Schafft das ein durchschnittlicher Österreicher überhaupt?
> Daraus ergebe sich zum Beispiel die Frage, wodurch sich künftig der beschleunigte Erwerb der Staatsbürgerschaft nach sechs Jahren vom üblichen Erwerb nach zehn Jahren unterscheiden solle. Derzeit besteht die Möglichkeit, nach sechs Jahren rechtmäßigen und ununterbrochenen Aufenthalts in Österreich eingebürgert zu werden, wenn man Deutsch auf Niveau B2 beherrscht.
Vielleicht bin ich da zu unerfahren oder naiv, aber warum ist das eine so unrealistische Anforderung, dass ich von jemandem, der seit sechs Jahren ununterbrochen hier lebt, verlange, Deutsch auf B2-Niveau zu können? Die Staatsbürgerschaft sollte – meiner Meinung nach – kein Adabei-Zetterl für irgendeinen wirtschaftlichen Vorteil sein, wie sie von manchen Ländern gehandhabt wird. Oder wie wir sie mit der doppelten Staatsbürgerschaft für manche Gleicheren™ handhaben. Das sollte schon eine recht wichtige Eigenschaft sein – und wenn sie es nicht ist, wieder werden.
[deleted]
Sehr gut
Und alle die es nicht können, einfach aberkennen
/s
Und wer bringt denen Deutsch bei?
Steiermark jetzt doch zu Slowenien?
Gut so.
Finde auch die Kritik lächerlich. Besser deutsch können soll die Integration erschweren? Ist das ihr Ernst oder muss man als Experte nicht mehr denken.
Und wenn das wirklich stimmt und Wissenschaft bewiesen werden kann dann bitte für den Otto-Normal-Bürger verständlich erklären. Diese “Ich bin Expertin und das ist halt so auch wenn es augenscheinlich gegen jegliche Logik verstößt” Mentalität ist der Grund warum Experten ein Glaubwürdigkeitsproblem haben.
Und für die Leute die sagen nicht alle Staatsbürger würden das schaffen: ja aber das ist nur noch mehr ein Grund um das zu verschärfen. Nur weil wir solche schon hier haben heißt ja nicht das wir uns noch mehr rein holen müssen.
Ich komme aus Österreich nicht und Deutsch ist nicht meine Muttersprache. Aber, das ist eine gute Regal. Österreiche (und Deutchische) sollten stolz auf ihre Sprache und sollten alles tun, um zu schützenaber.
Getting Austrian citizenship after becoming fluent in Deutsch would make attaining citizenship that much more rewarding for me personally.
Aber, Ich habe ein lang weg zu gehen!
Österreich schafft es richtig gut die leute zu vergraulen die bei uns was hackln wollen
Ironisch wenn dann ausländer besser deutsch sprechen können als die mehrheit der fpö wähler…
Das ist doch das bare minimum, eigentlich gehört C2 für die Staatsbürgerschaft alles andere ist ein Witz
Tja, und wenn man die österreichische Bevölkerung durchtesten würde, würde der allergrößte Teil durchfallen. Alle ausbürgern, einfach alle.
Ich frage mich ja nach wie vor, ob jeder Arbeiter Deutsch auf B2-Niveau können muss. Das Level hat er vielleicht nicht einmal in der Muttersprache.
Dazu kommt: Wo sollen die Leute Deutsch lernen? Ich arbeite viel mit Expats und was ich immer höre ist: In den meisten Kursen wird zackzack (oder eher huschpfusch) die Grammatik durchgepeitscht; Feedback auf Texte oder Hausaufgaben oder – Gott bewahre! – die Möglichkeit, zu sprechen: Fehlanzeige. Und dann muss man so einen Kurs natürlich – überhaupt außerhalb der großen Städte – zu Uhrzeiten finden, die mit den Arbeitszeiten nicht zu sehr kollidieren (Stichwort: Schichtarbeit). Bei uns in der Region gibt’s genau zwei Anbieter: VHS (bietet nur A1 an) und einen Verein, wo ehrenamtlich gearbeitet wird und wo es daher auch nicht unendlich Plätze gibt.
Bin schon auf Lösungsansätze gespannt!
Die Matura hab ich schon längst.Ich kann kein Österreicher werden, weil ich nicht genug verdiene.
Die Einbürgerungsgestetze sind in Österreich nur noch ein politisches Instrument, je schärfer desto mehr Stimmen.
Ich liebe Wien und kanns mir schwer vorstellen nach 20Jahren irgendwo anders zu leben, aber nach meinem Studium ist DE auch eine Option.
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Schafft das ein durchschnittlicher Österreicher überhaupt?
> Daraus ergebe sich zum Beispiel die Frage, wodurch sich künftig der beschleunigte Erwerb der Staatsbürgerschaft nach sechs Jahren vom üblichen Erwerb nach zehn Jahren unterscheiden solle. Derzeit besteht die Möglichkeit, nach sechs Jahren rechtmäßigen und ununterbrochenen Aufenthalts in Österreich eingebürgert zu werden, wenn man Deutsch auf Niveau B2 beherrscht.
Vielleicht bin ich da zu unerfahren oder naiv, aber warum ist das eine so unrealistische Anforderung, dass ich von jemandem, der seit sechs Jahren ununterbrochen hier lebt, verlange, Deutsch auf B2-Niveau zu können? Die Staatsbürgerschaft sollte – meiner Meinung nach – kein Adabei-Zetterl für irgendeinen wirtschaftlichen Vorteil sein, wie sie von manchen Ländern gehandhabt wird. Oder wie wir sie mit der doppelten Staatsbürgerschaft für manche Gleicheren™ handhaben. Das sollte schon eine recht wichtige Eigenschaft sein – und wenn sie es nicht ist, wieder werden.
[deleted]
Sehr gut
Und alle die es nicht können, einfach aberkennen
/s
Und wer bringt denen Deutsch bei?
Steiermark jetzt doch zu Slowenien?
Gut so.
Finde auch die Kritik lächerlich. Besser deutsch können soll die Integration erschweren? Ist das ihr Ernst oder muss man als Experte nicht mehr denken.
Und wenn das wirklich stimmt und Wissenschaft bewiesen werden kann dann bitte für den Otto-Normal-Bürger verständlich erklären. Diese “Ich bin Expertin und das ist halt so auch wenn es augenscheinlich gegen jegliche Logik verstößt” Mentalität ist der Grund warum Experten ein Glaubwürdigkeitsproblem haben.
Und für die Leute die sagen nicht alle Staatsbürger würden das schaffen: ja aber das ist nur noch mehr ein Grund um das zu verschärfen. Nur weil wir solche schon hier haben heißt ja nicht das wir uns noch mehr rein holen müssen.
Ich komme aus Österreich nicht und Deutsch ist nicht meine Muttersprache. Aber, das ist eine gute Regal. Österreiche (und Deutchische) sollten stolz auf ihre Sprache und sollten alles tun, um zu schützenaber.
Getting Austrian citizenship after becoming fluent in Deutsch would make attaining citizenship that much more rewarding for me personally.
Aber, Ich habe ein lang weg zu gehen!
Österreich schafft es richtig gut die leute zu vergraulen die bei uns was hackln wollen
Ironisch wenn dann ausländer besser deutsch sprechen können als die mehrheit der fpö wähler…
Das ist doch das bare minimum, eigentlich gehört C2 für die Staatsbürgerschaft alles andere ist ein Witz
Tja, und wenn man die österreichische Bevölkerung durchtesten würde, würde der allergrößte Teil durchfallen. Alle ausbürgern, einfach alle.
Ich frage mich ja nach wie vor, ob jeder Arbeiter Deutsch auf B2-Niveau können muss. Das Level hat er vielleicht nicht einmal in der Muttersprache.
Dazu kommt: Wo sollen die Leute Deutsch lernen? Ich arbeite viel mit Expats und was ich immer höre ist: In den meisten Kursen wird zackzack (oder eher huschpfusch) die Grammatik durchgepeitscht; Feedback auf Texte oder Hausaufgaben oder – Gott bewahre! – die Möglichkeit, zu sprechen: Fehlanzeige. Und dann muss man so einen Kurs natürlich – überhaupt außerhalb der großen Städte – zu Uhrzeiten finden, die mit den Arbeitszeiten nicht zu sehr kollidieren (Stichwort: Schichtarbeit). Bei uns in der Region gibt’s genau zwei Anbieter: VHS (bietet nur A1 an) und einen Verein, wo ehrenamtlich gearbeitet wird und wo es daher auch nicht unendlich Plätze gibt.
Bin schon auf Lösungsansätze gespannt!
Die Matura hab ich schon längst.Ich kann kein Österreicher werden, weil ich nicht genug verdiene.
Die Einbürgerungsgestetze sind in Österreich nur noch ein politisches Instrument, je schärfer desto mehr Stimmen.
Ich liebe Wien und kanns mir schwer vorstellen nach 20Jahren irgendwo anders zu leben, aber nach meinem Studium ist DE auch eine Option.
Schauma mal
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