
https://noe.orf.at/stories/3290381/
Also ich glaub langsam ich spinn, sowohl die ÖVP als auch die FPÖ bashen so oft gegen die Teilzeit.
Wann verstehen die endlich, dass jeder für sich selbst entscheidet wie viel er arbeiten geht und mit wie viel Geld er auskommen will / kann.
Freier Markt immer nur dann wenn's ihnen grad passt, lächerlich hoch 10.
by hmpfdoctorino
41 comments
Das ist die Wirtschaftspartei.
Teilzeit ist asozial, besser ganz zu Hause bleiben und sich dafür mit der Herdprämie bezahlen lassen. Traditionelle Werte eben. 😉
Ich bin ja gespannt was die anderen Parteien damit anfangen. Ich befürchte, dass es exakt nichts sein wird.
Mikl Leitner, die ÖVP und die FPÖ sind asozial.
Ich Männlich, verheiratet, keine Kinder: Gehe sicher in Teilzeit sobald der Hauskredit fertig abbezahlt ist.
Teilzeit ist asozial. Als Mann.
Arbeiten ist asozial. Als Mutter.
Ihre Wirtschaftspartei.
Ich würd vor allem gern mal die Zeitlisten der Consultants a la Kurz, Köstinger, und jetzt dann Nehammer sehen. Aber ich versteh schon, die glauben alle sie hackeln 60 Wochenstunden vom Frühstücksmeeting bis zum Business Dinner.
Neue Feindbilder braucht das Land!
> Ich gönne jedem, dass er seine Work-life-Balance lebt, aber nicht auf unser aller Kosten.
Keine Ahnung was sie da redet. Geht eh nicht auf „unser aller Kosten“, sondern auf die eigenen (Stichwort Pensionsansprüche).
Irgendwann hat die „Leistung muss sich lohnen“-ÖVP mal gewusst dass vor allem auch Vollzeit auf die eigenen Kosten geht weil die Steuerbelastung es vergleichsweise unattraktiv macht. Keine Ahnung was mit der Mikl-Leitner in letzter Zeit los ist, aber ihre Aussagen werden zunehmend wirrer.
Ein Sozialschmarotzer bezeichet arbeitende Leute als asozial. Sehr weit aus dem Fenster rausgelehnt, die Frau.
Politikergehälter und Zuwendungen sind asozial.
Lol, wenn ich mir mit 40+ Stunden aufgrund von extrem hohen Steuern kein Eigentum leisten kann, dann miete ich hald und hab viel Freizeit.
Das schlimme an der Sache ist, dass Teilzeitkräfte oft gute Gründe haben nicht zu arbeiten, meistens weil sie irgendetwas anderes machen müssen und dafür keinen Cent sehen.
Ich z.B. Pflege zwei Elternteile die ansonsten aufgeschmissen wären und in ein Pflegeheim müssten.
Das ich mich als asozial beschimpfen lassen muss ist eine Unverschämtheit und skandalös!
Ich arbeite vermutlich wöchentlich mehr als diese Arschlöcher. Einen Teil der Zeit davon unvergütet dafür sozial.
Mikl Leitner hat keine Ahnung. KEINE, NULL, NIX!
Meinen Job kann man keine 40h machen. Das wäre einfach die selbe Arbeit nur macht man sie viel langsamer
Was in dieser Diskussion immer untergeht ist dass viele Unternehmen sich garnicht leisten können, ihre Mitarbeiter Vollzeit einzustellen. Dann einfach Teilzeitverträge austeilen und die Leute unbezahlt Überstunden machen lassen.
Interessant, immer die minderbemittelten Schasquastln mit zu viel Geld am Konto (durch uns) wollen uns erzählen, was was ist…
“Wir müssen dafür sorgen, dass sich die Teilzeit weniger lohnt”
wie wäre es, stattdessen dafür zu sorgen, dass sich Vollzeit wieder mehr lohnt? 🤡
Gutes Beispiel für “Marktfreiheit”.
sicher is es asozial aber ma macht a alles dass ma echt ka lust in vollzeit sich ausbeuten zu lassen
Ja ist eh klar, ÖVP als auch FPÖ wollen nur Vollzeitarbeiter, die auch mehr Steuern einzahlen….. Den Parteien ist es dabei egal, ob die Leute in der Teilzeit fast genauso viel verdienen wie in einem schlecht bezahlten Hilfsarbeiter Job……
Warum viele der FPÖ Wähler meinten es geht den “kleinen Bürger” besser, wenn die FPÖ gewinnt, ist mir sowieso ein Rätsel….
Manche Menschen tragen ihr Herz auf der Zunge, Frau Mickl Leitner trägt das Rückgrat der ÖVP offen im Gesicht.
Dann hört auf, asoziales Verhalten zu fördern. Wenn ich für doppelte Arbeitszeit nur eineinhalbfachen Nettolohn bekomm, und sich damit sowieso nie ein Haus/eine schönere Wohnung/allgemein ein großartig höherer Lebensstandard ausgeht, warum dann vollzeit arbeiten gehen?
Mikl Leitner ist asozial (laut mir)
Ja die ÖVP Politiker in höheren Funktionen verlieren immer mehr den Draht nach unten. Bin Kommunalpolitiker in einer kleinen Gemeinde und habe noch nie in den letzten 20 Jahren eine so große Distanz zwischen der Basis unten und den Bundespolitikern ganz oben verspürt. Das war in der Ära wo Pröll noch LH war noch deutlich besser, auch wenn es sich da schon schleichend verschlechtert hat. Dieses Nachäffen dem Rechtspopulismus und diesem “Neokonservativen” Strom wo zB Grüne Themen wie Klimaschutz oder auch die Energiewende irrational und emotional gebasht werden inkl. irgendwlechen Randthemen wie Genderdiskussionen und was “Normal” sei usw…. das sind alles Themen die unterm Strich keine Probleme lösen und nur irgendein Bla Bla sind. Keine Ahnung das alles ist Befremdlich und ich glaube die Politiker auf höchster Ebene leben mit ihren Kollegen und deren Personal in einer art Selbstbestätigungs-Blase wo die Bodenhaftung immer schlechter wird. Ich kenne kaum jemand in der Kommunalpolitik der mit irgendwelchen Teilzeit-Diskussionen, “Was ist Normal” Diskussionen usw. eine Freude hat.
vllt sollte man ihr mal beibringen wie man effizient arbeitet, dann brauch sie auch nicht rumsudern.
Freier Markt, der Markt wird’s schon richten. Darum arbeiten so viele Leute in der Pflege.
Die Ansicht was ein freier Mark ist, hängt von der Ideologie ab. Die Konservativen wollen, dass die Frau u gleichzeitig im Job und Zuhause Vollzeit arbeitet.
Also ich “arbeite” 40h und darin arbeite ich 20h. Wenn ich nur 20h angestellt wäre, müsste ich trotzdem gleich viel arbeiten. Stillstände sind halt bei uns oft der Fall, weil Entscheidungen irgendwo von irgendwem getroffen werden. Oder das System 3h braucht, bis eingegebene Daten online sind. Also jede Änderung dauert mindestens mehrere Stunden, davon vielleicht 15min Arbeit.
Mein Kollege, der 20h arbeitet und zeitgleich mit mir begonnen hat. Ist bis heute nicht gscheid eingeschult worden. Er kennt sich bei nix aus, und arbeitet eventuell 5h.
Ich könnte ihn komplett ersetzen und würde immer noch nicht voll auf 40h kommen.
Born lächerlich. Look at Strache.
Aber 5 Jahre Parlament und dann fette Pension ist sehr sozial.
Und schon wieder kann man sich wunderbar gegeneinander ausspielen lassen und die mit wirklich Geld bleiben unberührt und müssen nichts zusätzlich fürs System leisten.
Wie gewählt, so bestellt. Dass die Johanna ein gewissenloser, privilegierter, rassistischer, machtgeiler und verlogener Mensch ist, stellt sie ja schon seit Jahren deutlich unter Beweis.
Jetzt mit der FPÖ kann sie es endlich noch offener aussprechen.
Das konservative Wahlvieh wirds trotzdem wählen, da sie entweder gar nicht nachdenken, die Werte von ihr insgeheim teilen oder denken, sie würden von ihrer Politik nicht betroffen werden, da sie ja zu den“ guten“ gehören.
Für mich, trotz FPÖ, einer der widerwärtigsten Menschen auf der österreichischen Politbühne.
Es wäre zu hoffen, dass zumindest die jüngeren Generation bald munter werden und diesen dummen Kreaturen keine Stimmen mehr geben! Aber gut, der Trend wird eher Richtung weiß gehen (wenns überhaupt zur Wahl gehen). Lost Country
“Teilzeitarbeit schlecht zu reden ist eine Politik von vorgestern” -Johanna Mikl-Leitner, 28.05.2010
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20100528_OTS0222/mikl-leitner-teilzeitarbeit-darf-nicht-verteufelt-sondern-muss-aufgewertet-werden
Mikl-Leitner ist asozial (laut mir)
Scheiße.. das kann man sich nicht ausdenken. Eine Person, die MONATLICH ca. ein Jahresgehalt von einem(!) dieser durchschnittlich “asozialen” Teilzeitkräfte als Gehalt bekommt, spricht über Gesundheitskosten und darüber, dass es asozial sei, wenn sich jemand dafür nicht Vollzeit aufopfern möchte/kann.
Und wenn diese werte Person über “Respekt von Worklifebalance” und “selbst arbeite sie mehr als 50 Stunden” spricht, frage ich mich, ob sie sich selbst auch nebenbei um Haushalt, Einkauf, finanziell korrekte Planung (um durch den Monat zu kommen), (Kassen-)arzttermine und dem dazugehörigen Stress usw. kümmert bzw. kümmern muss..
Geil, und gerade im Gesundheitsbereich wo ja alle schreien dass “händeringend” nach Personal gesucht wird, wir erstens ein dreck bezahlt und zweitens nicht mal allen eine Vollzeitstelle angeboten (das ist nicht erst seit gestern so, sondern seit vielen Jahren).
Wer ist da asozial?
Viele Firmen suchen ja sogar gezielt nach Teilzeitkräften und lassen auch nicht mit sich reden, wenn man Stunden aufstocken will. Diese ganze Argumentation geht komplett an der Realität vorbei.
> „Wir müssen dafür sorgen, dass sich die Teilzeit weniger lohnt, dass die Menschen wieder mehr Vollzeit arbeiten und der Fleiß, ein Vokabel, das man zuletzt weniger gehört hat, wieder ein Ansehen gewinnt, das zuletzt nicht da war“, so Felbermayr.
Oder… ooooooder, man macht Vollzeit arbeiten attraktiver? 🙃
Habe ursprünglich was Richtung Gastronomie gelernt und bin später zu ner Ausbildung zum Mechatroniker (Hauptmodul Automatisierungstechnik) umgestiegen (war ein paar Jahre vor Corona; einfach weil die Arbeit in der Gastro so sehr von äußeren Faktoren, die man nicht verändern kann wie das Wetter, abhängig ist und der Lohn dafür mies ist).
Frage mich ernsthaft wie die schwarzen Hanseln sich das mit mehr Arbeitszeit pro Woche vorstellen. In beiden Branchen ist die Menge an Arbeit, die man hat, begrenzt. An manchen Tagen hat man halt so gut wie keine Gäste, weil es kalt und windig ist oder es gibt keine Maschinen, die repariert werden müssen. Soll man als Handwerker (denke da auch an andere Berufe wie Installateur, Maler, Elektriker, Glaser, Tischler, etc.) dann noch mehr Zeit beim Kunden verscheißen und damit den Kunden verarschen nur auf die vorgegebene Arbeitszeit im Arbeitsvertrag zu kommen? Sehe da kein Sinn dahinter, außer dass mir als Arbeitnehmer bei gleichbleibenden Lohn und mehr Arbeitszeit der Lohn aus den Taschen genommen wird bzw. die ohnehin begrenzte Lebenszeit unnötig geraubt wird.
Wenn sich Leistung lohnen würde, dann gerne.
Ich verstehe jeden der in Teilzeit geht. Eigenheim ist ohnehin so gut wie unleistbar.
Und bei unserer tollen Besteuerung machts NETTO nicht mehr viel Unterschied, ob Voll- oder Teilzeit.
Zumindest nicht maßgäblich genug, um sich ein Eigenheim zu leisten.
Dann lieber ein bisschen simpler Leben und mehr Freizeit genießen.
Ich finde es eine Frechheit, dass Wohnraum als Spekulationsobjekt genutzt werden kann.
Der Adel 2.0 braucht Kohle, die muss ja wer reinbringen . Am liebsten wäre es den beiden Parteien, dass sie unseren Tagesablauf bestimmen können.
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