Zu Tisch bei Bibers

by CreepyEducator2260

3 comments
  1. Anbei mal zwei Bilder von zwei typischen “Biberesszimmern”. Die Bilder sind an einem See und einem Kolk (sowas wie ein Weiher, ein Zwischending zwischen Teich und See) in diesem Winter aufgenommen wurden.

    An dem See hat sich der Biber hauptsächlich an strauchartigem Pappel- und Birkenwuchs ausgelassen. Also relativ junge Bäume mit vielen Trieben oder Stümpfe von alten ehemals großen Bäumen, die wieder kräftig Triebe entwickelt haben.

    An dem Kolk war es eher Schlehdorn sowie ein paar größere Bäume, die “umgesäbelt” wurden. Darunter waren je zwei Erlen, Pappeln und Eichen. Das müsste der letzte Stand sein, den ich gesehen habe.

    Bei einer Eiche und einer Pappel hatte er wenig Glück, da die Bäume zwar umgekippt sind, doch mit ihrer Krone in Nachbarbäumen hängen geblieben sind. Irgendwie schade um die Bäume und doof für den Biber. Dachte bisher immer er geht da richtig gezielt und strategisch vor und der Baum kippt so wie er es will. Anscheinend sind die Biber hier eher faul oder sicherheitstechnisch klug unterwegs. Die Bäume werden meist relativ weit angenagt und dann wird gewartet, bis der Wind den Rest erledigt. Dafür aber mit ungewissen Ausgang, da hier dann die Windrichtung der wohl größere Faktor ist.

    Immerhin werden sie nicht vom Baum erschlagen, was ja auch gelegentlich vorkommt.

  2. Es gibt Suppe! Oder zumindest das Biber-Äquivalent zu Nudelsuppe 🙂

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