Die Linke fordert Preisaufsicht für Grundnahrungsmittel

by aitabraa

25 comments
  1. Lebensmittel sind doch, im Bezug auf die generellen Lebenshaltungskosten, fast nirgends günstiger als bei uns. Da funktioniert der Markt ausgezeichnet. Ein Preisdeckel hätte vermutlich eher eine schlechtere Qualität oder Verfügbarkeit zur Folge.

  2. Es ist Wahlkampf und jetzt sind die Linken mit populistischen bullshit Vorschlägen dran. Die Grundnahrungsmittelpreise in Deutschland wandern mit den Erzeugerpreisen, da lässt sich wenig rausholen. Den MwSt. Satz auf Grundnahrungsmittel auf 0% ist sinnvoller und bedarf keiner Bürokratie

  3. Und was soll die staatliche Preisaufsicht dann machen?

    Der Markt für Lebensmittel ist in Deutschland recht umkämpft und die Preise werden normalerweise nicht gewürfelt sondern ergeben sich aus Angebot und Nachfrage. Einen niedrigeren Preis vorzuschreiben führt zu Knappheit. Da müsste man dann schon Lebensmittelmarken einführen.

  4. Da kommt er wieder raus, der real existierende Sozialismus…

  5. Lebensmittel sind echt eine der Sachen bei der der Markt weitgehend funktioniert. Ich mein, ja, die Preissteigerungen der letzten Jahre waren heftig aber inzwischen normalisiert sich vieles langsam wieder.

  6. Wir brauchen unbedingt eine Grundnahrungsmittelpreisüberwachungsbehörde mit mindestens 5000 Mitarbeiter. Da springt doch bestimmt noch ein bisschen mehr Bürokratie für den Netto nebenan dabei raus.

  7. Ist halt diese ganze Rabbatt Code und Sale scheiße

    Früher war etwas im Angebot wenn es schlecht wird oder irgendne Aktion

    Jetzt ist der Sale der eigentliche Preis und der Rest ist nur künstlich nach oben geschraubt

    Sieht man ganz gut bei Supplements

  8. …Soll Bier auch als Grundnahrungsmittel gelten? – Ich frage für einen Freund.

  9. Denke dass es sehr gut wäre wenn wir eine starke Transparenz bei Preisen im generellen hätten.

    Zum Beispiel Produktionspreis, Einkaufspreis und Verkaufspreis.

  10. Ich würde noch einen drauf setzten; bei der Energie und den Versicherungen. Schwer umsetzbar, aber eigenltich nötig.

  11. Verstehe nicht, warum man hier das sinnvolle Streichen der Mehrwertsteuer direkt mit so einer extremen Idee wie einer staatlichen Preisaufsicht vermischen muss.

  12. Klar, wenn es eines gibt was definitiv die Preise senkt ist es noch mehr Büroktratie! Was soll die staatliche Preisaufsicht dann genau machen? Auf der einen Seite wollen wir Subventionen abbauen und dolle Lieferkettengesetze für gute Arbeitsbedingungen, 15€ Mindestlohn und 100% Ökostrom und auf der anderen Seite rasten unsere Sozialisten dann gleich aus wenn das zu steigenden Preisen führt.

    Bei so manchen Betrieben werden die billigen osteuropäischen Arbeitskräfte schon (fast) wie Vieh gehalten, ich glaube abseits von Sklaverei ist da preislich nicht mehr viel drinnen.

    Was will die Linke da bitte erreichen? Lebensmittel subventionieren? Erichs Krönung ins Tchibo-Sortiment aufnehmen?

    Der Versuch die freie Preisbildung auszuhebeln ist zum Scheitern verurteilt. Entweder muss der Bund die Produktionskosten senken oder die Löhne müssen mit der Inflation schritthalten. Ne einmalige Inflationsausgleichsprämie ist halt doch keine Lösung gewesen.

    Die Linke ist sehr gut darin das Problem zu übersehen und dann ne komplett sinnlose Lösung für die Symptome zu präsentieren.

  13. Die Menschheit lernt nicht, wir müssen uns wohl eingestehen, dass wir in einem timeloop seit 1980 gefangen sind und alle dummen Vorschläge sich die Klinke alle paar Jahre in die Hand geben. Vielleicht könnten wir auch wieder ABM ach nein 1-Euro Jobs, ach nein tertiärer Arbeitsmarkt wieder auflegen. Es ist so traurig und dumm.

    Wegen sowas kann ich nie die Linke wählen: man muss sie halt beim Wort nehmen, sie wollen den Sozialismus und auf jedes Problem ist ihre Antwort: mehr Staat. Dass ein solches System nicht funktioniert, will man sich nicht eingestehen sondern uns lieber wieder 40 Jahre zurückwerfen. Einfach nur enttäuschend.

  14. Finde lustig wie einige hier die Preissteigerungen verteidigen.

    Am Ende zählt nur eins: Der Endverbraucher zahlt 50-100% höhere Preise, weil einer oder mehrere in der Kette 50-100% höhere Preise verlangt – ohne Grund!

    Also wie kann das verhindert werden? Gesetze? Privatisierung? Selbstkontrolle scheint hier nicht zu funktionieren.

  15. Wir haben bereits ein Kartellamt und eine Bafin, nur machen die nichts im Sinne der Verbraucher. Sie schützen sogar Betrüger wie Wirecard indem sie short selling verboten haben und Wirecard weiter kriminelle Geschäfte machen konnte. Auch die Migration und weitere Themen könnte man lösen indem man mehr Beamte einstellt, Bürokratie reduziert und die Digitalisierung endlich umsetzt. Klingt aber für die Wähler nicht so geil wie dauerhafte Grenzkontrollen und der ganze populistische Schwachsinn

  16. Und wer bezahlt dann die Kontrolle? Ist ja eine löbliche Idee, aber damit man wirklich rechtssicher feststellen kann, ob etwas überpreist ist, muss man auf alle Daten der Produktherstellung zugreifen und die bewerten können. Bedeutet entweder eine Informationspflicht für die Hersteller, das zahlt dann der Kunde. Oder Beamte, die jeden Betrieb durchforsten, das zahlt dann der Steuerzahler, also die arbeitende Bevölkerung. Im bestehenden Rechtsrahmen ist das zudem nicht möglich, also muss man da zusätzlich noch neue Gesetze erlassen. Wenn man das in en Bereich der Lebensmittelaufsicht rückt, dann ist da Landesrecht tangiert, also darf der Bundesrat dem ganzen zustimmen. In Summe ist das also eine komplette Luftnummer, denn es führt in jedem Fall zu einer Mehrbelastung der Verbraucher mit ungewissem Gegengewicht bei den Preisen und ohne Durchsetzbarkeit seitens der Linken.

  17. Auf schnellsten weg zur DDR zurück da hat dann die SED 2 wieder die Alleinherrschaft.

  18. Die Linke mit den einzig vernünftigen Vorschlägen zur Zeit…

  19. Ich wünsche mir Standardverpackungsgrößen, damit die Schrumpfflation mal aufhört – vorallem für Waschmittel, Wurst und Käse, Müsli, Chips, Zahnpasta, Lotions und Cremes. Würde auch beim Müllproblem helfen.

  20. Gab es im römischen Reich auch schon, wann bringen wir die Amphitheater und die Gladiatoren kämpfe zurück

  21. Jo ansonsten macht es auch keinen Sinn die Mehrwertsteuer von Grundnahrungsmittel auf 0 zu setzen.

  22. Ein funktionierendes Kartellamt wäre der sinnigere erste Schritt.

  23. Danke, hatte schon fast vergessen warum linke Dödel sind, was Wirtschaft angeht.

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