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Die frostige Idylle neigt sich laut Experten dem Ende zu: Schon ab Mittwoch (15. Januar) soll der blaue Himmel von grauem Hochnebel verdrängt werden.

Kassel – Die eisigen Nächte haben Deutschland fest im Griff. In Regionen wie dem Sauerland, der Eifel und dem Westerwald sinken die Temperaturen in den klaren Nächten sogar auf minus 10 bis minus 15 Grad, vor allem über schneebedecktem Boden. „Diese frostigen Bedingungen verdanken wir Hoch ‚Beate‘, das derzeit sein Zentrum über Deutschland hat und uns klare, sonnige Tage beschert“, erklärt Wetter– und Klimaexperte Dominik Jung von wetter.net. Doch genau diese Hochdrucklage wird uns ab Mittwoch (15. Januar) verlassen – mit spürbaren Auswirkungen, erklärt der Meteorologe. Die frostige Schönheit hat nur noch wenige Stunden Bestand, denn ab Mitte der Woche beginnt der Wandel, prognostiziert Jung.

Die Wetterkarte zeigt die Wetterlage ab Mittwoch (15. Januar) in Europa.

Hoch Beate verschiebt seinen Schwerpunkt bis Mittwoch (15. Januar) nach Frankreich. Dadurch bleibt es in Deutschland oftmals überall neblig und trüb. Die Sonne hat es extrem schwer. © METEORED/www.daswetter.comHoch „Beate“ verabschiedet sich – Nebel übernimmt Wetter in Deutschland

Jung erklärt: Mit dem Rückzug von Hoch „Beate“ verlagert sich das Wetterzentrum, und Deutschland wird zur Bühne für grauen Hochnebel. Die Sonne, die bislang großzügig für strahlend blaue Wintertage sorgte, hat dann immer schwerer zu kämpfen. Stattdessen würden Dunst, Nebel und trübe Aussichten in den Vordergrund rücken. „Die Wetterlage wird dadurch insgesamt milder, aber auch deutlich eintöniger“, prognostizieren die Experten von wetter.net. Diese Änderung treffe vor allem die westlichen und mittleren Regionen Deutschlands, wo der Winterzauber einem grauen Einerlei Platz mache.

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Wetter in Deutschland: Kein Frost, aber auch keine Freude?

Die gute Nachricht: Die eisigen Minusgrade würden durch die Wetterwende gemildert werden. Die Nächte sollen nicht mehr ganz so kalt werden, die Temperaturen tagsüber leicht ansteigen. Wie Jung sagt, bleibt aber abzuwarten, wie sich die neue Wetterlage entwickelt und ob der Januar noch einmal für Überraschungen sorgt. Auch für Februar gibt es bereits erste Prognosen.