Eine Studie zeigt: Liegt eine Partei kurz vor der Wahl unter der Fünfprozenthürde, sinken ihre Erfolgschancen dramatisch.

by GirasoleDE

26 comments
  1. Logisch, keiner will seine Stimme auf eine Partei verschwenden, die es nicht in den Bundestag schafft.

  2. Hallöchen, FDP und BSW. Habt ihr viel Spaß gerade? 🙂

  3. Sicher gibt es das mit “verschenkte Stimme” und das summiert sich dann eben, bei Umfragen unter 5%. Auf der anderen Seite waren außer CDU und SPD aber mal alle unter 5%. Es ist also schwerer, aber eben auch nicht unmöglich, wenn man die Wählerschaft richtig anspricht.

  4. Ich hoffe bald kommt noch eine Studie die den Zusammenhang von Wolken und Regen untersucht.

  5. Der Effekt ist noch deutlicher wenn die Partei nach der Wahl unter der 5% Grenze liegt, dann sind die Erfolgschancen wirklich bescheiden.

  6. Würde mich freuen wenn BSW und FDP raus fliegen und dafür die Linke rein. Linke Politik in der Opposition ist was sehr wertvolles. BSW und die FDP sind unnötig.

  7. “verschenkt Stimmen” ist ein Märchen der Parteien, die schon etabliert sind.

    Ich bins Leid angesprochen zu werden mit “Ich würd euch ja wählen, aber 5% *shrug*” … dann wählt halt immer den selben Schwachsinn wieder und macht dann nen Surprised-Pikachu-Face wenns mal wieder nicht – Überraschung! – funktioniert und was völlig deppertes rauskommt….

    Das selbe Kreuz nochmal! *CantinaBand*
    Das ist jetzt eine wirklich wichtige Wahl, wenn ihr wieder was ändern wollt, dann wählt die selbe Partei nochmal! AUS DEM OFF: Das selbe Kreuz nochmal! *CantinaBand*

  8. Mal schauen, wie man gelbe Taschentücher für die FDP basteln kann…

  9. Mich würden mal die Ergebnisse aus einem Paralleluniversum ohne jegliche Umfragen vor den Wahlen interessieren.

  10. Es wird einfach zeit diese undemokratische 5% Hürde abzuschaffen
    Jede Stimme sollte in einer Demokratie von Wert sein – auch die, die man nicht gut findet
    Und jeder der Parteien am äußeren Rand wählt tut dies so oder so – Hürde hin oder her
    Von daher schadet die Hürde wirklich im Endeffekt meistens kleinen oder neuen progressive Parteien die auf
    die Zuversicht und Aufbruchstimmung weniger Wähler angewiesen sind – was aber leider direkt im Keim erstickt wird wenn man als Wähler weiß dass die Stimmen im schlimmsten Fall im Müll landen.

  11. Umfragen geben nur eine ungefähre Tendenz wieder und können auch hart falsch liegen. Daran sollte man seine Wahlentscheidung nicht festmachen.

    Wählt einfach die Partei, die eure Interessen am besten repräsentiert. Dieses taktisch wählen ist Blödsinn. Nein eure Stimme ist nicht verschenkt. Jede Stimme sendet ein Signal und ist wichtig für Parteifinanzierung auch wenn es eure Partei nicht über die “magische” Hürde schafft.

  12. > Die Forscher haben aber auch herausgefunden: Ein bisschen Statistikwissen kann den Parteien helfen, die mit der Sperrklausel kämpfen. Umfragen können nämlich durch reinen Zufall eine Partei mit vier Prozent taxieren, obwohl sie eigentlich bei fünf Prozent steht, und umgekehrt. Das ist die sogenannte statistische Schwankungsbreite. Sind sich Bürger dieser Unsicherheit in den Umfragen bewusst, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit wieder, dass sie Parteien knapp unterhalb der Fünfprozenthürde wählen.

    Ich würde mir wünschen, Journalist*innen hätten dieses Statistikwissen auch und würden nicht in jede minimale Schwankung irgendwas von Totalabsturz bis Höhenflug reininterpretieren.

  13. Warum haben wir eigentlich keine eine 2. Stimme, falls die Partei die man eigentlich wollte nicht über die 5 Prozenthürde kommt?

  14. Ich kann dieses Problem absolut nachvollziehen. Ich würde die Linke gerne im Bundestag sehen und wäre auch bereit entsprechend taktisch zu wählen. Gleichzeitig will ich Volt unterstützen, damit sie zumindest an die Parteienfinanzierung kommen. Der Wahl-O-Mat zeigt mir an erster Stelle Volt und an zweiter Stelle die Grünen an, die damit vermutlich die “sicherste” Wahl wären.

  15. Desshalb bin ich für 2 Wahlgänge. Nach dem ersten Wahlgang wird mit der 5 Prozent Hürde ausgesiebt. Beim 2. Kann man dann “das kleiner übel wählen”.

  16. Schade das man keine 2. Stimme hat die nur zählt wenn die 1. net zählt

  17. Ich frage mich echt, warum dieser Mythos der verschenkten Stimme sich so dermaßen hartnäckig hält. Sinn einer Demokratie ist doch, für diejenigen zu wählen, von denen man sich vertreten sehen möchte. Da wähle ich doch nicht das, was andere auch wollen, sondern schlicht und einfach meine Meinung. Und wenn alle das so machen, wäre das Ergebnis eine akkurate Abbildung des Wählerwillens.
    Wenn ich von vornherein abseits meiner eigenen Interessen wähle, brauche ich mich auch nicht wundern, wenn meine Interessen nie vertreten werden.

  18. Mögen Heidi Reichinek und Gregor Gysi einen kollegialen Walzer auf dem gemeinsamen Grab von FDP und BSW tanzen

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