Kann mir bitte jemand die Grafik erklären? Wie viel verdienen die Leute denn? Und wo gibt’s so günstige Mietwohnungen?

17 comments
  1. Klingt wirklich etwas wenig, aber am Haushaltseinkommen gemessen wird das schon so hinkommen. Muss ja nicht jeder allein mit seinem Gehalt die Miete bewältigen.

  2. Im Schnitt geben die Leute 5.7% für die Miete aus? Und das unterste Quintil nicht mal 20%? Habens da eine Umfrage unter Topverdienern gemacht, oder wie?

    Da bereitet sich die Unicredit schon mal auf die neuen Vergaberichtlinien vor mit den max. 40% vom Nettoeinkommen als Kreditrate 😉

  3. Das kommt davon das viele Kosten nicht linear mit Einkommen wachst.

    Wenn mann mehr Einkommen hat tut mann selten einfach mehr fuer alles bezahlen. Stadessen fangt mann an andere Sachen zu kaufen. Villeicht ein Boot, oder ein schoennes Auto.

    Reiche leute geben mehr an Energie, Miete, und Lebensmittel aus aber sie spenden auch an sachen die arme Leute uberhaupt nich kauffen.

  4. Kann ich mir scho vorstellen. Weniger als 50% der Leute in Wohnungen zahlen Miete (der Rest hat Eigentum) und viele (ca die Haelfte) leben auch in Hausern. Wie wer anderer schon gsagt hat leben auch manchmal mehrere Leute in einem Haushalt. Beides wird den Schnitt scho gscheidt runterdrucken.

    Ausserdem gibts noch zB Genossenschaftswohnungen wo ma recht wenig Miete zahlt.

  5. Hmmm, interessant. Jetzt interessiert es mich aber.
    Energie: 2,67-2,29% (ohne Sprit)
    Kredit: 25,30-24,30% (ohne BK & Versicherung)
    Lebensmittel: 9,07-10,59% (inkl. Putz-, Waschmittel usw.)
    Mit 12 oder 14 Gehälter gerechnet.

  6. Ich glaube da stimmt was nicht. Hier mal eine passende Statistik aus der Konsumerhebung 2019/20 von Statistik Austria

    [Imgur](https://imgur.com/a/We7aTRs)

    [Quelle (pdf)](http://statistik.at/wcm/idc/idcplg?IdcService=GET_NATIVE_FILE&RevisionSelectionMethod=LatestReleased&dDocName=127795)

    Sind allerdings Dezile. Es ist vom Äquivalenzeinkommen, keine Ahnung was OPs Statistik ist.

    Ausgaben für Wohnen uns Energie zusammen sind zwischen 20 und 33%.

    Edit: Inzwischen wurde ich drauf hingewiesen wo die Zahlen her sind. Sind aus der Konsumerhebung 2019/2020, aber leider vollig sinnlos. Mietzahlen sind nicht nur ohne Berücksichtigung der Eingentümer, sondern auch ohne Betriebskosten.

  7. Meine Interpretation:
    – je mehr die Leute verdienen, desto geringer fallen die Mietausgaben ins Gewicht, da die Wahrscheinlichkeit höher ist Eigentum zu besitzen.
    – die Ausgaben für Essen sind ungefähr gleich hoch über alle Perczentilen und betreffen arm wie reich einigermaßen gleich viel
    – Energiekosten fallen auch anteilsmäßig am Einkommen, da wahrscheinlich die Dämmung besser ist oder neuere Heizsysteme zum Einsatz kommen.

    Wie hoch das Einkommen in den einzelnen Perczentilen ist, wäre noch interessant zu wissen.

  8. Es sind quintile, d. H. Jede säule representiert 20% der bevölkerung, man könnte sagen diese grafik wurde erstellt um genau nicht hervorzuheben in welcher gehaltsklasse sich welches bevölkerungsfünftel befindet

  9. Nur 18% für Miete und Energie… crying in Wien WG noises… von meinen Gesamtausgaben sind derzeit ca 50% in Miete + Energie

  10. Studien der letzten jahre ham gezeigt das die 35% schlechter verdienenden Österreichern bis zu 58% vom einkommen nur für wohnkosten aufbringen muss

    Solche statistiken sind jedes mal von sogenannten experten die keinerlei bezug zur realität haben weils se sich noch nie gedanken um solch probleme haben machen müssen

  11. Weniger als die Hälfte der Haushalte in Österreich wohnt zur Miete. Das heißt die Mehrzahl zahlt 0% vom Einkommen für Miete. Dadurch kommen diese kuriosen Werte zustande, die weit weg von dem sind was Mieter zahlen müssen.

    Das ist ein Musterbeispiel für eine Statistik wo ein Durchschnittswert null Aussage hat.

  12. > Anteil and Gesamtausgaben

    Also die Leute geben deutlich mehr aus als sie verdienen? Anders kann ich mir das nicht vorstellen.

    Der durchschnittliche Haushalt hat ca. 2 Personen. Die billigste Miete für eine Einzimmer-Wohnung mit Kochnische und Bad in meiner ländlichen Gemeinde (zugegeben nur 20km von Graz weg) ist 450€.

    Das wäre ca. 7900€ monatliche Ausgaben im Durchschnitt, also 3950 pro Person an monatlichen Ausgaben im Zweipersonenhaushalt.

    Und das auch nur wenn jeder in der billigsten Wohnung in meiner Gemeinde wohnt, wäre also im Schnitt noch viel höher.

    Schlussfolgerung: Wir haben viele Hausbesitzer oder Millionäre die das ausgleichen.

  13. Wenn ich schon 37 % meines Einkommens nur für die Miete einer 40 m² Genossenschaftswohnung inklusive Nebenkosten zahle, dann wundere ich mich von welchem Einkommen da ausgegangen wird.

  14. https://oesterreich.orf.at/stories/3148442/

    In dem Artikel wird die Grafik kommentiert mit:
    “Während für das oberste Fünftel der Haushalte die notwendigen Lebenshaltungskosten nur für etwa 20 Prozent der individuellen Gesamtinflation verantwortlich seien, liege dieser Anteil im untersten Einkommensbereich bei fast 30 Prozent.”

    Dem kann ich schon eher etwas abgewinnen, wenn hier auf die Inflation der Ausgaben Bezug genommen wird

  15. Na vielleicht wirds durch die Mitbewohner wie Kinder und Partner dividiert. Als Single in Miete bist bei >50%.

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