Kritik an staatlichen Aufträgen an Ex-Grünen Lockl

7 comments
  1. Wir haben vor ein paar Jahren bei einer Ausschreibung eines öffentlichen Trägers den 2. Platz gemacht, seither aber keinen einzigen Auftrag aus diesem Rahmenvertrag bekommen.

    Aus gegebenem Anlass hab ich nachgefragt, schließlich sind in den Pitch damals knappe 400 Stunden geflossen und in einem Jahr endet der Rahmenvertrag auch wieder.

    Die Antwort: So lange der Erstgereihte liefern kann, landen bei uns keine Aufträge.

    Würd mich interessieren was hier die Erklärung ist, warum der Drittgereihte hier zum Zug gekommen ist. Hatten beide anderen Agenturen keine Zeit?

  2. Dass die Grünen bei der Postschacherei mitmachen statt entgegen zu wirken, zeigt dass die keine Alternative zu ÖVP/SPÖ sind.

    Man bekämpft kein unfaires System indem man mitspielt sondern sich für neue Regeln einsetzt.

  3. Es stimmt übrigens nicht, dass Rahmvereinbarungen ein Konstrukt der Kurzen ist. Das ist im öffentlichen Bereich seit vielen Jahren Usus, um Vergaben schnell(er) und planungssicher(er) zu gestalten.

    Richtig ist aber auch, dass das zu mehr “Schabernack” führen kann(!). Die Ausschreibungen für dieses Rahmenverträge sind jedoch im Normalfall sehr streng und umfangreich – und sehr, sehr kompetitiv

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