
Was würdet ihr von so einer Idee in Österreich halten? € 20 pro Jahr, dafür gibt’s an baulich getrennten Radweg neben jeder Straße in Österreich, auch am Land!

Was würdet ihr von so einer Idee in Österreich halten? € 20 pro Jahr, dafür gibt’s an baulich getrennten Radweg neben jeder Straße in Österreich, auch am Land!
32 comments
worst frühshoppen oda wos?
Über einen Identifer könnte man ja tatsächlich diskutieren, auch wenn ich ihn persönlich für Schwachsinn halte, aber eine jährliche Gebühr halte ich für völlig kontraproduktiv, wenn man die Leute zum Umstieg auf das Rad bewegen will.
Sollten wir an den Punkt gelangen, dass nur mehr so wenige Autofahrer unterwegs sind, dass keine Straßen mehr gebaut/gepflegt werden und nur noch Radfahrer unterwegs sind, werden Radfahrer natürlich gerne einen Beitrag für die Infrastruktur leisten.
In Österreich würde das bedeuten: wir bezahlen 20€ im Jahr, dafür werden ein paar Gehwege mit Streifen halbiert und der Rest des Geldes geht über Umwege an Raiffeisen, OMV und Hoteliers.
ich fänd es übertrieben. und fürs rad fahren zahlen müssen wär keine gute motivation mehr damit zu fahren
Ich glaub die Beträge wären viel zu klein. Wenns bei uns 5 Mio Radln gäbe darad ma auf 100 Mio EUR kommen. Wennst so effizient bist wie in Wien gehn sich da dann ca 85km Radlweg aus.
(Ich hab den Artikel als Vergleich gnommen: [https://www.derstandard.at/story/2000134289595/17-kilometer-an-neuen-radwegen-durch-wien](https://www.derstandard.at/story/2000134289595/17-kilometer-an-neuen-radwegen-durch-wien) )
Gegenvorschlag: Baulich getrennter Radweg, keine Vignette.
Beispiel: In Salzburg wollens Milliarden in den Ausbau der Mönchsberggarage stecken. Die Mitten in der Stadt is & bei Berufsverkehr nedmal ordentlich zu erreichen is. Wieso nicht dieses Geld in ordentliche Radlwege stecken? Lieber die Allgemeinheit wieder um Geld erleichtern… Ich denk wenns wollen würden, könnten wir das locker auch ohne extra Ausgaben für den Bürger machen.
Fürs Radfahren/ Was gutes Bezahlen kommt mir befremdlich vor. Das trifft die Falschen. Dafür sollte man belohnt werden. Eher ein Steuer auf das Autofahren einführen/erhöhen um dies zu finanzieren. Öffifinanzierungzuschlag oder wie auch immer man dies dann nennen will.
Zwischen meinem Arbeitsort und dem nächsten Dorf gibts keinen Radweg weil sich die Bauern an den Straßen quer stellen. Soviel dazu.
Idee is grundsätzlich gut.
Finanziert sollte es aber über fahrzeugbezogene Abgaben werden, die SUVs besonders stark treffen.
Ich will einfach nur Kennzeichen für Radlsfahrer, damit ich sie auch anzeigen kann.
Werde täglich auf einer Fußgängerbrücke fast überfahren, weil die Radlsfahrer nicht absteigen, keine Handzeichen geben, knapp an Leuten vorbeifahren, weitaus mehr als doppelte Schrittgeschwindigkeit fahren und allgemein die Fußgänger als Hindernisparkour sehen.
Wenn die Radler ihre Infrastruktur explizit selbst finanzieren sollen, muss man das aber auch konsequent für Autofahrer umlegen. Entweder wir finanzieren “allgemeine Infrastruktur” aus allgemeinen Geldern (was imho auch in Ordnung ist), oder wir binden das wirklich hart an Abgaben, die an die jeweiligen Fortbewegungsmittel gekoppelt sind. Heißt konkret: wenn ich kein Auto hab, sollen’s mein Geld auch nicht in Parkplätze oder Park and Rides betonieren, das muss dann zweckgebunden aus KFZ-Steuern oder so kommen.
Gerade in Zeiten, wo man das Radfahren attraktiver machen sollte aufgrund von Klimawandel, usw., sollte man m.M.n. von dieser Idee eher Abstand nehmen.
Sry aber wie genau stellst du dir das vor ? Erstens mit den paar Milionen hüpfst du da nicht weit da du jetzt wer weis wie viel Grund kaufen müstest. Das nächste Problem ist vor allem wie stellst du dir das bitte in Städten oder Dörfern vor bei onehin schon engen Strassen. Soll man dann einfach ein paar Häuser kaufen und abreisen oder was. Und selbst wenn du wirklich das einfach so umsetzen könntest und es überall möglich wäre und du keinen Grund kaufen müsstest etc. Wie lange glaubst du würde der Ausbau dauern. Sagen wir mal es giebt zwischen ka 3-5 Milionen Fahräder also da hast du zwischen 60 und 100 Milionen pro Jahr. Das projekt würde locker mehrere Jahrzehnte dauern. Zudem müssten diese Radwege dann ja auch erhalten werden usw naja.
Gibts des in ländern die a gute fahrrad-infrastruktur haben auch? Klingt a bissi dämlich in meine augen
Wenn die Regierung genug Geld übrig hat, um Umfragen in Auftrag zu geben, welches Tier Kurz ist, dann wird sie nicht akuten Geldmangel für Radwege haben.
Bullshit
Nichts. Eigene radwege sind gar nicht notwendig.
Bessere Lösung:
* 30kmh innerorts. Reduziert unfallwahrscheinlichkeit und Verletzungen.
* überholen von Radfahrern und co nur mit kompletten wechsel auf andere fahrspur.
* wer andere Verkehrsteilnehmer durch sein Fahrverhalten gefährdet soll den schein für immer abgeben.
* dashcams erlauben zur Beweissicherung
* blackbox in jedes auto um zb auch bei Verkehrskontrollen das Fahrverhalten nachvollziehen zu können (zb fährt der fahrer auf sicht und langsam genug in eine kurve)
* ~~beenden des dogma dass autofahren etwas mit freiheit zu tun hat.~~
* beenden des dogma das WIE man auto fährt etwas mit freiheit zu tun hat. (nicht wohin man fährt)
Überhaupt nichts. PKWs werden massiv quersubventioniert. Vignette und Steuer decken die verursachten Kosten nicht im geringsten ab. Wenn man Fahrradfahrer für die verursachten Kosten zur Kasse bittet, dann bitte auch alle anderen.
Nur wenn Fußgänger auch eine Vignette brauchen!
Btw: Baulich getrennte Radwege neben jeder Straße – wozu? Um noch mehr Flächen zu versiegeln? Davon abgesehen, dass das vielerorts aus Platzgründen auch utopisch ist, würd das ein paar Jahrzehnte dauern. Lieber Tempolimits senken uns vor allem Nichteinhaltung der Seitenabstände ordentlich strafen.
Über Radwege werden Rennradfahrer sowieso nur müde lächeln, weil das nicht funktioniert wenn auf einem 1,5m breitem Streifen ein paar Leute mit 10km/h dahingondeln.
Der Artikel und deine Frage haben wenig miteinander zu tun. Die Schweizer schlagen ja keinerlei zusätzlichen Ausbau vor, sondern wollen einfach nur aus Prinzip (SVP…) bissl kassieren bei den Radfahrern.
(In Wahrheit wollen sie damit natürlich Fahrradfahren weniger attraktiv machen, weil eine administrative Hürde immer für einen Rückgang der Zahlen sorgen wird. Um dann in ein paar Jahren sogar weniger Radinfrastruktur zu bauen, da “sie ja eh kaum genutzt wird”.)
Zu deiner Frage: Ja gerne, ich wäre auch bereit, ein Kennzeichen am Fahrrad zu montieren, wenn dafür auch ein gleichberechtigter Zugang zum öffentlichen Raum möglich wird. D.h. keine plötzlich endenen Radstreifen mehr, keine Mehrzweckstreifen zwischen Schrägparkern und zu schmalem Kfz-Streifen,.. etc.
Mach 50 pro Jahr geht auch
Sei ned deppert, kana brauch a Fahratvignette.
Fahräder nutzen den Asphalt ciel weniger ab, viel weniger Folgekosten.
Ja Fahradweg will ich.
Ich wär ja dafür das Leute die ohne Auto nach draußen gehen eine Solidaritätsabgegabe an Autofahrer zahlen müssen. Schlussendlich behindern die ja potentiell den Straßenverkehr und Gehsteige kosten auch so viel Geld. Aus dem Weg Geringverdiener!
Nein ernsthaft, dieser Schweizer Vorschlag ist wirklich einer der dümmsten, die ich jemals verkehrpolitisch gehört hab. Der Autoverkehr und seine Infrastruktur wird aktiv subventioniert und Leute, die sich aus welchem Grund auch immer für’s Fahrrad entscheiden sollen dafür blechen. Ned mal den Amis fällt sowas ein.
Ich fahre sehr oft mit dem Fahrrad zur Arbeit. Man muss dazu sagen, dass mein Weg zur Arbeit schon sehr gut für Fahrräder ausgebaut wurde (Fahrradstraßen, separate Radwege die getrennt sind von der Hauptstraße). Trotzdem schaffe ich es **kein einziges Mal** auf meiner Strecke, dass mich nicht ein Autofahrer halb umbringt oder durch fahrlässiges Verhalten in Gefahr bringt. Die letzten 2 Mal war es ironischerweise sogar ein Krankenwagen ohne Blaulicht. Der kann mich dann wenigstens gleich mitnehmen.
Von mir aus zahle ich gerne einen Beitrag für die Infrastruktur. Aber dann will ich in der Verkehrshierarchie **über** dem Auto stehen. Es kann einfach nicht sein dass über mich im wahrsten Sinne des Wortes drüber gefahren wird, nur weil ich der Schwächere bin und im schlimmsten Fall ein paar Kratzer im Lack entstehen.
Ernsthaft, rücksichtslose Autofahrer können sich verpissen.
Ich stell mir gerade vor wie ich unsere Fahrräder von der Wand nehme und rufe:
“Duhu Schatziiiii, wir können heit gor nirgends wohin fahren, da Bua hat ka gültige Vignette aufm Radl.”
Mit 20€ wirst halt nicht weit kommen
Da der werte Herr Trottel Rylonian einfach eine Behauptung aufstellt und nicht mehr antworten will, was denn angeblich die “einige Dinge von dir gibst, die nicht so sinnvoll erscheinen” sein sollen, ich meine Antwort für die feige Sau aber schon verfasst habe, halt hier.
* Und über eine etwaige Kennzeichenpflicht entscheidest auch nicht du, der gerade oben gemeint hat, er kann nicht gefahrlos Radfahrer überholen – ich habe genug gehört 😉
* Ach so, du kennst also den “durchschnittlichen Radfahrer”. Ziemlich freche Behauptung.
* Die da wären? Einfach was in den Raum werfen und nicht drauf eingehen ist ein bisserl präpotent.
> Weil du einige Dinge von dir gibst, die nicht so sinnvoll erscheinen, siehe vorheriger Punkt.
* Ist es nicht so? Du bist von uns allen abhängig, dir Straßen zu bauen. Du bist von Raffinerien und Tankstellen abhängig, damit du tote Dinosaurier verbrennen kannst um von A nach B zu kommen. Ohne Führerschein und Versicherung darfst nicht fahren. Wie viel “Freiheit” ist das? Sieht mir nüchtern betrachtet doch nach ziemlich viel Abhängigkeit aus.
für tatsächlige ausgebaute gute und flächendeckend radwege würde ich als “Vignette” auch 100€ im Jahr zahlen
Da hat jemand den Sinn einer Vignette ned kapiert. Also nicht unbedingt der OP sondern die Heisln die eine Vignette für das Rad einfordern
Fakt ist, dass der ÖPNV genau vom Gegenteil profitiert und jede Investition in Fahrräder sich doppelt und dreifach für den Staat rentiert. Warum sollte der Staat dann einen komplett sinnlosen administrativen Aufwand für eine Vignette schaffen?
Wenn das irgendwer hier in Österreich durchbringt, ist das der Tag in dem ich politisch aktiv werde.
20€ hin oder her, wenn man schon ins Ausland schaut wieso dann in die Schweiz?
In NL haben sie baulich getrennte Radwege die in jedes noch so klein-verfickte Kaff gehen. Da geht’s wohl auch. Es ist also ganz klar eine Frage des WOLLENS der Politik. Und irgendwie auch der Bürger.
Ich finde nicht, dass das Zielführend ist. Was ich für viel wichtiger halte, ist eine verpflichtende Ausbildung für’s Fahrradfahren, so quasi wie ein Führerschein. Nur für das Theoriewissen über die Verkehrsschilder, das wär schon irgendwie wichtig.