Luxemburg wird in der Periode von 2026 bis 2030 insgesamt 320 Millionen Euro in den internationalen Klimaschutz investieren, das bestätigte Umweltminister Serge Wilmes (CSV) am Dienstag vor den Abgeordneten der Kommissionen für Umwelt und Finanzen. Dieses Budget, das im November vom Regierungsrat verabschiedet wurde, betrifft Projekte zur Anpassung, Minderung und Bewältigung der Schäden durch den Klimawandel in Entwicklungsländern.
Die Investitionen, die während der Periode von 2014 bis 2025 getätigt wurden, belaufen auf 340 Millionen Euro, «mit einer Beschleunigung in den letzten Jahren», betont der Abgeordnete Paul Galles, Präsident der Umweltkommission. Generell werde die neue internationale Strategie für Klimainvestitionen für die kommenden Jahre, derzeit ausgearbeitet und «bis Ende des Jahres vorgestellt».
«Über die Klimaverpflichtungen hinaus müssen wir darüber nachdenken, die Kofinanzierung mit dem privaten Sektor zu verstärken», erklärt die Grünen-Abgeordnete Joëlle Welfring. Sie hatte in diesem Zusammenhang bereits einen entsprechenden Antrag unterzeichnet, der ebenfalls diskutiert wurde. Sie fordert eine «Stärkung der grünen Finanzwirtschaft», da Luxemburg weltweit auf Platz acht in diesem Bereich liegt, in Europa aber nach Stockholm den zweiten Platz einnimmt. «Auch wenn die bereits bereitgestellten Mittel weiterhin fließen, bin ich enttäuscht über die Verpflichtungen der Regierung», bemerkt die Abgeordnete der Déi Gréng.