Das wird die Leute für die dieser Artikel gedacht ist nie erreichen und wenn doch, dann ist es halt ,,Lügenpresse” oder ,,Propaganda”.
Ach ja, die bösen Manipulatoren. Gott sei Dank würde das dem Volksverpetzer natürlich nie in den Sinn kommen. So wie zum Beispiel in der Einleitung zu erwähnen, dass wir in den sichersten 10 Jahren aller Zeiten leben.
Warum eigentlich 10 Jahre? Sonst wird in solchen Betrachtungen doch sehr häufig das letzte oder vorletzte Jahr genommen? Hängt das etwa damit zusammen, dass wir 2022 und 2023 eine deutlich ansteigende Anzahl an Straftaten in der Polizeilichen Kriminalstatistik sehen, auf die sich ja auch der Volksverpetzer bezieht? Passt das nicht in das Weltbild des Volksverpetzers?
Ich bin es wirklich leid, bei diesen Dingen direkt immer wieder auf solche Taschenspielertricks zu stoßen, egal ob bei den Rechten oder Linken. Wenn man dann aber manipulativ über Manipulationen “aufklärt” ist das besonders abstoßend.
Es wird immer nur darüber berichtet wenn es einer Agenda passt. Hetzblätter wie Welt oder Bild sind immer schnell darin den Mythos des Messer- Migranten weiterzustricken.
Letztenendes kann man sich aussuchen von welcher Seite man sich gerne manipulieren lassen möchte.
Was ich immer nicht verstehe: auf der einen Seite sagt man bei einer Steigerung der Kriminalität laut Statistiken (siehe Gewalttaten und sexuelle Straftaten), dass es immer ein großes Dunkelfeld gibt und es ja immer um Tatverdächtige und nicht Täter geht. Die Aussagekraft wird dann als stark eingeschränkt betitelt.
Auf der anderen Seite stützt man dann mit den Statistiken halt die Aussagen, dass alles so sicher wäre.
Auch wenn ich dem Grundtenor zustimme: Wenn ein Völkeranteil von ca. 15% 1/3 aller Gewalttaten begeht, kann man auch nicht so tun, als wäre das ausgeglichen oder als würde dieser Teil gar das Land sicherer machen.
Damit will ich ausdrücklich nicht sagen, dass die aktuelle Panikmache und Forderung nach immer krasseren Maßnahmen gerechtfertigt ist, aber das Problem sollte man trotzdem auf dem Schirm haben. Wer jahrelang in irgendeinem Massencontainer wohnen muss und nicht arbeiten darf, rutscht nämlich ziemlich schnell in kriminelle Kreise. Hier werden dann auch Lösungen gleich mit weggewischt, um dem Rechtsextremismus keinen Raum zu geben.
Verbot von Nachrichten über Messerangriffe wann?
Ich will hier garnicht über die Substanz diskutieren. Aber lustigerweise übt der Artikel genau die tendenziöse Artikelschriebe, bei der ein schulisches Medienkompetenz-Training eigentlich zur akuten Skepsis aufrufen würde. Statistische Fakten zu erwähnen, bei denen die Grundgesamtheit konstant eine andere ist, man könnte auch sagen kirschgepfückt ist. Mal betrifft es Asylbewerber, mal nicht-deutsche Einwohner.
Am meisten gefällt mir dieses Highlight hier:
> 2021 und 2022 waren die häufigsten Vornamen der tatverdächtigen Deutschen, die Messerangriffe verübt haben in Berlin: Christian, Alexander und Nico.
Und wenn du auf diese Art und Weise argumentierst, musst du dich nicht wundern, wenn das halt nur in deiner Bubble Gehör findet. Dann ist es eher In-Group-kommunikation als eine ernsthafte Auseinandersetzung mit der Debatte.
Mal wieder stabiler Cringe vom Volksverpetzer.
An die Rechten:
DE und AUT sind schon lange Einwanderungsländer, die nicht Autochthonen sind eure Mitmenschen, unsere Mitbürger und lassen sich nicht einfach remigrieren.
An die Linken:
Nicht jeder, der ankommt, ist ein guter Mensch, der diese Gesellschaft bereichern möchte und seinen Beitrag leisten will. Auch bei diesen darf und muss der Rechtsstaat handeln, inkl. Abschiebung.
Ich habe tatsächlich die einzelnen Artikel für die Messerangriffe durchgelesen. Hier zusammengefasst:
Berlin: Streit wegen Sitzplatz im Bus
Erfurt: häusliche Gewalt
Lübeck: Streit zwischen zwei Gruppen (Beziehung unklar)
Hier sieht man ganz genau, warum wir von diesen Taten nichts gehört haben. Entweder kannten sich Täter und Opfer, oder es war ein Streit. Die meisten von uns wissen, wie wir uns vor Streitigkeiten schützen (zum Beispiel werde ich nicht mein Leben für einen Sitzplatz im Bus riskieren). Anderseits haben fast alle Taten, von denen wir hören, ein anderen Zusammenhang (ausser die Herkunft des Täters): Der Täter greift gezielt Menschenmassen an – heisst es kann jeden treffen. Wir alle gehen auf Weihnachtsmärkte, Stadtfeste oder Kundgebungen. Viele von uns können einen Streit meiden – ein prallendes Auto oder ein Täter der willkürlich auf die Masse los geht viel weniger.
12 comments
Und zahlen tun wir auch dafür!
Das wird die Leute für die dieser Artikel gedacht ist nie erreichen und wenn doch, dann ist es halt ,,Lügenpresse” oder ,,Propaganda”.
Ach ja, die bösen Manipulatoren. Gott sei Dank würde das dem Volksverpetzer natürlich nie in den Sinn kommen. So wie zum Beispiel in der Einleitung zu erwähnen, dass wir in den sichersten 10 Jahren aller Zeiten leben.
Warum eigentlich 10 Jahre? Sonst wird in solchen Betrachtungen doch sehr häufig das letzte oder vorletzte Jahr genommen? Hängt das etwa damit zusammen, dass wir 2022 und 2023 eine deutlich ansteigende Anzahl an Straftaten in der Polizeilichen Kriminalstatistik sehen, auf die sich ja auch der Volksverpetzer bezieht? Passt das nicht in das Weltbild des Volksverpetzers?
Ich bin es wirklich leid, bei diesen Dingen direkt immer wieder auf solche Taschenspielertricks zu stoßen, egal ob bei den Rechten oder Linken. Wenn man dann aber manipulativ über Manipulationen “aufklärt” ist das besonders abstoßend.
Link: https://www.bka.de/DE/AktuelleInformationen/StatistikenLagebilder/PolizeilicheKriminalstatistik/PKS2023/Polizeiliche_Kriminalstatistik_2023/Polizeiliche_Kriminalstatistik_2023.html
Es wird immer nur darüber berichtet wenn es einer Agenda passt. Hetzblätter wie Welt oder Bild sind immer schnell darin den Mythos des Messer- Migranten weiterzustricken.
Letztenendes kann man sich aussuchen von welcher Seite man sich gerne manipulieren lassen möchte.
Was ich immer nicht verstehe: auf der einen Seite sagt man bei einer Steigerung der Kriminalität laut Statistiken (siehe Gewalttaten und sexuelle Straftaten), dass es immer ein großes Dunkelfeld gibt und es ja immer um Tatverdächtige und nicht Täter geht. Die Aussagekraft wird dann als stark eingeschränkt betitelt.
Auf der anderen Seite stützt man dann mit den Statistiken halt die Aussagen, dass alles so sicher wäre.
Auch wenn ich dem Grundtenor zustimme: Wenn ein Völkeranteil von ca. 15% 1/3 aller Gewalttaten begeht, kann man auch nicht so tun, als wäre das ausgeglichen oder als würde dieser Teil gar das Land sicherer machen.
Damit will ich ausdrücklich nicht sagen, dass die aktuelle Panikmache und Forderung nach immer krasseren Maßnahmen gerechtfertigt ist, aber das Problem sollte man trotzdem auf dem Schirm haben. Wer jahrelang in irgendeinem Massencontainer wohnen muss und nicht arbeiten darf, rutscht nämlich ziemlich schnell in kriminelle Kreise. Hier werden dann auch Lösungen gleich mit weggewischt, um dem Rechtsextremismus keinen Raum zu geben.
Verbot von Nachrichten über Messerangriffe wann?
Ich will hier garnicht über die Substanz diskutieren. Aber lustigerweise übt der Artikel genau die tendenziöse Artikelschriebe, bei der ein schulisches Medienkompetenz-Training eigentlich zur akuten Skepsis aufrufen würde. Statistische Fakten zu erwähnen, bei denen die Grundgesamtheit konstant eine andere ist, man könnte auch sagen kirschgepfückt ist. Mal betrifft es Asylbewerber, mal nicht-deutsche Einwohner.
Am meisten gefällt mir dieses Highlight hier:
> 2021 und 2022 waren die häufigsten Vornamen der tatverdächtigen Deutschen, die Messerangriffe verübt haben in Berlin: Christian, Alexander und Nico.
Und wenn du auf diese Art und Weise argumentierst, musst du dich nicht wundern, wenn das halt nur in deiner Bubble Gehör findet. Dann ist es eher In-Group-kommunikation als eine ernsthafte Auseinandersetzung mit der Debatte.
Mal wieder stabiler Cringe vom Volksverpetzer.
An die Rechten:
DE und AUT sind schon lange Einwanderungsländer, die nicht Autochthonen sind eure Mitmenschen, unsere Mitbürger und lassen sich nicht einfach remigrieren.
An die Linken:
Nicht jeder, der ankommt, ist ein guter Mensch, der diese Gesellschaft bereichern möchte und seinen Beitrag leisten will. Auch bei diesen darf und muss der Rechtsstaat handeln, inkl. Abschiebung.
Ich habe tatsächlich die einzelnen Artikel für die Messerangriffe durchgelesen. Hier zusammengefasst:
Berlin: Streit wegen Sitzplatz im Bus
Erfurt: häusliche Gewalt
Lübeck: Streit zwischen zwei Gruppen (Beziehung unklar)
Dortmund: “Streit” “Aneinandergegangen” (genaue Ursache unklar)
Bremen: Täter war im Konflikt mit Beamten
Hier sieht man ganz genau, warum wir von diesen Taten nichts gehört haben. Entweder kannten sich Täter und Opfer, oder es war ein Streit. Die meisten von uns wissen, wie wir uns vor Streitigkeiten schützen (zum Beispiel werde ich nicht mein Leben für einen Sitzplatz im Bus riskieren). Anderseits haben fast alle Taten, von denen wir hören, ein anderen Zusammenhang (ausser die Herkunft des Täters): Der Täter greift gezielt Menschenmassen an – heisst es kann jeden treffen. Wir alle gehen auf Weihnachtsmärkte, Stadtfeste oder Kundgebungen. Viele von uns können einen Streit meiden – ein prallendes Auto oder ein Täter der willkürlich auf die Masse los geht viel weniger.
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