Der Mindestlohn ist in der Europäischen Union zum Jahresanfang im Vergleich zum Vorjahr teils deutlich gestiegen. Im Mittel
legte er
um 6,2% zu. Berücksichtigt man die gestiegenen Lebenshaltungskosten, bleiben im Mittel real immer noch 3,8% Zuwachs. Zu diesem Ergebnis kommt das
Stark angestiegen ist der Real-Mindestlohn vor allem in Osteuropa: Kroatien, Litauen, Bulgarien und Rumänien erhöhten um 11–16%. Allerdings kommen die Löhne hier auch von einem niedrigeren Niveau. Keines der Länder befindet sich im EU-Vergleich in den Top 10 der höchsten Mindestlöhne. In Rumänien liegt die Untergrenze jetzt bei 4,87 Euro, in Bulgarien bei 3,32 Euro.
Deutschland landete auf einem hinteren Platz mit einer realen Erhöhung von 0,8%. Im Vergleich der absoluten EU-weiten Mindestlöhne liegt Deutschland derzeit mit 12,82 Euro
Das WSI fordert, dass die Bundesregierung den Mindestlohn an die Europäische Mindestlohnrichtlinie anpasst. Dafür müsste er
2025
Parteien wie die SPD, die Grünen oder Die Linke richten sich in ihren Wahlprogrammen ebenfalls an diesem Betrag aus und