https://science.orf.at/stories/3228904/

Der Alkoholkonsum liegt weltweit jährlich bei ca. 5,5l (reiner Alkohol) pro Person, in der EU bei 9,2l und in Österreich bei satten 11,9l

"Jährlich sterben demnach 800.000 Menschen in der WHO-Region Europa an alkoholbedingten Ursachen – pro Tag sind das knapp 2.200 Menschen. Obwohl Krebs dabei die häufigste Todesursache sei, sei das öffentliche Bewusstsein für den Zusammenhang zwischen Alkohol und Krebs weiterhin erschreckend gering, so die WHO Europa."

Was haltet ihr von so Warnhinweisen? Haben die Warnhinweise und Bilder auf Zigarettenpackungen überhaupt irgendwas gebracht?

by Mormegil81

19 comments
  1. Die konkrete Auswirkung der Bilder auf den Packerln kann ich dir nicht sagen. Aber die Auswirkung davon, die Verbindungen von Zigaretten mit Krebsrisiko deutlich und unmissverständlich zu machen, war massiv positiv!

  2. Ich würd vor allem auch für ein Werbeverbot wie bei Zigaretten plädieren. Hält jetzt niemandem vom Feierabendbier ab wenn nicht mehr in jeder werbepause und auf jeder Reklametafel bier angepriesen wird.
    Gleichzeitig fände ich aber Schockbilder insofern hilfreich, weil solche Geschichten wie Klopfer doch eindeutig für Jugendliche designed wurden. Dürften die nurmehr in einer neutralen Verpackung mit Unfallopfern oder Leberschäden auf dem Etikett verkauft werden, wäre das vll weniger attraktiv für die Schülerparty

  3. Sie bringen was, weil Kinder sie sehen und dann vielleicht etwas kritischer sind..

  4. Wo soll der Warnhinweis im Lokal hin? Aufs Krügerl? Auf die Zapfanlage? Hinter die Bar?

  5. Würde das als gut empfinden. Vielen Menschen ist nicht bewusst, wie schädlich Alkohol selbst in kleinen Mengen ist, wenn man es regelmäßig konsumiert. Aber das würde wohl nicht wenige Menschen aufregen (Hallo FPÖ).

    Und ja ich tschecher auch öfters.

  6. 11,9l reiner Alkohol, das sind 476 halbe Bier pro Jahr! Also torkeln die meisten Österreicher quasi dauerfett durch’s Leben?

  7. Ich wär für ein Werbeverbot, Warnhinweise und Auslagerung in dedizierte Geschäften wie Liquor Stores in den USA.

    Eigendlich schon wax dass man für eine Droge Werbung machen darf und überall bekommt.

  8. Was sollt das bringen? Dass ungsund is weiß eh jeder und die die saufn wolln werdn deswegen ned auf einmal aufhörn (ich zb lol)

    Edit: imma wieda geil wie in diesem sub jeder kommentar einfach downvoted wird als hät ma eure mütter beleidigt lul

  9. 11,9l wärn ca 9 Bier pro Woche…oder circa 2 Kisten im Monat.

    Gebracht habens, dass es einige Leute geben hat, die sich danach Etuis gekauft haben für ihre Zigaretten, weils ihnen offensichtlich unangenehm war die Packung als Accessoire mitzutragen. Und einige ham zum Wuzeln angfangen. Aber gibt sicher einige die auch den Konsum reduziert haben.

    Zugegeben, ja ein Weinregal, Spirituosenregal o.Ä. wird gerne als Dekoobjekt verwendet. Das würde komplett entfallen und as ist sicher weniger die Zielgruppe für so eine Massnahme, als jene, die sich nach da Arbeit no 5 Zipfer einschiassn und dann mitm Auto heim fahrn. Oder die geheime Stammkundschaft für die Leibwächter an jeder Supermarktkassa. Und denen wirds wohl eher egal sein was da oben steht, solangs wirkt.

    Bei Alkohol sehe ich eine andere Dynamik dahinter, als es bei Tabak der Fall ist….Alkohol ist berauschend und dadurch gefährlicher. Wer sei Bier trinkt, dem is die Verpackung wohl eher egal. Was machst mit die gezapften? Fixe Gläser mit Warnhinweise? A grosses Schild über der Bar?

    Ein Werbeverbot und Erschwerung der Zugänglichkeit wäre wohl möglich-eigene Läden für Alkohol wie in Skandinavien? Steuern wie in Island?

    Dann ist die Abwägung der Ziele der Gesetzgebung: Reduktion von Alkoholfolgen? Heisst halt auch Steuereinnahmen sinken potentiell. Damit die Querfinanzierung der direkten Folgen des Konsums (ob die Rechnung aufgeht, weiss ich nicht). Wenn den Leuten ihre Mittel zum Abschalten nimmst, erhöhst halt auch Unruhe und Stress. Und damit vielleicht wieder Leut, die dadurch Kurzschlussreaktionen haben und weiss Gott was anstellen. Und ganz salopp gsagt: Manche wollen oafoch den Drogenrausch, egal welche Folgen der hat. Abkoppeln vo dem Wahnsinn den man immer in sozialen Medien hört und liest, abkapseln vom Alltag – wär interessant obs Studien zum Zusammenhang von Social Media Nutzung und Alkoholismus gibt.

    Ich bin jedenfalls der Meinung dass Alkohol auch teilweise eine Folgeerscheinung sonstiger Verfehlungen und Missstände im Land ist und mit vielen anderen Dingen eine Wechselwirkung eingeht. Zuerst müsste man dort angreifen. Bilder werden wohl kaum helfen, eine Preisanhebung wohl eher.

  10. -25% Aktionen auf Bier fand/finde ich schon sowieso immer sehr verwerflich. Wär das nicht einmal ein Anfang? Rabatt-Aktionen auf Alkohol zu verbieten, falls das überhaupt möglich ist?

  11. Was mir wichtiger wäre ist ein Umdenken dass ein “Nein” zu einem alkoholischen Getränk immer gelten muss.

    Und ja Alkohol wird zu sehr unterschätzt.

  12. Ich finds interessant wie in diesem Austria sub doh sehr viele Anti Alkoholisch sind nur dass ich in meinem Leben keinen einzigen Bekanntenkreis hab der nicht oder wenig trinkt, oder halt eine „alkohol braucht konsequenzen“ einstellung hat. Es gibt aber einzelne die einfach nichts trinken, aber die mschens einfach ned und würden sich auch nie aufregen über einen Säufer? Reddit ist da wirklich komplett anders. Spannend für mich

  13. Egal wie aber Aufklärung zum Thema würde nicht schaden. Dass Alkohol nicht gesund ist, wissen alle aber gefühlt unterschätzen die Leute den schädlichen Effekt des täglichen Biers. Die WHO dazu: “The risk of developing cancer increases substantially the more alcohol is consumed. However, latest available data indicate that half of all alcohol-attributable cancers in the WHO European Region are caused by “light” and “moderate” alcohol consumption – less than 1.5 litres of wine or less than 3.5 litres of beer or less than 450 millilitres of spirits per week.”

    Ob Warnhinweise auf Flaschen was bringen? Keine Ahung. Eine breit angelgete Infokampagne des Gesundheitsministeriums aber vlt schon. Wenn wir schon Millionen an Regiersungsinseraten rauspfeffern dann wenigstens sinnvoll. Natrülich kommen dann die üblichen hysterischen Kreischer und werden was von “jetzt will man sogar scho mei Bier verbieten” reden, aber wenn wir uns davon lähmen lassen ist auch nichts gewonnen. Und ja, die Menschen sind nicht blöd und können sich auch selbst informieren trotzdem kann man Infokampagnen ins Leben rufen (besonders weil sonst eh nur das Gesicht eines Ministers aus der Zeitung lacht..).

  14. Auf den Flaschen könnens von mir aus einem kleinen Hinweis aufdrücken, das ignoriert eh jeder.
    Aber wie läuft das im Wirtshaus ab? Gibt dir da der Kellner jedesmal eine Warnhinweis-Standpauke wennst ein Glas Bier oder Wein bestellst?
    Oder in der Disco musst bei jedem Bacardi Cola ein Formular zur Alkohol-Unterweisung unterschreiben (mit XXX weilst scho hacke dicht bist)?
    Ich find’s unnötig weil’s nix ändern wird.

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