
Vergangene Nacht hat das letzte große Kohlekraftwerk im Freistaat den Strommarkt verlassen: “Zolling 5” bei Freising. Für Bayern ist damit der Kohleausstieg so gut wie vollendet. Die Grünen jubeln, Energieminister Hubert Aiwanger bedauert es.
by linknewtab
8 comments
“Auch nachdem das nahe gelegene Atomkraftwerk Isar 2 abgeschaltet worden ist, sank die Nachfrage nach dem Kohlestrom aus Zolling weiter”
dass ist ja komisch, wie kann denn das sein? Mein Stammtisch sagt das wäre anders! ^(/s)
“Zolling hat zuletzt jährlich über eine Million Tonnen CO2 ausgestoßen – einer der größten Verursacher von Treibhausgas im Freistaat”….zu einer zeit als es nur noch eine Brennofen gab und der nur zu 24% ausgelastet war
Aiwanger war der Typ der in einem Flugblatt gefordert hat alle Juden die noch in Deutschland leben zu Vergasen oder ?
Ach ne das war ja sein Bruder und der hat das ja nur verlangt weil die Lehrer Linksgrün Versifft waren und er hat die Flugblätter nur bei sich im Schulranzen aufbewahrt um seinen Bruder vor den Lehrern zu schützen.
Allerdings erinnert er sich nichtmehr an die Flugblätter und deren Inhalt er erinnert sich auch nicht mehr an die Schulzeit und die Lehrer aber er erinnert sich dass es sein Bruder war und die Lehrer Linksgrün Versifft waren aber ansonsten weiß er rein garnichts mehr. Achso in einem Interview meinte er auch das die Zeit für ihn extrem Prägende war…. die Zeit an die er sich nicht erinnern kann…
Aiwanger und seine Trauer um die Vergangenheit. Ach nee, das war ja sein Bruder.
Ich stell hier jetzt schon die Vermutung auf, das in nicht allzu fernen Zeit irgendein konservativer bayrischer Ministerpräsident (sei es Maggus oder sein Nachfolger) in einer politischen Debatte Bayern als grünes Beispiel aufführen wird, weil sie aus der Kohlekraft austreten.
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Aiwanger gibt mir die härtesten Stammtisch und Dorftrottel Vibes. Es ist heftig, dass so jemand gewählt werden kann.
Wird eigentlich jeder Vollpfosten im Freistaat Minister?
Mal den Artikel lesen:
>Kraftwerk Zolling ist ab jetzt Reserve
>Das Kohlekraftwerk Zolling verlässt den Strommarkt, bleibt aber noch bis 2031 weiter in Kaltreserve. Der Netzbetreiber kann es hochfahren lassen, falls das für die Stabilität der Versorgung nötig ist. Auch das bestehende Personal arbeitet am Standort Zolling weiter. Für die vorzeitige Stilllegung bekam Onyx Power in einer Ausschreibung den Zuschlag, als Gegenleistung erhält die Firma nach Angaben der Bundesnetzagentur 46,3 Millionen Euro.
>In der Netzreserve bekommt der Betreiber ab jetzt laut Bundesnetzagentur nur noch die reinen Kosten ersetzt, die für das Vorhalten und den Einsatz der Anlage entstehen. Sie werden auf die Netzentgelte umgelegt. Darüber hinaus gehende Zahlungen erhält ein Reservekraftwerksbetreiber allerdings nicht – auch falls während einer Dunkelflaute die Marktpreise extrem hoch sein sollten.
Zolling ist schwerfällig, muss aber noch öfters ran
>Wenn das Kraftwerk Zolling kalt ist, dauert es bis zu 17 Stunden, um die Anlage wieder ans Netz zu bringen, erläutert Kraftwerksleiter Ritter. Damit ist das Kohlekraftwerk ziemlich schwerfällig. Trotzdem rechnet Ritter nach den derzeitigen Prognosen des Netzbetreibers damit, dass das Kraftwerk anfangs auch in der Reserve bis zu 100-mal jährlich hochfahren muss. Allerdings wohl jeweils nur für ein paar Stunden.
Wenn das Kraftwerk “bis zu 100-mal jährlich hochfahren muss”, also fast jeden dritten Tag, kann man dann wirklich sagen “es verläßt den Strommarkt” ?
Auch wenn es dann im Durchschnitt nur jede Woche sein soll (da stand ja “bis zu”), für mich ist das reine Augenwischerei: Das ist ein aktives Kraftwerk.
Wenn das Hochfahren “bis zu 17 Stunden” dauert, wird man es wohl auch nicht nur für 4 Stunden Betrieb hochfahren, denke ich mal.
Manchmal frage ich mich ernsthaft, was mit Leuten wie Aiwanger nicht stimmt. Wie kann man bedauern, dass die Luft sauberer wird und wir auf nachhaltigere Energien umsteigen? Überall auf der Welt gibt es zu viele Menschen, die diesen Planeten rücksichtslos ausbeuten – als gäbe es kein Morgen. Alles dreht sich nur um wirtschaftlichen Profit im Hier und Jetzt, die Folgen für die Zukunft interessieren kaum jemanden.
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