wahlkampf angekommen.
Bundestagswahl 2025
:BSW sagt “alten Parteien” den Kampf an
BSW-Ko-Chefin Mohamed Ali hat ihre Partei auf einen harten Wahlkampf eingeschworen und zur Abgrenzung von den anderen Parteien aufgerufen. Alle News hier im Wahlkampf-Ticker.
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