Spannend, spannender, ICE Hockey League: Der Kampf um die Plätze vier bis sieben in der Liga spitzt sich bis in die letzte Runde zu. Die beste Ausgangslage haben die Black Wings, denen am Freitag ein Punkt im Heimspiel gegen Feldkirch reicht, um den fixen Viertelfinaleinzug abzusichern. Mit einem Sieg könnte man sogar noch nach Platz vier und das damit verbundene Heimrecht im Viertelfinale erreichen – Schützenhilfe von Salzburg in Fehervar vorausgesetzt.
(Foto: Hannes Draxler) Bild 1/49
Im Heimspiel gegen den Rekordmeister gingen die Linzer vor ausverkaufter Kulisse (4865 Zuschauer) zweimal in Führung, mussten aber jeweils noch im selben Drittel den Ausgleich hinnehmen. Eine Punkteteilung war verdient, Shawn St-Amant fixierte in der Overtime mit der ersten Linzer Chance den 3:2-Siegtreffer.
Wie geht es eigentlich Emilio Romig? Und wird er heuer noch einmal ein Spiel für die Steinbach Black Wings bestreiten?
182 Sekunden dauerte es, bis Youngster Patrick Söllinger die 4865 Zuschauer ein erstes Mal jubeln ließ. Der Linzer überwand KAC-Goalie Sebastian Dahm zum 1:0. Zwölf Minuten später war aber der KAC zur Stelle: Kevin Clark verwertete nach Zuspiel von Nick Pastujov zum verdienten 1:1-Ausgleich.
Linzer Führung rasch egalisiert
Im zweiten Abschnitt hatten zunächst die Gäste die besseren Möglichkeiten, ehe Luka Maver in der 34. Minute vor dem Tor der Kärntner sträflich unberührt blieb und seinen eigenen Rebound ins Tor stochern konnte. Die Linzer Führung hielt aber auch diesmal nicht Stand. Denn KAC-Kapitän Thomas Hundertpfund vollendete einen KAC-Angriff viereinhalb Minuten später zum 2:2.

Damit ging es in das Schlussdrittel, in dem beide Teams noch zu Überzahlmöglichkeiten, aber nicht zu weiteren Treffern kamen. Nach der gerechten Punkteteilung nach 60 Minuten dauerte die Overtime 82 Sekunden, bis Shawn St-Amant an Dahm vorbei zum 3:2 traf.

Weiter geht es für die Black Wings (und den Großteil der anderen Teams) mit der abschließenden Runde am Freitag, 21. Februar. Bereits davor treffen Salzburg und Ljubljana am Mittwoch aufeinander. Graz hat bereits alle 48 Spiele bestritten.
Autor
Markus Prinz
Online-Redakteur


