Interview zum Trump-Selenskyj-Eklat: “Die USA haben sich entschieden”

by Carl_Tomorrow

10 comments
  1. Angesichts des Eklats im Weißen Haus sieht der deutsche USA-Experte Thomas Zimmer von der Georgetown University (Washington) keinen Weg mehr zurück zu einem guten transatlantischen Verhältnis mit der Regierung von Präsident Donald Trump. Zimmer sagte im Interview mit tagesschau24, die Konfrontation Trumps und seines Stellvertreters JD Vance mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj habe verdeutlicht, wohin sich die USA bewegten: Weg von liberalen Demokratien in Europa, hin zu autokratischen Herrschern wie Wladimir Putin in Russland.

  2. Ich muss leider sagen, dass ich diesen Kommentar komplett unterstütze.
    Die USA haben nun auch öffentlich die Maske fallen gelassen.
    Sie bewegen sich hin zur Oligarchie. Und es ist mit Ansage.
    Es kommt nicht überraschend.

  3. Wann kommt der erste Staatschef eigentlich und sagt „die NATO ist Tod?“. Wenn die USA die Ukraine nicht vor Russland schützen wollen, warum sollten Sie dann Polen oder das Baltikum schützen wollen?

    EU (+Kanada) Armee JETZT. Es ist unvermeidlich. Erdogan hat es indirekt bereits gesagt (er möchte wieder in die EU). Wann kommt Macron/Merz?

  4. Hat Jens Spahn schon erklärt “wir brauchen die Amerikaner”?

  5. Sieht so aus als würde sich Putins Propaganda durchsetzen, mit viel Geld und in den Sozialen Medien…

  6. Wenn man das Positive sehen will, könnte man behaupten, dass das die Chance für Europa ist sich endlich zu Emanzipieren.

  7. Hatten sie sich vorher schon, aber damals war der Orange Brüllaffe nicht so hemmungslos.

  8. Haarspalterei, aber es ist nicht “die USA” – denn das ist nur eine geometrische Linie auf einem Stück Erde. Es ist Trump und seine Administration.
    Leider gibt es auch nach hunderten von Jahren immer noch keine Regelung wie mit Psychopathen zu verfahren ist. Keinerlei Schutzmechanismen im Großen wie im Kleinen.

    Rechts Links sind alles nur Begriffe. Trump und Putin nähern sich an, weil sie sich ähnlich sind – alle Ideologie spielt keine Rolle mehr.
    Und hinterher sind immer alle erstaunt und Erörtern krampfhaft Ursachen in irgendwelchen intellektuellen Debatten.

  9. Das Interview war für mich ehrlich gesagt beinahe ein befreiendes Gefühl.

    Den Weg, den die USA (und ihre Präsidenten) in den letzten Jahren und Jahrzehnten gingen war schon lange nicht mehr das, was man von einer „Leader of the free world“-Nation erwarten würde.

    Das Interview und das Verhalten, samt des Kammerspiels der „Journalisten“, war als würde ein Pflaster abgerissen werden.

    Die Vereinigten Staaten als Europäer nun zu sehen ist, als wenn man einen alten, engen Freund sterben gesehen hat. Nur, dass nun ein Kult Besitz vom leblosen Leib ergriffen hat, und diesem huldigt und nicht in Frieden ruhen lässt.

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