Kann jemand den Text posten? Leider ist es mittlerweile sogar mit Account unmöglich einen Artikel dort zu lesen..
Reporter ohne Grenzen „mehr als nur besorgt“ über FPÖ-Mediensprecher Hafenecker
Anlass für Präsident Hausjells Besorgnis ist eine Aussendung des FPÖ-Politikers, in der er den ORF-Redaktionsrat angriff
Wien – Fritz Hausjell, Präsident von Reporter ohne Grenzen Österreich (RSF), äußert sich „mehr als nur besorgt“ über das Medienverständnis von FPÖ-Generalsekretär und -Mediensprecher Christian Hafenecker. Anlass für Hausjells Besorgnis stellt eine Aussendung des FPÖ-Politikers dar, in der er den ORF-Redaktionsrat angriff.
Hafenecker unterstellte den ORF-Redaktionsvertretern rund um Dieter Bornemann, „plumpe Unwahrheiten und haltlose Unterstellungen“ zu verbreiten, nachdem diese vor der Medienpolitik der FPÖ und einer wohl damit einhergehenden „Zerstörung des ORF“ gewarnt hatten. Außerdem hielt Hafenecker fest: „Glücklicherweise leben wir in einer parlamentarischen Demokratie, in der Wähler mit ihren Stimmen der Souverän sind, und in keiner Räterepublik, in der ein ORF-Redaktionsrat, der gescheiterte grüne Klimarat oder andere nicht demokratisch dazu legitimierte Gremien die Richtung vorgeben, auch wenn davon vielleicht linksgedrallte Teile der ORF-Chefetage träumen.“ Zudem meinte er, dass Bornemann faktisch auf seinem Posten „pragmatisiert“ sei.
RSF-Präsident fordert Entschuldigung
Hausjell stellte richtig, dass Bornemann kein „selbsternannter Rat“ sei. Auch sei er als Vertreter der Interessen der Unabhängigkeit der ORF-Journalistinnen und -Journalisten nicht faktisch pragmatisiert. „Sie sollten nur allzu gut als Mediensprecher der FPÖ wissen, dass es ein Gesetz gibt, auf dessen Basis Herr Dieter Bornemann zum ORF-Redaktionsvorsitzenden (wiederholt) gewählt wurde. Seine Rolle ist für die Verteidigung der Pressefreiheit im ORF von zentraler Bedeutung. Wenn Sie das nicht begreifen und respektieren wollen, disqualifizieren Sie sich als künftiger Regierungspolitiker“, forderte der RSF-Präsident eine Rücknahme von Hafeneckers Aussagen sowie eine Entschuldigung – und legte nach: „Blickt man in die Parlamentsprotokolle der Zweiten Republik und die Presseaussendungen via APA, so sind Ihre Äußerungen als das Befremdlichste, das je aus einem Parlamentsklub des Hohen Hauses der Republik Österreich zum Thema Pressefreiheit zu vernehmen war, zu klassifizieren.“ (APA, 27.1.2025)
Mal ganz allgemein: Kommentare zu FPÖ-Blödsinn müssen viel klarer & direkter ausfallen. Die Äußerung von Hausjell versteht kein FPÖ-Wähler.
3 comments
Kann jemand den Text posten? Leider ist es mittlerweile sogar mit Account unmöglich einen Artikel dort zu lesen..
Reporter ohne Grenzen „mehr als nur besorgt“ über FPÖ-Mediensprecher Hafenecker
Anlass für Präsident Hausjells Besorgnis ist eine Aussendung des FPÖ-Politikers, in der er den ORF-Redaktionsrat angriff
Wien – Fritz Hausjell, Präsident von Reporter ohne Grenzen Österreich (RSF), äußert sich „mehr als nur besorgt“ über das Medienverständnis von FPÖ-Generalsekretär und -Mediensprecher Christian Hafenecker. Anlass für Hausjells Besorgnis stellt eine Aussendung des FPÖ-Politikers dar, in der er den ORF-Redaktionsrat angriff.
Hafenecker unterstellte den ORF-Redaktionsvertretern rund um Dieter Bornemann, „plumpe Unwahrheiten und haltlose Unterstellungen“ zu verbreiten, nachdem diese vor der Medienpolitik der FPÖ und einer wohl damit einhergehenden „Zerstörung des ORF“ gewarnt hatten. Außerdem hielt Hafenecker fest: „Glücklicherweise leben wir in einer parlamentarischen Demokratie, in der Wähler mit ihren Stimmen der Souverän sind, und in keiner Räterepublik, in der ein ORF-Redaktionsrat, der gescheiterte grüne Klimarat oder andere nicht demokratisch dazu legitimierte Gremien die Richtung vorgeben, auch wenn davon vielleicht linksgedrallte Teile der ORF-Chefetage träumen.“ Zudem meinte er, dass Bornemann faktisch auf seinem Posten „pragmatisiert“ sei.
RSF-Präsident fordert Entschuldigung
Hausjell stellte richtig, dass Bornemann kein „selbsternannter Rat“ sei. Auch sei er als Vertreter der Interessen der Unabhängigkeit der ORF-Journalistinnen und -Journalisten nicht faktisch pragmatisiert. „Sie sollten nur allzu gut als Mediensprecher der FPÖ wissen, dass es ein Gesetz gibt, auf dessen Basis Herr Dieter Bornemann zum ORF-Redaktionsvorsitzenden (wiederholt) gewählt wurde. Seine Rolle ist für die Verteidigung der Pressefreiheit im ORF von zentraler Bedeutung. Wenn Sie das nicht begreifen und respektieren wollen, disqualifizieren Sie sich als künftiger Regierungspolitiker“, forderte der RSF-Präsident eine Rücknahme von Hafeneckers Aussagen sowie eine Entschuldigung – und legte nach: „Blickt man in die Parlamentsprotokolle der Zweiten Republik und die Presseaussendungen via APA, so sind Ihre Äußerungen als das Befremdlichste, das je aus einem Parlamentsklub des Hohen Hauses der Republik Österreich zum Thema Pressefreiheit zu vernehmen war, zu klassifizieren.“ (APA, 27.1.2025)
Mal ganz allgemein: Kommentare zu FPÖ-Blödsinn müssen viel klarer & direkter ausfallen. Die Äußerung von Hausjell versteht kein FPÖ-Wähler.
Comments are closed.