
Ich hab mittlerweile mehrere Bekannte die sich (unabhängig voneinander) gerne darüber austauschen wie oft sie mit ihren Tieren zum Tierarzt gehen und wie viele Medikamente die Tiere nehmen und wie viele Ops sie machen müssen. Und dann im Gespräch stellt sich raus dass man irgendwo um sauteures Geld ein reinrassiges Irgendwas gekauft hat.
Oida, kann sich bitte rumsprechen dass "reinrassig" bei Haustieren immer nur ein Code ist für total degeneriert und mit massig Erbkrankheiten? https://vimeo.com/166015460
Kömma das bitte wieder normalisieren dass man sich einfach normale Tiere kauft/holt?
Ich frag mich ernsthaft ob die Leute sich einbilden wenn sie so Rassehunde kaufen dass das dann vorhersehbarer ist ("wenn der keinen Stammbaum hat dann könnte er ja Krankheiten haben von denen ich nix weiß"). Dabei ist bei knuddligen Rasseviechern das einzige was vorhersehbar ist dass sie alle extrem krank sind.
Das ist wie wenn jemand in ein verfallenes Schloß zieht und sich dann wundert dass es überall zieht und die Heizkosten hoch sind. Ja oida, dann zieh halt ned in das alte Schloß im Wald was aus drei Steinbrocken besteht/dann kauf halt kein innerlich kaputtes Rassetier nur weil dus hübsch findest.
Ich finds echt grauslich wie viele Leute die ich eigentlich abseits davon für gescheite gebildete Menschen halten täte bei sowas mitmachen. Und ja, wennst dir einen Rassehund/Katz kaufen willst, dann tu halt, aber dann erwarte bitte kein Mitleid bei deinen Tierarztstories.
by wegwerferie
27 comments
1. Den Leuten ist fad.
2. Die Leute wollen angeben.
3. Nobel geht die Welt zugrunde.
Ist halt genauso ein Status wie das neueste Iphone/dem neuesten Trend zu folgen. Dran schuld sind wie immer die sozialen Medien.
Das stimmt so nicht. Es gibt seriöse Züchter:innen und unseriöse. Gerade so zufallszuchten sind sehr anfällig auf Kennzeichen, Blindheit etc.
Wenn die Person weiß was sie tut und ihr die Tiere am Herzen liegen (ja gibt es) ziehe ich das Mischlingskreuzungen vor. Qualzucht züchtet übrigens auch niemand, die oder der seriös ist
Horrende Tierarztkosten können mit jedem Tier auf dich zukommen, damit muss man rechnen, wenn man sich ein Tier nimmt – unabhängig davon ob Rasse oder nicht. IdR sollte ein Rassetier (≠ Qualzucht) von einem guten Züchter durch die starken Kontrollen und Gesundheitsvorgaben dennoch ein geringeres Risiko haben, an bestimmten Krankheiten zu erkranken, als ein Tier, bei dem bei der Zucht nicht auf erbliche Krankheiten geachtet wird.
Ich denke du sprichst hier von Qualzuchten oder sog. Vermehrern, welche kein Augenmerk auf die Gesundheit des Tieres legen und das ist dann natürlich eine komplett andere Geschichte.
Ist wirklich ein Ausdruck einer ungeheuren Dekadenz, die inzwischen alle Gesellschaftsschichten durchdringt. Die Leute haben irgendwie vollkommen Maß und Ziel aus den Augen verloren.
In manchen Lebensaspekten wird dieser Tage ein Luxus zur gefühlten Normalität, dem noch vor einer Generation mit Fassungslosigkeit begegnet worden wäre. Gleichzeitig beklagen sich alle, dass das Geld hinten und vorne fehlt und man sich kein Vermögen aufbauen und kein Eigentum mehr leisten kann.
Isscho gut, der Alte Mann lässt jetzt wieder das Wolken Anschreien.
Na immerhin kümmerns sich um die Viecher. Schlimmer find ich die Assis, die sich einen Husky oder Shiba oder sonstwas holen was grad modern ist, das Viech dann völlig vernachlässigen und dann überfordert sind und dann gewalttätig werden.
Aber ja, auch bei den anderen gilt: Adop! Don’t shop!
Die Leute die sich Qualzuchten holen, zB die Möpse mit so kurzen Nasen, dass sie ständig kurz vorm ersticken sind (und 1000 andere Probleme habe), sind schon eine besondere Stufe von widerwärtig.
Da tut man so als wären einem Tiere wichtig. In Wahrheit sind diese Menschen derart egoistisch, dass sie ein Lebewesen zu einen dauerhaft elendigen und qualvollen sein verdammen nur weil sie etwas ihrer Meinung nach niedliches wollen.
Finde solchen Menschen verabscheuungswürdig.
Rassetiere neigen sicher zu diversen Krankheiten, aber zu denken, dass ein “normales” Tier pumperlgsund ist und nie teuer wird, ist genauso naiv, wie alle Züchter und Rassen über einen Kamm zu scheren.
Die meisten Leute gehen halt einfach nie zum Tierarzt. Im Leben einer Katze erkranken fast alle Tiere an FORL, das sehr schmerzhaft für die Katze ist, aber die sind halt zach und man merkts erst sehr spät. Eine vollständige Zahnextraktion kann locker 1000€ kosten. Da gibt’s halt auch Unterschiede, weil Narkosen mit Spritze billiger sind als intubieren. Also alleine da kann man schon was “sparen”, wenn man zu einem günstigeren Tierarzt geht – fürs Tier ist’s halt ned die optimale Behandlungsmethode.
Oder FIP würde ich sogar häufiger bei nicht-Rassekatzen erwarten. Die off-label Behandlung mit den Spritzen kostet auch ca. 2000€.
Genau können sich alle Tiere etwas brechen, runterfallen, usw. und diese OPs gehen richtig ins Geld. Also ja, ich denke nicht, dass die Tierarztkosten nur mit der Rasse in Verbindung stehen, sondern, dass viele einfach lieber einen humpelnden Hund haben als 3k für die Untersuchungen und OP abzulegen.
Da wird ein bissl was bernischt, weil weder ein reinrassigerhund noch ein mischling per se ein gesundes (oder ungesundes) tier garantieren. Es kommt ja immer auf genetik usw an und das hat man bei mischlingen genauso wie bei reinrassigen tieren.
Über tierarztkosten reden ist ok, sich drüber “profilieren” wirkt schon sehr sehr seltsam…
Ich hab nen reinrassigen Tschechoslowakischen Wolfshund (aus zweiterHand). Die ist hübsch anzusehen, aber ein riesen Angsthase. Als ich mal in die örtliche Hundezone bin, traf ich auch so nen Typ Mensch. Man hat bei betreten gesehen, dass Hund hyper gestresst ist und sich zusammenkauert. Ich wollt ihr trotzdem die Chance auf nette Hundefreunde geben. Platz zum Ausweichen war ja. Sagt der eine Typ glatt: “Wenn sie mal Welpen hat, will ich einen haben” Nie und nimmer lass ich das zu. Auch Verhalten wird vererbt. Die Welt braucht nicht noch mehr “schöne” Hunde, die vor allem Neuen vor Angst wegrennen. Die Welt braucht mehr Bildung, besonders verpflichtet für Züchter und Halter.
Von seriösen Züchtern ordentliche Rassen kaufen ist vollkommen in Ordnung und man bekommt Tiere mit vorhersehbaren Charakterzügen. Beispielsweise sind Beagle durchaus robuste und gesunde Tiere.
Das Problem sind halt Qualzuchten und Tiere von Vermehren (gerade aus Osteuropa)
Das wuerde ich so nicht sagen.
Meine Eltern, also wir als Familie, hatten damals zwei reinrassige Hunde:
Einen Boxer mit mehrfrach praemierten Ahnen und einen Zwergschnauzer, ebenfalls mit Stammbaum.
Beide Hunde waren nur sehr selten beim Tierarzt und nur fuer normales Impfen und Entwurmen und so, bis sie halt alt wurden. Da war dann schon mehr.
Selber hatten wir dann, meine Frau und ich, zwei Katzen, die wir vom Bauern holten (“Jo, suachts eich ane aus, de miassn eh weg”).
Die eine sah aus wie eine Russisch Blau und war pumperlgsund und wurde >14 Jahre alt. Die andere war schon kraenklich, kolabierte dann ganz und der Tierarzt hat sie dann wieder hingebracht, was schon mehr kostete als eine Rassekatze damals gekostet haette.
Wennst’ nicht eine wirklich widernatuerliche Qualzucht kaufst, wuerde ich das also nicht so allgemein behaupten wollen.
SSKM
Das als globale Aussage in den Raum zu stellen ist schlichtweg falsch. Wir haben uns (vor 30 Jahren oder so) auf eine Katzenausstellung „verirrt“ (falscher Termin andere Ausstellung) und haben dann spontan eine Abessinier (mit Stammbaum) gekauft. Die hat genau nichts an Krankheiten gehabt und war dann auch Freigänger ohne Probleme. Also zu sagen, dass alle Zuchttiere dauernd krank sind ist schlichtweg falsch.
Ich habe einen Rassehund, 12 Jahre alt, der außer einer entzündeten Talgdrüse nie ernsthaft krank war. Nicht jede Rassezucht ist eine Qualzucht, auch wenn es leider viele gibt. In meinem Freundes- und Bekanntenkreis gibt es viele Hunde aus Tötungsstationen – ich könnte deinen Satz also genauso umdrehen: “Sie denken, sie tun moralisch das Richtige, stellen sich über andere und predigen ständig ‘Adopt, don’t shop’ – und am Ende kenne ich kaum jemanden, dessen Hund wirklich gesund ist.” Gelenkprobleme mit drei Jahren, Insulinpflicht, dauernde Allergien – die Liste ist lang.
Letztlich haben beide Wege ihre Berechtigung – egal ob Tierheim oder seriöser Züchter, eine gute Recherche ist das Wichtigste. Und selbst dann gibt es keine Garantie, ob ein Hund sein Leben lang gesund bleibt oder ständig zum Tierarzt muss.
Wer sich ein Tier holt und darum kümmert muss damit rechnen, dass die Tiere im hohen Alter sehr teuer werden. Und Mischlinge sind entgegen der Gerüchte nur eher zufällig manchmal gesünder als die Rassen, aus denen sie zusammengeschustert sind.
Mein mittelgroßer Mischling aus dem Tierheim braucht mit 13 jetzt auch monatlich Medis um 100-200€, da hätte der Kaufpreis als Rassehund das Kraut insgesamt auch nicht mehr fett gemacht.
Unser Mischlingswindhund aus dem Tierheim hat mit 8 eine Amputation (Knochenkrebs) gebraucht, nur um ihm noch 11 Monate zu schenken. Das wäre der Preis von 2 Rassetieren gewesen.
Ein Haustier (also nicht-Arbeitstier) ist sowieso keine finanziell rationale Entscheidung. Und ob ich jetzt mein Geld in einen Hund der mir Freude bereitet investiere, in Crypto verspiele oder in einen Satz Alufelgen für meinen nichtexistenten 7er BMW stecke ist ned Dein Bier.
Es gibt mittlerweile wissenschaftliche Studien die widerlegen dass Mischlinge gesünder sind vor allem nicht wenn sie aus reinrassigen Hunden gezüchtet wurden.
https://www.sciencealert.com/new-study-are-mixed-breed-dogs-really-healthier-than-purebreds
Ja es stimmt dass bestimmte Rassen für bestimmte Krankheiten anfälliger sind, das ist schon einfache Genetik natürlich https://www.instituteofcaninebiology.org/blog/health-of-purebred-vs-mixed-breed-dogs-the-data
Aber verantwortungsvolle Züchter schauen drauf dass diese Krankheiten eliminiert werden und dass die Hunde charakterstark sind. Aber da muss man auch von einem FCI Züchter kaufen. Im Retriever Club zum Beispiel ist es sauhart, hier überhaupt einen Hund zum Züchten zu registrieren.
Diese Dokumentarfilme sind ja gut und wichtig, aber dass es ein paar Rassen gibt die echt überzüchtet und krank sind heißt nicht dass alle Rassen so scheiße sind.
ich denke, man muss da etwas differenzieren. wenn der jeweilige züchter tatsächlich ein tierfreund ist und verantwortungsbewusst züchtet, dass schaut der natürlich schon darauf, dass da was robustes rauskommt. klar -auch bei der robustesten hunderasse kannst einen ausreisser haben, der den tierarzt besser kennt als seinen besitzer.
was es aber leider sehr wohl gibt sind diese qualzuchten. wo also eine rasse ganz speziell auf eine bestimmte eigenart hingezüchtet wird, die zwar möglicherweise für manche menschen “schön” ist, die aber dem tier eigentlich nur nachteile bringt. also diese hunderassen mit extrem kurzer schnauze oder extrem faltiger haut oder nackten katzen oder katzen mit viel zu kurzen beinen oder schäferhunden mit kaputter hüfte usw.
leider auch halt ein paar zwischenstufen – wo eine hunderasse zwar eine recht gute eigenschaft hat – dafür ein paar typische probleme, die sich manchmal mehr manchmal weniger ausbilden können.
aber ja – wenn ich mein tier ausschließlich nach äußerlichkeiten auswähle (hat so süße ohren) und ich mich ansonsten nicht über das tier informiere – und vor allem nicht über den züchter – dann darf ich mich in der tat nicht wundern, wenn ich dann unsummen für den tierarzt ausgebe.
Deine Argumente treffen auf ein paar wenige Hundrassen und mehrere Katzenrassen zu, aber bei weitem nicht auf alle.
Arbeitsrassen sind oftmals sehr gesund, show Linien habens einige sehr übertrieben, aber auch nicht alle.
Prinzipiell bin ich der Meinung dass qualzuchten verboten gehören und darunter fallen alle Tiere die brachyzephal sind oder genetisch bedingte chronische Erkrankungen haben. Bis zu welchem Prozentsatz an Tieren eines Wurfes was okay ist und wo man dann sagt, dass das zuviel ist, sollten Leute mit juristischen Hintergrund und eine Ethikkomission oÄ mMn für die jeweiligen Erkrankungen gesondert entscheiden.
Dass das der Status quo tierleid fördert sollte klar sein.
Wie krank ist es, sich einen Hund zu kaufen und zu sagen man mag das Geschöpf, aber weil ich mich für zB einen Cavalier King Charles Spaniel entschieden hab, hab ich vilt einen Hund dessen hirnschale für sein Hirn zu klein is und jetzt hat das Tier dauernd Schmerzen oder Juckreiz usw bis es sich den Schädel blutig katzt usw usw.
Trotzdem sind das “nur” einige wenige modehubderassen wo es solche Auswüchse gibt!
Warum ich meine mich etwas auszukennen: ehem. Funktionär in einem Jagdhunde-Verein, Partnerin is Landtierärztin, haben 2 “Rassehunde” und 1 Rasse-Katze und 2 Bauernhof-Katzen und einen Mischlingshund
>Ich finds echt grauslich wie viele Leute die ich eigentlich abseits davon für gescheite gebildete Menschen halten täte bei sowas mitmachen.
geh nie davon aus, dass jemand intelligent ist, nur weil er Bildung genossen und eventuell auch einen Abschluss in etwas geschafft hat.
Bildung und Abschluss kann man auch als strohdummer Mensch schaffen, dem man lange genug Zeit und Geld zur Verfügung stellt. Und die, die es ohne viel Zeit und Geld schaffen, könnten das auch dadurch geschafft haben, dass sie zwar gut im Lernen und Wiedergeben von Dingen sind, die ihnen aufs Auge gedrückt werden, aber dass sie Abseits dieser Zwangsverpflichtung auch nur irgendeinen zusammenhängenden Gedankengang zusammenbringen, ist dadurch nicht garantiert.
Besonders krank auch Rescuedogs und Rescuecats… ohne Stammbaum
Jede einzelne meiner 5 Katzen hab ich eigenhändig von der Straße gepflückt und ich kann mit stolz sagen, dass die den Tierarzt nur dann sehen, wenn’s um die jährlichen Impfungen und Routine-Checks geht.
Adopt, don’t Shop, bitte Leute 🫶🏻 Für euch und für’s Tier.
Wow, was für eine erbärmliche Aussage.
Es mag sein das Zuchttiere häufiger genetische Erkrankungen haben, aber eben nicht alle. Und deine Pauschalisierung ist ekelhaft.
Der Unterschied is halt auch Rassehund und “Rassehund” du kriegst das vom Züchter oder vom Hinterhofzüchter der halt auf die ganzen Untersuchungen der Eltern scheißt und damit “billiger” ist als der Rassezüchter unter dem ÖKV, wobei, auch dort Leute sind die Schindluder betreiben.
Ich persönlich hatte immer nur Tierschutztiere, hab jetzt einen Kleinspitz vom Tierschutz, ist der erste Rassehund und bis jetzt hat er nix. Weiß natürlich aufgrund der kurzen Vorgeschichte, dem was ich mir zusammenreimen konnte aufgrund seines Verhaltens und der Rasse was alles sein könnte. Schaun wir mal.
Es kommt natürlich auch auf die Rasse drauf an, Franz. Bulldoggen oder Mops sind mittlerweile schon so gezüchtet das da keine Schnauze mehr ist, bzw das Atmen eine Qual ist. Würde ich persönlich nicht nehmen, obwohl ich sie süss finde.
Meine 2 Jungs werden in nem Monat 14 Jahre alt.
Abgesehen wegen einer Prellung,welche sie sich mal beim spielen zugezogen haben, waren sie außer zu Kontrolluntersuchungen nie beim Tierarzt.
Sozusagen der jährliche Check.
Zähne Tiptop und man würde, laut Tierarzt, denken sie wären erst 3.
Perfekte Blutwerte.
Und selbst in diesem Alter sind sie noch aktiv und laufen wie die Irren durch die Wohnung.
Kostenfaktor waren 50€ von irgend nem Bauernhof und auch nur weils die einzigen Orangen Kater im Wurf waren.
Das kann man nicht Pauschal für alle Rassen sagen. Bei Qualzuchten wie Mops, Chihuahua, Scottish Fold etc. stimm ich dir aber 100% zu. Ein Tier mit einem schmerzhaften, oft lebensgefählichen Gendefekt zu kaufen, nur weils “süß” ausschaut, ist grausam. Es gibt mittlerweile so viel Aufklärung zu dem Thema, kann mir keiner erzählen, dass er/sie nicht weiß, wie sehr die Tiere leiden.
Aber auch Rasse-Tiere sind normale Tiere und um die gehört sich gekümmert. Das Tier aus dem Tierheim kann natürlich genauso krank sein und hohe Tierarztkosten verursachen. Auch das Mischlings-Katzerl vom Bauernhof. Aber für mich steht das Wohlbefinden des Tiers immer im Vordergrund, unabhängig der Herkunft.
Grundsätzlich würd ich also sagen: eher aus dem Tierheim adoptieten, als von einem Züchter kaufen und wenn schon von einem Züchter, dass vorher ordentlich prüfen, ob er seriös ist und nicht irgendwelche schwindligen Parkplatz- und Hinterhof-Geschäfte machen.
Ja, absolut. Klar kann man auch bei einer Wald und Wiesen Mischung Pech haben, aber das Risiko ist bei manchen Rassen schon deutlich höher. WENN man das schon macht, dann sicher besser von einem gewissenhaften Züchter der auf häufige Erbrankheiten testet. Aber manche Dinge sind einfach durch die Rasse bedingt, und die nimmt man dann sehenden Auges in Kauf. Zb häufige Gelenks/Hüft OPs bei den extrem großen Maine Coon Katzen.
Ein Video das die Zustände in Ausland beschriebt ist da natürlich hilfreich … Wer sich in Österreich ein Tier von einem offiziellen ÖKV Züchter holt hat immer noch die besten chancen ein Gesundes Tier mit Stammbaum zu bekommen. Nur weil man ein Tier im Tierheim holt ist es kein “normales” Tier. Es ist genauso ein Zuchttier oder eine Mischung aus verschiedenen Rassen. Gewisse Rassen haben bekannte Probleme, jede davon… Und jeder Hund ist eine Züchtung da es sich um ein Domestiziertes Lebewesen handelt. Das ganze soll zeigen das es einfach nur blödsinn ist zu glauben es gibt die guten normalen Hunde und die Bösen züchterhunde. Wer meine Meinung zur Anschaffung will: Ein Tier aus dem Tierheim holen. Auch wenn manche angst haben das es krank sein könnte. JEDES Tier das man sich zulegt kann krank werden.
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