
An Fehlern mangelt es in der Berichterstattung von ARD und ZDF zuletzt nicht. Der Grünenpolitiker Volker Beck erkennt ein Muster. Und fordert Abhilfe.
by ContactDenied

An Fehlern mangelt es in der Berichterstattung von ARD und ZDF zuletzt nicht. Der Grünenpolitiker Volker Beck erkennt ein Muster. Und fordert Abhilfe.
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20 comments
“An der Einhaltung journalistischer Sorgfaltspflichten bei ARD und ZDF gab es in den vergangenen Tagen einige Zweifel. Das ZDF geriet wegen der Auswahl des Studiopublikums in der Sendung „Schlagabtausch“ in die Kritik. Das Publikum hatte bei Einlassungen der Vertreter der Linkspartei und der Grünen geklatscht und gejohlt und bei Vertretern der anderen Parteien geschwiegen.
Eingeladen worden waren unter anderem Studenten von der FU und der HU Berlin, wirklich repräsentativ sei das nicht gewesen, sagte später der ZDF-Korrespondent Dominik Rzepka. Die Behauptung, man habe auch Einladungen an die FDP-nahe Friedrich-Naumann-Stiftung verschickt, musste der Sender, der sich gegen den Vorwurf verwahrte, man habe das Publikum „gecastet“, zurücknehmen. Eine solche Einladung gab es nicht.”
Das hier ein effektiv einseitiges Publikum eingeladen worden ist ist eine Sache. Das man nach Kritik darüber allerdings offen lügt und behauptet man hätte ja auch aus anderen politischen Richtungen eingeladen, die wären nur nicht gekommen ist schlicht dreist und ein Armutszeugnis für den ÖR.
Ich mag es ja echt nicht, wenn man sich selbst soviele unnötige Steine in den Weg legt wegen nichts und wieder nichts.
Volker Beck ist leider eine sehr kritische Personalie, die man mit Vorsicht genießen muss.
[Andererseits baut der ÖRR auch in die andere Richtung dauernd absolute Scheiße…](https://www.mdr.de/altpapier/das-altpapier-4028.html)
Da gibt sich der Autor schon die Mühe, eine Zusammenstellung der seiner Ansicht nach problematischen Vorkommnisse zusammenzustellen.
…und dann nimmt er ein Bild und den Tweet eines abgehalfterten, sehr kontroversen vormaligen Grünen-Politikers?
Was will er uns damit mitteilen?
Volker Beck erkennt oft Muster, wo keine sind. War bis vor wenigen Monaten eigentlich ein Zeichen für Verschwerörungunsideologien. Aber vielleicht ist es auch einfach das Meth, was da aus ihm spricht.
Wenn alles was man den Privatmedien ankreiden könnte, auf diesem Niveau wäre, dann würden wir in einem deutlich schöneren Land leben.
Aber journalistische Standards sind von FAZ und co. gefordert ja immer eine Einbahnstrasse.
Unabhängig von einer politischen Meinung musste ich mich bei der letzten heute show ein wenig wundern – mehr als die Hälfte der Show ging es in gleich drei Beiträgen einzig gegen Merz und die CDU. Danach ging’s um KI, also auch kein wirklicher politischer Gegenpol. Gerade im Beitrag zum Wahlprogramm wäre es zumindest gut gewesen darauf hinzuweisen, dass auch andere Parteien nicht bezahlbare Luftschlösser bauen.
Das fällt schon extrem auf und ist Wasser auf die Mühlen der gesellschaftlichen Teilung. Vor allem in Zeiten des Wahlkampfs muss der ÖRR für Neutralität stehen, das ist schließlich mit ein Grundpfeiler unserer Demokratie.
Um die “Einhaltung journalistischer Sorgfaltspflichten bei ARD und [ZDF](https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/thema/zdf)” zu überwachen, soll ein ÖRR-Beauftragter, durch den Rundfunkrat gewählt, dieses überwachen? Der Rundfunkrat, wo, je nach Bundesland, bis zu 50% Staatsbedienstete und Politiker sind? Ob der ÖRR seinen Sorgfaltspflichten ausreichend nachkommt, ist eine Sache, aber so wird man die Kritik nicht los.
Ich beneide privat finanzierten Journalismus echt nicht, bei sinkenden Absatzzahlen ist es zugegebenermassen nicht einfach über komplexere Themen angemessen zu berichten & Leute zu finden die für mageres Gehalt dazu bereit sind und sich auch tatsächlich auskennen.
Aber wir reden hier vom ÖRR mit einem Budget das merklichg grösser ist, als der Umsatz *aller anderen Zeitungsverlage in Deutschland zusammen*. Ohne Zwang auf Klickzahlen oder Webekunden zu optimieren. Und trotzdem ist die journalistische Qualität unterirdisch. Aber hauptsache man hat [irgendwelche fragwürdigen und Grössenwahnsinnigen Ambitionen](https://www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/oerr-mehr-als-zehn-milliarden-euro-fuer-ard-zdf-und-deutschlandradio/29051698.html) für nochmehr öffentliches Geld.
Da lädt man Studenten und zwei Stiftungen ein und wundert sich, dass zu der Zeit vor allem die Studenten auftauchen. Und die klatschen dann nur bei Banaszak und van Aken (fast, bei Lindner haben sie auch ein- oder zweimal geklatscht). I am SHOCKED!
Man kann sich ja mal fragen, warum bei den anderen nicht geklatscht wurde:
– Bei Chrupalla klatscht niemand, in keiner Sendung. Zumindest nicht im ÖRR. AfD-Wähler gehen da offenbar nicht hin, denn das ist ja die “Mainstream-Lügenpresse”.
– Lindner hat uns allen kackendreist ins Gesicht gelogen mit seinem D-Day. Dem kann man nichts mehr glauben.
– Wagenknecht: Hier und da sagt sie ja manchmal noch was sinnvolles, aber das geht zu oft in ihrem Geschwurbel und ihrer Pauschalopposition unter.
– Wer bei Dobrindt klatscht, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.
Unseren täglichen Anti-ÖR Artikel der FAZ gib uns heute.
Highlight war ja, dass das ZDF dann noch von der Friedrich-Naumann-Stiftung sprach. Die das aber vehement als Lüge zurückwies. Damit zerstört man weiterhin die Glaubwürdigkeit des ÖRR…
Der ÖRR ist einfach komplett unfähig und gehört tiefgreifend reformiert.
Ziel 9€ im Monat.
Ist das überhaupt kontrovers? Gibt es wirklich noch Leute die denken das wäre neutrale Berichterstattung im ZDF? Offensichtlicher geht es eigentlich wirklich nicht mehr.
Wenn der ÖRR es nicht hinkriegt, ein mehr oder weniger den Umfragen entsprechendes Publikum zu casten, dann muss es in Zukunft eben ohne sein.
Ein Faktencheck einen Tag später schaut sich auch keiner an, frage mich wieso die Sendung nicht einfach am Vormittag oder Vortag gedreht wird und dann am Abend mit Einblendungen bei Falschaussagen ausgestrahlt wird.
Da muss sich keiner bei einem Vertrauensverlust in den ÖRR wundern.
Krass, dass man hier plötzlich den ÖRR kritisieren oder gar eine Reform fordern darf
Was denke sich das ÖRR dabei? Ist schon klar das es beeinflussen will, aber der Effekt ist, dass die Rechten können sich wieder als Opfer darstellen.
Ich glaube nicht das beiden Mitteparteien (Linke und Grüne) profitieren.
Einerseits wird ständig von Fake-News gewarnt und dann wird’ die Sorgfaltspflicht zusätzlich verhunzt, es wird Zeit, dass die Nachrichtenblätter ihrer eigenen Verantwortung bewusst werden ~ aber gerade die bleiben still darum, es sei denn, es geht darum andere in die Pfanne zu hauen.
Alles für die Werbeeinnahmen durch Aufmerksamkeit.
Die gezielte Einladung vo Studenten um Lücken zu füllen ist natürlich zu links, aber die ganze Zeit Sendungen mit Merz, Weidel und FDP und im Vergleich nur wenige Sendungen mit Grünen und SPD zu senden ist aber normal.
Ich will hier nicht die Einladung oder gar die folgenden Lügen verteidigen, aber das eigentlich Programm ist noch viel ungerechter gestaltet.
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