Israels Außenminister Gideon Sa’ar hat am Mittwochabend auf X mitgeteilt, dass man die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, kein Teil mehr vom UN-Menschenrechtsrat zu sein, begrüße. «Israel gesellt sich zu den USA und wird nicht am UN-Menschenrechtsrat teilnehmen», schreibt der Regierungsbeamte in der Mitteilung.
«Der UN-Menschenrechtsrat (UNHRC) hat traditionell Menschenrechtsverletzer geschützt, indem er ihnen ermöglicht hat, sich der Überprüfung zu entziehen – stattdessen konzentriert er sich zwanghaft darauf, die einzige Demokratie im Nahen Osten, Israel, zu dämonisieren», heißt es weiter.
Das Gremium greife «gezielt einen demokratischen Staat an und verbreitet Antisemitismus, anstatt sich für den Schutz der Menschenrechte einzusetzen.» Israel sei mit über 100 Verurteilungen belegt worden. Laut Sa’ar sind das zwanzig Prozent aller jemals verabschiedeten Resolutionen des Rates. «Israel wird diese Diskriminierung nicht länger akzeptieren!»