In Helsinki beginnt ein Gipfeltreffen der Nato-Staaten zur Ostsee-Sicherheit. Dabei geht es unter anderem um Maßnahmen zur Sicherung der kritischen Unterwasser-Infrastruktur.14.01.2025 | 0:25 min
Selbstverständlich bedeutet das, dass wir auch mit deutschen Schiffen für die Sicherheit in der Ostsee Sorge tragen.
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Olaf Scholz (SPD), Bundeskanzler
Russland nutzt das internationale Seerecht aus. Die Polizei kann Handelsschiffe nicht stoppen.13.01.2025 | 1:26 min
Mehrere Fälle mutmaßlicher Sabotage in der Ostsee
Mit dem Gipfel in Helsinki reagieren die beteiligten Nato-Länder Deutschland, Dänemark, Estland, Finnland, Lettland, Litauen, Polen und Schweden auf jüngste Vorfälle, bei denen Leitungen und Kabel in der Ostsee mutmaßlich vorsätzlich beschädigt wurden.
Scholz mahnte angesichts dessen nun eine engere Zusammenarbeit der Anrainer-Staaten an. In Anspielung auf Russland sagte er:
Wir müssen davon ausgehen, dass sie Teil einer hybriden Strategie sind, die europäische Länder bedrohen.
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Olaf Scholz, Bundeskanzler
Man müsse gemeinsam Überwachungsstrategien absprechen.
Nur weil Russland Gesetze bricht, könne es die Nato nicht auch tun, sagt Sicherheits-Experte Peters. Rechtskonform zu reagieren, sei deshalb eine Herausforderung.13.01.2025 | 17:16 min
Finnland und Schweden wollen sich an Einsatz beteiligen
Die beiden Nato-Neumitglieder Finnland und Schweden haben bereits angekündigt, sich mit Schiffen daran zu beteiligen. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur soll die Mission insgesamt etwa zehn Schiffe umfassen. Estland lässt bereits ein Marineschiff im Finnischen Meerbusen patrouillieren.
Quelle: ZDF
Quelle: dpa, Reuters