“Die Rentenpläne der Parteien sind aber trotzdem erstaunlich: Bis auf die FDP versprechen alle Parteien, dass sich nichts ändern müsse bei der Rente oder dass die Älteren gar noch mehr Geld von den Jüngeren bekommen sollten. Die Alterung der deutschen Bevölkerung verlangt jedoch das Gegenteil.”
Bitter, das außer der FDP nur noch Rentner-Parteien übrig sind.
Das kommt bei der einzig relevanten Wählergruppe an.
Mein Vater hat mir gesagt er habe nur eine Priorität, dass seine Rente gesichert sei.
Deswegen wähle er SPD.
Wie das finanziert werden soll ist ihm egal.
Es stünde ihm und seiner Generation ja zu, weil die das Land aufgebaut hätten
Rentner sind die wichtigste Wählergruppe. Selbst wenn man nur auf die prozentuale Wahlbeteiligung guckt und nicht auf die absoluten Zahlen.
Logischerweise wird Politik also nicht die Alten abschrecken. Wess Brot ich ess, dess Lied ich sing.
Wer jung, klug und ambitioniert ist (passt alles drei nicht auf mich) sollte lieber auswandern und als alter Mensch wieder herkommen
Ich höre “die jüngeren belasten” schon so lange, ich gehöre bald zu den Älteren, die davon profitieren.
Ach, halt, nein: Ich bin ja Millenial. Sobald wir drohen, in die Zone des wirtschaftlichen Aufschwungs zu kommen, wird es garantiert noch rechtzeitig geändert. Krisenparkour, ole! Wir nehmen sie alle mit.
Wär schon witzig wenn nach der Wahl alle unter 40 (vielleicht auch 50) auswandern würden, sollen die alten ihre Rente selbst erwirtschaften wenn wir ihnen so egal sind 🤷
Die Rentner nehmen uns das Geld weg!
Ich hasse diese offensichtlichen Versuch Bürger gegeneinander auszuspielen. Wenns Rentnern gut geht, dann ist das ne positive Sache. Ich werde auch irgendwann mal Rentner sein. Dann will ich auch, dass es mir gut geht.
Unser sozialsystem braucht mehr einkommen. Das ist ein fakt. Die meisten Parteien, wollen das von reicheren Leuten nehmen und nicht von “jüngeren”. Das gilt natürlich nicht, für AfD, FDP und CDU.
Die niemals Geld von reichen nehmen würden, um es an diese gierigen Rentner zu geben. 😑
Ist halt keine Überraschung, die jüngeren haben kein Druckmittel außer die AfD und das schadet nur ihnen selber, sollte die AfD an die Macht kommen und alles umkrempeln sind die Politiker die jetzt alles versauen die ersten die mit ihren Millionen in andere Länder auswandern und es ihnen trotzdem gut geht. Als Politiker hat man Null Verantwortung und wird eigentlich nur von den Wählern abgestraft, aber selbst das ist auch nur selten so, weil die Rentner nichts abstrafen was sie nicht betrifft.
Bin ich eigentlich der Einzige, der konstant wütender auf die Rentner und Boomer wird?
Nach zwei Jahren in einer Rezession und mit Wirtschaftwachstumprogonosen für 2025 mit 0,3% (IMF), 0,2% (Bundesbank) und -0,1 (BDI) – Parteien “Das beste was wir tun können sind Rentenerhöhungen”
Eigentlich müssten wir Jüngeren auf die Straße gehen und protestieren so wie es immer passiert in anderen Ländern wenn dort die Rente bedroht ist. Aber naja meistens haben wir dafür ja keine Zeit weil wir überlastet sind…
Wir brauchen eine U50 Partei in Deutschland
Was kann man den als Jüngerer da noch machen? Einfach resignieren und sich auf ewig ausnehmen lassen wie eine Weihnachtsgans?
Mein Opa ist mit 58 (!) in Rente gegangen – mittlerweile ist er 85, seit 3 Jahren bettlägerig und (auch wenn es hart klingt) vegetiert vor sich hin. Zwischendrin hat er immer mal wieder Herz-OPs und alle möglichen Rehatherapien. Er bezieht also nicht nur seit fast dreißig Jahren Rente, sondern bekommt auch extrem hohe Krankenkassenleistungen.
Natürlich gönne ich ihm das, einfach weil es mein Opa ist, aber wenn ich daran denke, wie das finanziert werden soll, wenn die Boomergeneration in dieses Alter kommt, wird mir ganz anders
Sorry für den triefenden Sarkasmus vorweg aber das muss raus:
“Stabile Rente” hält Gerda hier in die Kamera… Find ich unsolidarisch, find ich antisozial und geht gegen die Schwächsten der Gesellschaft. Die Rentner!
Da muss “steigende Rente”, nein “blühende Renten!” oder “Mindestrente 5000€” stehen. Das ist Solidarität, DAS ist Sozialstaat, DAS ist ein Deutschland in dem wir gut und gerne leben! (CDU *TM*).
Es ist so traurig, man kann nur noch lachen. Die Zahlen sind öffentlich verfügbar. Kann jeder selbst rechnen. In der Rentnerschaft sind nur eine winzige Minderheit in Grundsicherung. Die Mittelschicht ist unter Rentnern durchaus noch intakt. Viele besitzen Immobilien, haben Kombinationen aus Rente, Pension, BaV, Rürup, Riester, Mieteinnahmen, Eigenheim, Barvermögen, Aktien, priv. Rentenversicherungen und leben davon reell durchaus wohlständige Leben (vor allem in Partnerschaften in denen 2 Personen zusammenlegen oder Wittwerverhältnissen). Weniger als 700.000 von über 21.000.000 Renter in Deutschland sind in Grundsicherung.
Es braucht nicht für alle Rentner jedes Jahr 3-5% Rentenerhöhung (siehe die vergangenen Jahre) (mehr als jeder Tarif die letzten Jahre im Schnitt bekommen hat). Das ist absolut lächerlich. Es braucht einen Ausgleich der Einkommen innerhalb der Jahrgänge… Es gibt sehr viele gut gestellte 70 jährige die Mieten, Kapitalerträge, Renten usw. reinräumen (die die Jungen erwirtschaften) und von denen man mit kleiner Mehrbesteuerung die verhältnismäßig winzige Minderheit der “Armutsrentner” aufbessern könnte (Gott wie irreführend dieser Begriff immer als Blanketstatement benutzt wird).
Deutsche Rentenpolitik ist grundlegend defekte Klientelpolitik. Und die Verhältnisse sind nicht so vertrackt und unausweichlich wie sie oft dargestellt werden. Eine junge Minderheit die sich nie wehrt ist halt das bequemste und leiseste Opfer dieser Politik… und solange Gen Y und Gen Z es den Parteien so einfach macht, so lange werden wir weiter geschröpft.
Egal ob Klimawandel oder Rente, (fast) keine Partei wagt es Klartext mit den Wähler*innen zu sprechen was die bevorstehenden Herausforderungen angeht. Hauptsache es kommt ja keiner mehr “irregulär” ins Land und die Schuldenbremse bleibt.
Viele Parteien sind für Rentenstabilität oder sogar Aufstockung unter der Annahme, dass es unter Rentnern eben auch viele gibt, die in Altersarmut leben. Das finde ich grundsätzlich eigentlich begrüßenswert, denn ein konsequentes Kürzen “ganz unten” finde ich ehrlicherweise auch irgendwo unwürdig.
Das Problem entsteht am Ende aber bei der Frage der Gegenfinanzierung dieser Leistungswünsche. Und da wird es in der Tat dünn. Späterer Renteneintritt? Konsequentes Unterbinden von Frühverrentungen? Finanzierung aus etwas anderem als den bereits sehr hoch belasteten leistungsabhängigen Einkommen? Da tun sich am Ende dann leider halt brutale Löcher in den Plänen unserer Parteien auf.
Deshalb Die Linke.
brauchen wir eine altersgrenze zum wählen nach oben? sonst wird für die jungen generationen nichts mehr gemacht.
Natürlich wollen sie nichts ändern, denn wenn man anfängt, am derzeitigen System zu rütteln, kommen vielleicht unangenehme Fragen auf wie: “Wo ist das ganze Geld hin?”
Jahrzehntelang haben die jetzigen Rentner treu und vertrauend ihre Abgaben getätigt, die Staatskassen mit ihrer Arbeit gefüllt – und die Politik hat das Geld genommen und für illegitime Steuergeschenke an Superreiche zweckentfremdet.
Nur drei Länder haben mehr Milliardäre als Deutschland: die USA, die immer näher an eine Dystopie rückt, so wie China und Indien, die so… mehr als zehn Mal so viele Einwohner haben wie wir.
Der Großteil dieser deutschen Milliardäre wurde finanziert durch die Abgaben der jetzigen Rentner.
Es gibt für Politiker also nur zwei realistische Wege:
Erstens, man sagt den Rentnern: “Sorry, wir haben euer Geld verprasst und euch über Jahrzehnte belogen und ausgenutzt, ist nichts mehr da und ihr müsst kürzer treten.”
Zweitens, man sagt den Superreichen: “Sorry, wir brauchen das Geld zurück, dass euch nie gehört hat und das ihr im Leben nicht verbrauchen könnt.”
Bei Möglichkeit eins war’s das mit den Wählerstimmen, bei Möglichkeit zwei war’s das mit den Bestechungsgeldern.
Also macht man nichts. Und das ist das Bezeichnenste an der ganzen Sache: Wenn man ein Problem hat, das man lösen muss, und man weiß nicht wie, dann probiert man Dinge aus. Stichwort Energie; jede Partei hat andere Lösungsansätze die von erneuerbaren Energien über mehr konventionelle Energien bis hin zur Atomkraft reichen – was davon umsetzbar ist oder funktionieren kann, ist erst einmal egal, aber es macht sich jeder Gedanken.
Beim Thema Renten kennen alle Politiker die Lösungen. Alle. Aber da den meisten von ihnen die Lösungen nicht gefallen, kommt bei dem Thema halt immer nur ein Schulterzucken und ein halbherziges Gebrabbel von Mehrbelastung auf Arbeit.
Was sind “Jüngere”?
Die meisten Parteien also? Das impliziert ja, dass es zumindest ein paar Parteien gibt, bei denen das nicht so ist. Wie heißen die denn? Kann man die mal beim Namen nennen? Oder will man nicht aus Versehen Wahlwerbung für die Linke machen?
Was macht die CDU eigentlich in 20-30 Jahren wenn der Großteil der Wählerschaft verstorben ist?
Ich wäre dann Ende 50-60 und werde nen Teufel tun die dann zu wählen. Rente oder Pflege wird es bis dahin doch kaum bis gar nicht mehr geben.
Was gebe ich meinen Kindern? Lebe ich mit meiner Familie ab sofort asketisch, damit sie es in ihren 30er etwas besser haben? Wenn das Wetter dann noch mitspielt und der Luxus dann nicht die eigene angepflanzte Karotte ist…
“Pflegt euch doch selber!”
Es wäre so schön, wenn man zwischen dem ganzen aggressiven Gejammere der alten auch nur einmal länger was über das Elend der Jugend die letzten 20 Jahre gelesen hätte.
Aber ne, die sind ja selbst schuld, wenn sie sich 2000€ für 10qm in Großstädten nicht leisten können.
Die Boomer haben schließlich das Land wieder aufgebaut!
Kurz Hoffnung gehabt dass der Beitrag vom Postillon kommt.
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“Die Rentenpläne der Parteien sind aber trotzdem erstaunlich: Bis auf die FDP versprechen alle Parteien, dass sich nichts ändern müsse bei der Rente oder dass die Älteren gar noch mehr Geld von den Jüngeren bekommen sollten. Die Alterung der deutschen Bevölkerung verlangt jedoch das Gegenteil.”
Bitter, das außer der FDP nur noch Rentner-Parteien übrig sind.
[Die CSU will wieder in die Kernenergie einsteigen 🤦](https://www.instagram.com/p/DFZg5bQsxYM/?igsh=ZGwycjZ0M255dmpv)
Das kommt bei der einzig relevanten Wählergruppe an.
Mein Vater hat mir gesagt er habe nur eine Priorität, dass seine Rente gesichert sei.
Deswegen wähle er SPD.
Wie das finanziert werden soll ist ihm egal.
Es stünde ihm und seiner Generation ja zu, weil die das Land aufgebaut hätten
Rentner sind die wichtigste Wählergruppe. Selbst wenn man nur auf die prozentuale Wahlbeteiligung guckt und nicht auf die absoluten Zahlen.
Logischerweise wird Politik also nicht die Alten abschrecken. Wess Brot ich ess, dess Lied ich sing.
Wer jung, klug und ambitioniert ist (passt alles drei nicht auf mich) sollte lieber auswandern und als alter Mensch wieder herkommen
Ich höre “die jüngeren belasten” schon so lange, ich gehöre bald zu den Älteren, die davon profitieren.
Ach, halt, nein: Ich bin ja Millenial. Sobald wir drohen, in die Zone des wirtschaftlichen Aufschwungs zu kommen, wird es garantiert noch rechtzeitig geändert. Krisenparkour, ole! Wir nehmen sie alle mit.
Wär schon witzig wenn nach der Wahl alle unter 40 (vielleicht auch 50) auswandern würden, sollen die alten ihre Rente selbst erwirtschaften wenn wir ihnen so egal sind 🤷
Die Rentner nehmen uns das Geld weg!
Ich hasse diese offensichtlichen Versuch Bürger gegeneinander auszuspielen. Wenns Rentnern gut geht, dann ist das ne positive Sache. Ich werde auch irgendwann mal Rentner sein. Dann will ich auch, dass es mir gut geht.
Unser sozialsystem braucht mehr einkommen. Das ist ein fakt. Die meisten Parteien, wollen das von reicheren Leuten nehmen und nicht von “jüngeren”. Das gilt natürlich nicht, für AfD, FDP und CDU.
Die niemals Geld von reichen nehmen würden, um es an diese gierigen Rentner zu geben. 😑
Ist halt keine Überraschung, die jüngeren haben kein Druckmittel außer die AfD und das schadet nur ihnen selber, sollte die AfD an die Macht kommen und alles umkrempeln sind die Politiker die jetzt alles versauen die ersten die mit ihren Millionen in andere Länder auswandern und es ihnen trotzdem gut geht. Als Politiker hat man Null Verantwortung und wird eigentlich nur von den Wählern abgestraft, aber selbst das ist auch nur selten so, weil die Rentner nichts abstrafen was sie nicht betrifft.
Bin ich eigentlich der Einzige, der konstant wütender auf die Rentner und Boomer wird?
Nach zwei Jahren in einer Rezession und mit Wirtschaftwachstumprogonosen für 2025 mit 0,3% (IMF), 0,2% (Bundesbank) und -0,1 (BDI) – Parteien “Das beste was wir tun können sind Rentenerhöhungen”
Eigentlich müssten wir Jüngeren auf die Straße gehen und protestieren so wie es immer passiert in anderen Ländern wenn dort die Rente bedroht ist. Aber naja meistens haben wir dafür ja keine Zeit weil wir überlastet sind…
Wir brauchen eine U50 Partei in Deutschland
Was kann man den als Jüngerer da noch machen? Einfach resignieren und sich auf ewig ausnehmen lassen wie eine Weihnachtsgans?
Mein Opa ist mit 58 (!) in Rente gegangen – mittlerweile ist er 85, seit 3 Jahren bettlägerig und (auch wenn es hart klingt) vegetiert vor sich hin. Zwischendrin hat er immer mal wieder Herz-OPs und alle möglichen Rehatherapien. Er bezieht also nicht nur seit fast dreißig Jahren Rente, sondern bekommt auch extrem hohe Krankenkassenleistungen.
Natürlich gönne ich ihm das, einfach weil es mein Opa ist, aber wenn ich daran denke, wie das finanziert werden soll, wenn die Boomergeneration in dieses Alter kommt, wird mir ganz anders
Sorry für den triefenden Sarkasmus vorweg aber das muss raus:
“Stabile Rente” hält Gerda hier in die Kamera… Find ich unsolidarisch, find ich antisozial und geht gegen die Schwächsten der Gesellschaft. Die Rentner!
Da muss “steigende Rente”, nein “blühende Renten!” oder “Mindestrente 5000€” stehen. Das ist Solidarität, DAS ist Sozialstaat, DAS ist ein Deutschland in dem wir gut und gerne leben! (CDU *TM*).
Es ist so traurig, man kann nur noch lachen. Die Zahlen sind öffentlich verfügbar. Kann jeder selbst rechnen. In der Rentnerschaft sind nur eine winzige Minderheit in Grundsicherung. Die Mittelschicht ist unter Rentnern durchaus noch intakt. Viele besitzen Immobilien, haben Kombinationen aus Rente, Pension, BaV, Rürup, Riester, Mieteinnahmen, Eigenheim, Barvermögen, Aktien, priv. Rentenversicherungen und leben davon reell durchaus wohlständige Leben (vor allem in Partnerschaften in denen 2 Personen zusammenlegen oder Wittwerverhältnissen). Weniger als 700.000 von über 21.000.000 Renter in Deutschland sind in Grundsicherung.
Es braucht nicht für alle Rentner jedes Jahr 3-5% Rentenerhöhung (siehe die vergangenen Jahre) (mehr als jeder Tarif die letzten Jahre im Schnitt bekommen hat). Das ist absolut lächerlich. Es braucht einen Ausgleich der Einkommen innerhalb der Jahrgänge… Es gibt sehr viele gut gestellte 70 jährige die Mieten, Kapitalerträge, Renten usw. reinräumen (die die Jungen erwirtschaften) und von denen man mit kleiner Mehrbesteuerung die verhältnismäßig winzige Minderheit der “Armutsrentner” aufbessern könnte (Gott wie irreführend dieser Begriff immer als Blanketstatement benutzt wird).
Deutsche Rentenpolitik ist grundlegend defekte Klientelpolitik. Und die Verhältnisse sind nicht so vertrackt und unausweichlich wie sie oft dargestellt werden. Eine junge Minderheit die sich nie wehrt ist halt das bequemste und leiseste Opfer dieser Politik… und solange Gen Y und Gen Z es den Parteien so einfach macht, so lange werden wir weiter geschröpft.
Egal ob Klimawandel oder Rente, (fast) keine Partei wagt es Klartext mit den Wähler*innen zu sprechen was die bevorstehenden Herausforderungen angeht. Hauptsache es kommt ja keiner mehr “irregulär” ins Land und die Schuldenbremse bleibt.
Viele Parteien sind für Rentenstabilität oder sogar Aufstockung unter der Annahme, dass es unter Rentnern eben auch viele gibt, die in Altersarmut leben. Das finde ich grundsätzlich eigentlich begrüßenswert, denn ein konsequentes Kürzen “ganz unten” finde ich ehrlicherweise auch irgendwo unwürdig.
Das Problem entsteht am Ende aber bei der Frage der Gegenfinanzierung dieser Leistungswünsche. Und da wird es in der Tat dünn. Späterer Renteneintritt? Konsequentes Unterbinden von Frühverrentungen? Finanzierung aus etwas anderem als den bereits sehr hoch belasteten leistungsabhängigen Einkommen? Da tun sich am Ende dann leider halt brutale Löcher in den Plänen unserer Parteien auf.
Deshalb Die Linke.
brauchen wir eine altersgrenze zum wählen nach oben? sonst wird für die jungen generationen nichts mehr gemacht.
Natürlich wollen sie nichts ändern, denn wenn man anfängt, am derzeitigen System zu rütteln, kommen vielleicht unangenehme Fragen auf wie: “Wo ist das ganze Geld hin?”
Jahrzehntelang haben die jetzigen Rentner treu und vertrauend ihre Abgaben getätigt, die Staatskassen mit ihrer Arbeit gefüllt – und die Politik hat das Geld genommen und für illegitime Steuergeschenke an Superreiche zweckentfremdet.
Nur drei Länder haben mehr Milliardäre als Deutschland: die USA, die immer näher an eine Dystopie rückt, so wie China und Indien, die so… mehr als zehn Mal so viele Einwohner haben wie wir.
Der Großteil dieser deutschen Milliardäre wurde finanziert durch die Abgaben der jetzigen Rentner.
Es gibt für Politiker also nur zwei realistische Wege:
Erstens, man sagt den Rentnern: “Sorry, wir haben euer Geld verprasst und euch über Jahrzehnte belogen und ausgenutzt, ist nichts mehr da und ihr müsst kürzer treten.”
Zweitens, man sagt den Superreichen: “Sorry, wir brauchen das Geld zurück, dass euch nie gehört hat und das ihr im Leben nicht verbrauchen könnt.”
Bei Möglichkeit eins war’s das mit den Wählerstimmen, bei Möglichkeit zwei war’s das mit den Bestechungsgeldern.
Also macht man nichts. Und das ist das Bezeichnenste an der ganzen Sache: Wenn man ein Problem hat, das man lösen muss, und man weiß nicht wie, dann probiert man Dinge aus. Stichwort Energie; jede Partei hat andere Lösungsansätze die von erneuerbaren Energien über mehr konventionelle Energien bis hin zur Atomkraft reichen – was davon umsetzbar ist oder funktionieren kann, ist erst einmal egal, aber es macht sich jeder Gedanken.
Beim Thema Renten kennen alle Politiker die Lösungen. Alle. Aber da den meisten von ihnen die Lösungen nicht gefallen, kommt bei dem Thema halt immer nur ein Schulterzucken und ein halbherziges Gebrabbel von Mehrbelastung auf Arbeit.
Was sind “Jüngere”?
Die meisten Parteien also? Das impliziert ja, dass es zumindest ein paar Parteien gibt, bei denen das nicht so ist. Wie heißen die denn? Kann man die mal beim Namen nennen? Oder will man nicht aus Versehen Wahlwerbung für die Linke machen?
Was macht die CDU eigentlich in 20-30 Jahren wenn der Großteil der Wählerschaft verstorben ist?
Ich wäre dann Ende 50-60 und werde nen Teufel tun die dann zu wählen. Rente oder Pflege wird es bis dahin doch kaum bis gar nicht mehr geben.
Was gebe ich meinen Kindern? Lebe ich mit meiner Familie ab sofort asketisch, damit sie es in ihren 30er etwas besser haben? Wenn das Wetter dann noch mitspielt und der Luxus dann nicht die eigene angepflanzte Karotte ist…
“Pflegt euch doch selber!”
Es wäre so schön, wenn man zwischen dem ganzen aggressiven Gejammere der alten auch nur einmal länger was über das Elend der Jugend die letzten 20 Jahre gelesen hätte.
Aber ne, die sind ja selbst schuld, wenn sie sich 2000€ für 10qm in Großstädten nicht leisten können.
Die Boomer haben schließlich das Land wieder aufgebaut!
Kurz Hoffnung gehabt dass der Beitrag vom Postillon kommt.
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