Passendes Meme zum Thread vom Kollegen aus der Gastro

15 comments
  1. Lohnt sich Gastro überhaupt noch?

    Wenn ich 15 Euro für das Fertig-Schnitzel mit Pommes zahl und dann noch 3 Euro für einen viertel Liter verdünnten Clever Apfelsaft, fühl ich mich schon abgezockt, aber die Wirte behaupten immer sie machen kaum Gewinn, obwohl sie dem einen Koch der die Speisen aufwärmt und dem einen Kellner eh kaumwas zahlen.

    Wenn die jetzt den Mitarbeitern mehr zahlen muss ich noch mehr zahlen und aus dem Luxus den man sich einmal im Monat gönnt, wird nix, weil seit Corona war ich eh nur 5 mal im Gasthaus.

  2. Mehr Gehalt ist leider auch nicht immer die Lösung, solange sich an den Arbeitsbedingungen nichts ändert. Die Work-Life-Balance nimmt heutzutage einen wesentlich größeren Teil ein als noch vor 10 oder 20 Jahren. Durch Corona verstärkt und beschleunigt, kenn ich einige die sich beruflich verändert haben und nie wieder in die Gastro zurück wollen.

  3. Ohne scheiß, gastroleut sind halt echt ausm letzten Jahrtausend. Schauts euch die Kette Kaoo an. Machts ah so a depperte Website oder App. Spart den Kellner ewig Zeit und kein Kunde muss auf an Kellner warten. Wer normal bedient werden will soll halt 10€ Gedeck zahlen. Sparst da paar Kellner, zahlst die die bleiben mehr und alle sand glücklicher.

  4. Ne, auch fürs doppelte Gehalt würd ich nicht zurück gehen. Gastro ist so ein Sauhaufen das macht meine Seele nicht auf Dauer mit.

  5. Heute Artikel über fehlenden LKW Fahrer in Tirol gelesen, am Gehalt liegt es sicher nicht, meinte er, sind ja 1700 bis 2.000€ für Fernverkehr (wo man dann immer etliche tageweise auswärts ist, je nach Land mit kaum hygiene usw) da dachte ich mir nur WTF …

  6. Ich kann hier jetz mal nur von der Gastro reden, andere handwerkliche Berufe habe ich keine direkte Einsicht ins Geschehen.

    Wennst als Koch ein gutes Gehalt haben willst musst du entweder:

    A: Saumasen ham

    oder B: Jahre lang unnötig unterbezahlte Überstunden antun damit man vielleicht irgendwann, wenn ma a Saumasen hat, einen gut bezahlten Job als Küchenchef/in hat.

    Gastro ist leider sehr oft ein Einstiegsjob für Studierende oder letztes Auffanglager für Schulabbrecher. Das Geld vom Staat während der Coronazeiten hat es vielen Unternehmen ja eigentlich sehr leicht gemacht noch am Leben zu bleiben trotz fehlender Kundschaft. Aber mit den steigenden Preisen und, nennt mich naiv, sollte Corona irgendwann vorbei sein und Fördergelder fehlen wirds eng für die Gastronomen. Wird es immer geben. Aber weniger…

    ​

    edit: spelling

  7. Hab gewechselt und bin aus der Gastro raus. Nie wieder mach ich diesen drecks Job. Find’s ja auch ganz witzig dass ich als Quereinsteiger im neuen Beruf mehr verdiene als gelernter Koch und bei weitem weniger (bis eigentlich fast gar keinen) Stress hab. Momentan läuft sogar noch die Aktion dass wenn man freiwillig eine Zusatzschicht macht, 100€ extra drauf bekommt.

    Sie sind selber schuld dass die Gastro so wenig Personal findet. Ich war 3 Jahre auf Wintersaison in Vorarlberg, klar es ist schön dort, Skifahrer is auch a Hit und man bekommt Kost und Logis gratis, aber wenn man schon für eine 54h/6Tage Woche angemeldet wird (natürlich bleibt es nicht bei 54h und Überstunden werden natürlich auch nicht ausbezahlt), sollte man meinen es sind zumindest 2k netto drin, Grad bei einem Hotel dass 5000€+ die Nacht verlangt fürs teuerste Zimmer und wo der Preis über Weihnachten und Silvester sogar doppelt so hoch ist für alle Zimmer.

    Das beste war noch immer als ich übern Sommer in einem Golfhotel gearbeitet hab, (war 5 Jahre dort) nach mehr Lohn gefragt hab (wollte dass ich auf 1500netto komm) mir der Hotelmanager ins Gesicht gesagt hat, er hätte auch gern so viel.

    Rant Ende

    Das einzig Gute aus der Gastro Zeit war das Kennen lernen meiner Frau und das darauf folgende Gründen einer kleinen Familie.

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