Österreich soll “Neutralitätsfonds” und Gasreserve bekommen

7 comments
  1. >Mit diesem “Neutralitätspaket” würde – sofern es das Parlament passiert – ein bisher nie da gewesenes Verteidigungsbudget erreicht werden

    >1,5 Prozent des Bruttoinlandsproduktes wären um die sechs Milliarden Euro im Jahr. Derzeit liegt das Heeresbudget bei 0,6 Prozent des BIP beziehungsweise 2,7 Mrd. Euro. Zum Vergleich: Zum Höhepunkt des Kalten Krieges lag das Verteidigungsbudget bei knapp 1,2 Prozent des BIP. Selbst eine Verankerung im Verfassungsrang steht zur Debatte.

    Grundsätzlich befürworte ich eine Anhebung des Budgets für das Bundesheer, aber müssen wir wirklich mehr Geld ausgeben als zur Zeit des kalten Krieges? Tut es nicht eine einmalige Sonderzahlung um Rückstände aufzuholen und danach maximal 1% des BIP?

  2. Prinzipiell geht’s auf jeden Fall in die richtige Richtung. Neutralität muss auch verteidigt werden können.

    Ob die Zahlen jetzt so sinn ergeben oder nicht, müssen qualifiziertere Leute entscheiden. Aber zumindest die nächsten Jahre über gäbe es glaube ich schon einiges an Nachholbedarf.

  3. Wenn das Geld nicht in Sinnlose Werbebudgets und Spesen für Zwischenhändler fließt, sondern tatsächlich investiert wird in moderne Ausrüstung ist das ja was gutes.

    ​

    Aaaaber wir leben in Österreich, also wird der Kuchen wahrscheinlich auf irgendwelche Parteifreunde aufgeteilt.

  4. Ich würd ja meinen nach 2 Jahren Corona und einem drohenden Weltkrieg würden wir ein bisschen sorgfältiger mit unseren Steuergeldern umgehen.

  5. >Die Infos aus den Berichten würden nicht vom Ministerinnenbüro stammen. Im Hintergrund vermuten manche allerdings, dass Tanner mit der Meldung sozusagen Nägel mit Köpfen machen wollte.

    Eines Tages erlebe ich österr. Politiker, die zumindest probieren, in der Gesetzgebung “Nägel mit Köpfen” machen, und nicht mit Leaks an Boulevardzeitungen.

  6. Könn ma vorher an Minister kriegen der auch Ahnung vorm Heer hat, bevor wieder nur unnötige scheiße einkauft wird…..

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