Bundesheer zieht erste Lehren aus dem Ukraine-Krieg

8 comments
  1. Ich glaub die Missstände sind schon seit Jahrzehnten bekannt, unternommen hat nie jemand irgendwas. Im Gegenteil, jede Regierung hat das Bundesheer noch weiter zusammengespart und ausgehungert. Jegliche Versuche die Truppe zu modernisieren und auf Stand des 21. Jahrhundert zu bringen wurde blockiert.

    Und jetzt steht ma mit Pikachu Face da und wundert sich das man nur 10 einsatzfähige Panzer auf dem technischen Stand der 80er und ein paar Flieger hat wo alle nützlichen Komponenten ausgebaut wurden damit man sich die Flieger überhaupt leisten kann.

    Auch wenn wir Neutral sind usw. gilt halt noch immer irgendwie der Spruch “Wer den Frieden Will muß sich für den Krieg vorbereiten”. Man blicke mal in die Schweiz.

    Bei all der Tragödie rund um Ukraine kann sich der Westen ja nur glücklich schätzen das die Aggressoren technisch um nix besser sind und ebenfalls nur über mehrheitlich veraltetes gerät und demotivierte und schlecht ausgebildete Truppen verfügt.

    Bin halt gespannt ob Österreich auch den Weg von Deutschland geht …

  2. Seit Jahrzehnten wird schon gesagt, dass das einzig gute für Österreich ist, dass man unringt von NATO Ländern ist.
    Österreich könnte absolut nichts gegen einen Aggressor machen.
    War selbst auch dagegen nachdem die Eurofighter bezogen wurden weil ich dachte die wären doch Müll. Nur wenn da alles nützliche ausgebaut wurde, dann kein Wunder dass die nicht performed haben.

  3. Eine kleine Geschichte dazu aus meiner Zeit als GWD:
    Bundesheer beschaft neue “Alpinefahrzeuge”. Eins kostet nette 2 Mio. Euro. Zuständiges Militärkommando glaubt, dass man damit “bis am Gipfl fahren kann”. Dort wo die Dinge eigentlich eingesetzt werden soll, zweifelt man aber eben daran und versucht die 7 Stück wieder zurück zu schicken (weil man eben nicht, wenn’s schlecht geht 2 Mio Euro in der Landschaft anbauen will).
    Denn nun kommt der Hammer: die Dinger können wir nicht mit eigenen Material bergen. Sind sogar zu schwer für Hubschrauber (also wenn man sie alpin verliert, sind sie Teil der Landschaft).
    Gleichzeitig fährt die Kompanie mit 40-jahre alten Puch und muss sich ihre Ski selbst kaufen.
    Dort stehen also 14 Mio geparkt und werden ca. 2 Mal im Jahr bewegt (am Kasernengelände) wenn GWDs Führerschein machen.

    Btw. Bei uns lagen die Panzerabwehrrohre irgendwo im Keller auf einem Haufen, weil : “Wir haben schon seit 10 Jahren keine Übungsmunition dafür bekommen”.

  4. Man hat halt aus Gemütlichkeit jeden Vizeleutnant verbeamtet und wundert sich jetzt warum man außer Personalkosten nix mehr vom BH hat.

  5. Dh eigentlich eh okay das wir keine Panzer und Luftwaffe haben, wir sollten statt dessen Panzerabwehrwaffen wie Javelins und Drohnen kaufen/horten

  6. Ich sag nur Berufsheer.

    Da hast du dann einfach ein Bundesheer mit Berufssoldaten die das auch machen wollen mit der dementsprechenden Ausrüstung und Schlagkraft damit man es auch eine Landesverteidigung nennen kann.

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