Nur Notversorgung für Asylwerber im Krankheitsfall, geht das?

by Leading_Touch_5629

14 comments
  1. Also das, was die Wiener SPÖ mit Patienten vorhat, die nicht in Wien wohnen. Wo ist das Problem?

  2. Ich frage mich, ob bei solchen Vorschlägen auch in irgendeiner Form langfristig gedacht wird. Egal wie man dazu steht: wenn Menschen sich nicht medizinischen Belangen annehmen, selbst wenn diese zunächst noch so geringfügig zu sein scheinen (weil zB das Geld fehlt oder sie davon gesperrt sind, da keine Notversorgung), kann – und wird üblicherweise – sich das irgendwann später sehr kostspielig zu Buche schlagen. insbesondere, wenn sie langfristig im Land bleiben; ganz abgesehen von moralischen und ethischen Aspekten.

  3. Wir haben was anderes als notversorgung? I war 7 mal pro jahr mit herzschmerzen/umkippen im KH und wurde als “angstpatient/psychosomatisch” heimgeschickt. Nur weil meine troponinwerte im normalbereich waren. Nie wurde auf meinen wunsch ein echo, mri oder ähnliches gemacht. Immer nur kurz 10 sekunden EKG, blut und fertig. Meine Herzbeutelentzündung/myocarditis wurde später im ausland diagnostiziert.

  4. Wir werden also noch viele Asylwerber mehr brauchen, um so viel sparen zu können, dass wir die zig Milliarden Überförderung der Wirtschaft während Corona einst kompensieren werden können.

  5. Nach 20 Minuten schon so viele grausliche Kommentare hier… Es geht echt bergab mit uns…

  6. Abgesehen davon, dass das ein roher und unmenschlicher Plan ist, als wichtigstes Argument: ich glaub, es ist ein Orbantrick: Gesetz verabschieden, wirkt bis vom obersten Gerichtshof aufgehoben, also 2-3 Jahre Tschüss Rechtsstaat. Das in der ZIB genannte Beispiel zeigt darüber hinaus, wie volkswirtschaftlich hirnverbrannt das ist: Blinddarmentzündung ja, Hüftgelenk nein. Viel Spaß bei der Arbeitsmarktintegration!

  7. Frag mich wie viel sie prophezeihen, dass man mit diesem Vorschlag einspart.

  8. Was ist denn da in den Kommentaren schon wieder los? Gesundheitsversorgung ist ein Recht für alle, die hier leben, darüber gibts verdammt noch mal nichts zu diskutieren.

    Ich finds ja erschreckend, wie egal manchen alles ist, solang es nur Asylwerber betrifft, aber selbst dann sollte man mal kurz reflektieren, was der Vorschlag bedeutet.

    Glaubt ihr echt, dass es in einer Zeit, in der es schon immer schwieriger wird Kassentermine zu bekommen, ein gutes Zeichen setzt zu hinterfragen, wer welche Behandlung “verdient” hat?

    Glaubt ihr, dass die Leute, die das umsetzen wollen, davor zurückschrecken würden, auch bei anderen Bevölkerungsgruppen (z.B. Arbeitslosen) die Leistungen zu reduzieren?

    Glaubt ihr, dass dadurch die kostenlose Versorgung für alle anderen in irgendeiner Weise verbessert wird? Sollte das nicht die eigentliche Priorität sein?

  9. während wir uns gegenseitig zerfetzen oder mit den ausländern, machen sich die superreichen was vor dass sie die klimakatastrophe überleben werden. 
    seid doch im letzten jahrzehnt das uns noch bleibt als strukturierte gesellschaft etwas menschlich und steht jedem ders braucht gesundheitsversorgung zu. auch leuten die als gespenster verkleidet rumlaufen wollen

  10. Wild wie ekelhaft hier manche Kommentare sind.

    Aber man sieht wie erfolgreich die Rethorik von rechten Parteien ist.

  11. Entspricht nicht der Charta der Grundrechte der europäischen Union, in welcher unter Titel IV, Artikel 35 festgelegt ist: “Jeder Mensch hat das Recht auf Zugang zur Gesundheitsvorsorge und auf ärztliche Versorgung nach Maßgabe der einzelstaatlichen Rechtsvorschriften und Gepflogenheiten. Bei der Festlegung und Durchführung der Politik und Maßnahmen der Union in allen Bereichen wird ein hohes Gesundheitsschutzniveau sichergestellt.”

    JEDER Mensch hat das Recht auf Zugang zur Gesundheitsvorsorge und auf ärztlicher Versorgung. Ja, nach einzelstaatlichen Rechtsvorschriften – Jedoch können diese Rechtsvorschriften wiederum nicht gegen die EMRK/Europäische Menschenrechtskonvention, die das Recht auf Gleichheit und Freiheit vor Diskriminierung festlegen, verstoßen.

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