Publiziert7. März 2025, 11:15

Magdeburg: Mann droht mit Messer – Polizei erschiesst ihn

Nachdem er einen Mann in einem Mehrfamilienhaus bedroht hatte, wurde ein 26-jähriger Afghane bei einem Polizeieinsatz erschossen. Es ist der letzte in einer Reihe ähnlicher Vorfälle.

Benedikt HollensteinAgence France-Presse

Die Polizei hat in Sachsen-Anhalt einen mit einem Messer bewaffneten Mann erschossen. Der 26-jährige Afghane soll am Freitag zunächst einen gleichaltrigen Mann in einem Mehrfamilienhaus in Schönebeck bedroht haben, wie die Polizei in Magdeburg mitteilte. Als die Polizei eintraf, richtete er sein Messer gegen die Beamten. Spezialeinheiten des Landeskriminalamts wurden alarmiert und schossen schliesslich auf den Mann.

Der 26-Jährige starb später in einem Krankenhaus. Die Hintergründe der anfänglichen Auseinandersetzung waren zunächst unklar. Die Ermittlungen dauerten an.

Häufen sich Vorfälle in Deutschland?

Zuletzt gab es in Deutschland mehrere Vorfälle mit Todesopfern: Am Montag raste in Mannheim ein 40-jähriger Deutscher in eine Menschengruppe, wobei zwei Menschen starben und mehr als 40 verletzt wurden.

Mitte Februar erschoss die Polizei in Baden-Württemberg einen 48-jährigen Deutschen, der die Beamten zuvor mit einer Schrotflinte bedroht hatte. Nur wenige Tage vorher war in München ein 24-jähriger Afghane mit einem Auto in eine Menschengruppe gerast, wobei eine Mutter und ihr Kind getötet wurden. 39 weitere Menschen wurden verletzt.

Ende 2024 kam es in Magdeburg zu einer ähnlichen Attacke, als der aus Saudiarabien stammende Taleb A. in eine Menschenmenge auf dem Magdeburger Weihnachtsmarkt gerast war. Sechs Menschen starben, fast 300 wurden verletzt. Im Anschluss gab es scharfe Kritik am Vorgehen der deutschen Behörden: So sollen diese von der saudischen Regierung auf die potenzielle Gefährlichkeit des Mannes hingewiesen worden sein.

Darum wurde das Kommentarfeld deaktiviert

Wir wissen, wie wichtig es ist, eure Meinung zu teilen. Leider müssen wir die Kommentarspalte bei diesem Artikel geschlossen lassen. Es gibt Themen, bei denen wir wiederholt Hasskommentare und Beleidigungen erhalten. Das bedauern wir sehr. Bei Storys rund um Todesfälle, Verbrechen und Unglücke verzichten wir ebenfalls auf die Kommentarfunktion.

Uns ist der Austausch mit euch enorm wichtig – er ist ein zentraler Bestandteil unserer Plattform und ein wesentlicher Baustein einer lebendigen Demokratie. Deshalb versuchen wir die Kommentarspalten so oft wie möglich offenzuhalten.

Ihr habt es selbst in der Hand: Mit respektvollen, konstruktiven und freundlichen Kommentaren tragt ihr dazu bei, dass der Dialog offen und wertschätzend bleibt. Wir freuen uns auf einen spannenden Austausch in der nächsten Kommentarspalte!

Folgst du schon 20 Minuten auf Whatsapp?

Eine Newsübersicht am Morgen und zum Feierabend, überraschende Storys und Breaking News: Abonniere den Whatsapp-Kanal von 20 Minuten und du bekommst regelmässige Updates mit unseren besten Storys direkt auf dein Handy.