
“Im schlimmsten Fall droht eine Annullierung der Wahl”. Etwa drei bis vier Millionen Deutsche leben dauerhaft im Ausland und dürfen wählen. Doch vom Urnengang in zwei Wochen könnten Tausende von ihnen ausgeschlossen sein.
by bedbooster

“Im schlimmsten Fall droht eine Annullierung der Wahl”. Etwa drei bis vier Millionen Deutsche leben dauerhaft im Ausland und dürfen wählen. Doch vom Urnengang in zwei Wochen könnten Tausende von ihnen ausgeschlossen sein.
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17 comments
Ich bin nicht wirklich politisch motiviert, da wir keine Online Möglichkeit haben werde ich nach Deutschland fahren und persönlich wählen.
Jupp, habe meine Wahlunterlagen noch nicht bekommen, das wird knapp.
>Lena P. ärgert sich über die kurzen Fristen: “Ich fühle mich ausgegrenzt, das macht mich wütend. Warum wird die Wahl so übers Knie gebrochen?”
Lena P. ist bei weitem nicht ausgegrenzt worden, sondern hat sich durch ihre persönlichen Entscheidungen in der Lebensführung selbst in diese Situation gebracht. Es steht ihr durchaus frei, zur Wahl anzureisen. Daran hindert sie doch niemand.
Bin gespannt ob ich meine Unterlagen erhalten werde und ob die es überhaupt rechtzeitig nach Deutschland zurückschaffen.
Die Fristen für die Neuwahlen sind im Grundgesetz vorgegeben und mussten eingehalten werden. Insofern würde ich nicht davon ausgehen, dass das BVerfG da viel gegen sagen wird.
Offenbar war den Verfassungsautoren eine schnelle Neuwahl wichtiger als eine Neuwahl, an der jedem im Ausland lebenden Deutsche eine Teilnahme garantiert wird. Das könnte man natürlich im GG ändern, wenn man die Mehrheiten dafür hat, aber nicht mehr für die aktuelle Wahl.
Meine Mutter hat sich (Mitte Januar) über Briefwahl informiert weil sie gerade zu der Zeit im Ausland ist. Dort wurde ihr gesagt, dass die Unterlagen erst ab dem 10.02. verschickt würden. Das geht schon klar wenn man in Österreich ist, aber wenn man sich etwas weiter weg befindet, kommt das niemals rechtzeitig zurück.
Ich selbst komme extra 2 Monate früher als geplant zurück.
Hatte die Post nicht gestreikt ?
Ich bin jetzt seit fast neun Jahren im Ausland und war auch seitdem nicht mehr in Deutschland – und habe auch keine Absicht, irgendwann mal wieder nach Deutschland zu kommen, geschweige denn dort zu bleiben. Jedenfalls nicht freiwillig. Von daher habe ich auch keinen Wunsch oder Not dort zu wählen. Was in Deutschland passiert, ist das Bier von Menschen, die dort leben. Nicht mein Bier.
Ich finde das in Ordnung, dass die Stimmen von Auslandsdeutschen hier eventuell ins Wasser fallen. Wem es so wichtig ist, der geht zum Wählen nach Deutschland. Und wer wie ich ohnehin keinen Bezug mehr hat zu Deutschland sollte tatsächlich auch gar nicht mehr in Deutschland wählen dürfen.
Der Wahltermin ist seit Ende letzten Jahres bekannt. Zeit genug sich ins Flugzeug zu setzen und nach Hause zu fliegen…
What? Ich lebe im Ausland. Wir wissen jetzt schon seit Monaten, dass die Wahl im Februar stattfindet, und man kann seit ca November die Wahlunterlagen bestellen (ich erinnere mich nicht genau seit wann, aber schon lange). Das dürfte ja wohl auch für Australien gereicht haben?
Meine Wahlunterlagen kamen problemlos wie immer und sind bereits unterwegs zurück. In zehn Jahren nie Probleme gehabt.
Ich verstehe nicht warum es nicht möglich ist am Wahltag in den deutschen Botschaften/Konsulaten zu wählen. Oder dass es zumindest reicht die ausgefüllten Briefwahlunterlagen dort hin zu schicken und eine Auszählung dieser Stimmen dann dort stattfindet. Das würde den Postweg deutlich verkürzen.
wollte Scholz nicht erst später sein Misstrauensvotum stellen, damit die Wahl im März stattfindet?
Habe zum ersten mal die Briefwahlunterlagen bestellt, aber auch noch nichts bekommen.
Briefwahl abschaffen. Wer nicht da ist, kann halt nicht wählen. Briefwahl öffnet der Manipulation Tür und Tor.
Hab meinen Wahlbrief Monatg zur Post gebracht, wohne aber auch in Spanien, da kommt die Post ja auch schneller an als in anderen Ländern.
Ist der Artikel irgendwie schräg? Die angekündigten Probleme (Papiermangel) sind nicht eingetreten und das Grundproblem (kurze Frist beim Versand der Briefwahlunterlagen) hat nichts mit einer zu kurzfristig anberaumten Wahl zu tun, sondern ist so “beabsichtigt”
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