
Die SPD kann in Wahlumfragen bislang nicht zur CDU aufholen. © Wolfgang Maria Weber/Imago
Laut einer aktuellen Forsa-Umfrage zur Bundestagswahl holt die SPD weiterhin nicht zur CDU auf. Bei der AfD reißt die Erholungssträhne.
Berlin – Laut dem aktuellen RTL/ntv Trendbarometer gibt im Vergleich zur Erhebung der vergangenen Woche nur minimale Bewegungen bei den Parteien. SPD-Kanzler Olaf Scholz bleibt als Kanzlerkandidat weiterhin unbeliebt.
Aktuelle Wahlumfrage: So würde Deutschland heute wählen
In der Wahlumfrage einen Monat vor der Bundestagswahl in Deutschland büßt nur die AfD einen Punkt ein und steht nun bei 19 Prozent. Die übrigen Parteien behalten ihre Positionen: CDU/CSU führt mit 31 Prozent, die SPD kommt auf 16 Prozent, gefolgt von den Grünen (13 Prozent). Die von der SPD-Spitze erhoffte Aufholjagd wie im Jahr 2021 bleibt damit weiter aus.
Die FDP und das BSW liegen beide bei 4 Prozent, die Linke verharrt in der Umfrage bei 3 Prozent. Alle drei Parteien müssen daher weiterhin um den Einzug in den Bundestag bangen. Die Hürde liegt bei 5 Prozent der Wählerstimmen (mehr Politik-News auf RUHR24 lesen).
Bundestagswahl: Friedrich Merz gleichauf mit Habeck und deutlich vor Scholz
In der aktuellen Forsa-Umfrage wurde erneut die Kanzlerpräferenzen abgefragt. Friedrich Merz (CDU) und Robert Habeck (Grüne) kommen auf jeweils 23 Prozent. Im direkten Duell liegt Merz mit 30 Prozent vor Habeck (26 Prozent).
Der amtierende Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) verliert laut der Wahlumfrage einen Prozentpunkt, seine Zustimmung sinkt auf 16 Prozent. Im direkten Vergleich mit Merz erreicht er 23 Prozent (Merz: 26 Prozent). AfD-Kandidatin Alice Weidel erreicht ebenfalls 16 Prozent und liegt damit gleichauf mit Scholz. Sie hatte zuletzt mit einem X-Talk mit Tech-Milliardär Elon Musk für Aufsehen gesorgt.
Die Daten wurden durch das Forsa-Institut zwischen dem 14. und 20. Januar 2025 erhoben, basierend auf 2.502 Befragten. Die statistische Fehlertoleranz beträgt +/- 2,5 Prozentpunkte.