
"Die Vorarlberger Wirtschaftskammer hat ein neues Kalkulationshandbuch für Gastronomen veröffentlicht. Darin wird einfach erklärt, wie man Speisen und Getränke richtig kalkuliert und wie man so die Rentabilität sicherstellt."
Hier der Artikel dazu: https://vorarlberg.orf.at/stories/3291111/
Was ist eure Meinung dazu:
Werden sich die neu erlernten Rechenkünste positiv auf die Preisgestaltung in der Gastro auswirken?
by Classic_South_5374
17 comments
Ich glaub die Gastro sollte mal lernen, wie man Personal behandelt dann müssen sie nicht dauern HäNdErInGeNd danach suchen.
Als ob. Ich glaube auch nicht dass die Gastro ein Problem beim rechnen hat. Die Probleme liegen sicherlich woanders.
Nachdem in einem Lokal in der Nähe mal einfach alle Speisen (Vorspeisen, Hauptspeisen, Nachspeisen) um €2 teurer geworden sind zweifle ich ob überhaupt irgendwas kalkuliert wird.
Ich hoff der Schellhorn liest es…
Damit er nimmer so peinliche Berechnungen veröffentlicht!
Händeringend!
Oida, über die Gastro könntest echt Bücher schreiben….
Kalkulation? Tschuldige, aber meine Preise schreib ich mit an Promill’ auf an Bierdeckl. Immer scho so. Hod imma scho passt. /s
Mike Pansi ist doch selber ned ganz richtig im Schädel. Wundert mich das er überhaupt ein Buch öffnen kann!
Überschlagsmäßig macht man es normal für jedes Gericht so:
Preis eines Gerichtes = 3x (Summe des Einkaufspreises der Einzelzutaten).
In gehobenen Restaurants natürlich x4 und höher.
Wenn man Leute chronisch unterbezahlt und schlecht behandelt, dann sollte die „Gastro“ vielleicht einfach mal was ändern.
Die Regierung ist sich zu fein für Regulierung…
Die Preise werden steigen, aber die Bediensteten werden keinen Euro davon sehen. Verantwortung muss weiterhin der Kunde übernehmen mit seinem Trinkgeld.
für Neueinsteiger sicher hilfreich.
Das ganze schaut halt von Bundesland zu Bundesland verschieden aus.
Ich bin in einer Grenzregion von 2 Bundesländern.
Und da gibt ist es so, dass Bundesland A andere Anforderungen stellt und Kurs/Prüfung in Wirtschaftskunde oder ähnlich verlangt
Bundesland B verlangt das nicht – easy, peasy
Da haben viele in B angefangen und nach 1 Jahr dann umgemeldet nach A – dann brauchte man das ganze nicht mehr.
War allerdings andere Branche.
wohlgemerkt, dass jene die in Wirtschaftskunde belehrt wurden weniger oft auf die Schnauze gefallen sind als die den einfachen Weg über Bundesland B gegangen sind.
Und wäre ja nicht, dass erste mal, das irgendwo ein neues lokal eröffnet und dann nach wenigen Monaten wieder dicht macht, weil es sich einfach nicht rentiert.
Am Ende kommt halt immer eine Steuer oder Abgabe die man vergessen hat – die werden dort hoffentlich genau beschrieben.
Oder wenn man mal einen Sessel zu viel im Gastgarten stehen hat – das kann dann richtig teuer werden.
Find ich gut. Es weiß nicht jeder, wie man 120 Halbe aus einem 50l Faß raus-, und die Finanz nur 60 davon mitbekommt.
Also ich sags mal so – wenn jemand denkt, dass die Eier zum Schnitzel panieren 2€ kosten, dann scheitert’s nicht erst an der weiteren Kalkulation…
Das Problem sind die Großhändler und Zulieferer. Die schlagen massiv Margen drauf. Der Gastbetrieb will dann auch noch was verdienen, und die Gäste dürfen die Krot’ dann fressen
Sepp was machst du!? Speisen und Getränke richtig kalkulieren!
Als Ökonom würde mich interessieren was da drin steht. Hat jemand Zugriff auf eine PDF-Version? Wahrscheinlich kostet die was für Nicht-WKO-Vorarlberg-Mitglieder…
Allerdings. Positiv ist >0, und das werden die Preisänderungen sein!
Ich kann mich noch erinnern, als in den OÖN a Wirt seine Preiserhöhungen, die deutlich über der Inflation waren, so erklärt hat, dass er ja die (achtung nehm jetzt fiktive zahlen weil ichs nicht mehr auswendig weiß) 5% Inflation auf die Ware + 6% Inflation auf Miete + 5% Inflation auf Betriebskosten + 4% Inflation auf Personalkosten alles jetzt drauf rechnen muss und so auf a Preiserhöhung von 20% kommt.
Noch schlimmer war eigentlich nur, dass die OÖN das ohne Einwand oder ähnliches so abgedruckt haben, als würd er richtig liegen.
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