Hallo Reddit.

Bin 32 und bevor ich das Studium angefangen habe, hatte ich immer Jobs in der Beratung oder als Sachbearbeiter. (oder ähnliches) Jetzt bin ich seit einigen Monaten mit dem Studium fertig und habe auch schon einen passenden Job dazu gefunden aber so wie es aussieht, habe ich das falsche Studiert.

Ich finde die Arbeit einfach viel weniger interessant, als im Studium gedacht. Andere Stellen werden aber auch nicht anders sein. (Möchte nicht schreiben, was das für Jobs sind, um Unbekannt zu bleiben) Außerdem nervt mich diese “Meeting-Kultur”, wo man ein unnötiges Meeting nach dem anderen hat. Irgendwie merke ich, dass mir diese Bürojobs nicht (mehr) gefallen.

Was jetzt? Wieder Sachbearbeiter werden? Das fühlt sich irgendwie falsch an und ein Rückschritt. Was anderes machen? Ja vielleicht, bei [karriere.at](https://karriere.at) finde ich aber leider nichts, was mich interessieren würde. Ein neues Studium vielleicht aber dieses mal ohne Stipendium. 🙁

Ich weiß irgendwie auch nicht, warum ich diesen Post verfasst habe. Sorry dafür. Ich denke ich wollte einfach sudern. Schönen Abend noch. Danke fürs Lesen.

8 comments
  1. Wenn du uns nicht sagst welche Fachrichtung, können wir dir auch nicht helfen.

    Wenn’s nicht gerade was extrem seltenes wie Numismatik war, solltest du eh nicht identifizierbar sein.

  2. Egal was es ist, würde durchbeißen. Diese Illusion, dass Arbeiten Spaß machen soll ist Bullshit. Außerdem sind 2 Monate a bissal kurz um Alles hinzuschmeißen.

  3. Ich bin vom Kundendienst wieder zurück auf die Baustelle und ich muss sagen I fucking love it.

    Wenns dich nicht erfüllt dann such was anderes, hab auch ewig herumgeschissen damit aber du wirst es nicht bereuen wenn du was findest das dir liegt.

    LG, viel Erfolg!

  4. Da ich nicht weiß, wie groß der Rückschritt von deinem jetztigen Job wäre, ist das natürlich schwer zu sagen. Aber generell bin ich der Meinung, nicht jeder muss Karriere machen und immer höher hinaus wollen.

    Wenn dir Sachbearbeitung oder Beratung deutlich besser gefallen hat, und du davon gut leben kannst, sehe ich keine Problem damit.

    ​

    >bei karriere.at finde ich aber leider nichts, was mich interessieren würde. Ein neues Studium vielleicht aber dieses mal ohne Stipendium. 🙁

    Alternativ könntest du auch eine Lehre in betracht ziehen. Die WKO hatte früher irgendwelche Persönlichkeits-Tests auf ihrer Webseite, die dir passende Jobs für dich vorschlagen. Ich bin zwar kein Fan der WKO, aber die Ergebnisse waren bei mir überraschend gut, und keine Sachen die gerade einfach nur benötigt werden.

    Edit: Den WKO Test finde ich nicht mehr, aber das AMS bietet einen Berufskompass, wäre vllt mal einen Versuch wert. (https://www.berufskompass.at/berufskompass/)

  5. Oft liegt das Problem nicht nur an der Tätigkeit, sondern auch an der Unternehmensgröße.
    In kleinen Firmen gibt’s oft mehr zu tun, dafür ist es stressiger und Bezahlung niedriger. In großen Firmen ist die Bezahlung höher, dafür gibt es viele unnötige Tätigkeiten.

    Evtl kannst du auch mit Kommilitoninnen reden, wie deren Job so ist, was deren Erwartungen waren und ob die das gleiche Problem haben.

  6. Ich finde ja, dass die Firmenkultur/Atmosphäre im Unternehmen viel dazu beiträgt ob einem der Job gefällt. Hatte Jobs in denen ich 100% dasselbe gemacht habe, die ich aber einfach nicht wegen der Firmenkultur mochte (zu viele unnötige Meetings, nicht effizient, interessieren sich nicht für die Mitarbeiter etc.). Würde zuerst versuchen herauszufinden was dich genau an deinem Job stört, und dann nach einer Alternative im gleichen oder ähnlichen Feld suchen. Ansonsten ist es auch nicht schlimm anzuerkennen, dass es nicht das ist was dir gefällt. Schließlich ist die Alternative, für den Rest deines Lebens in einem Beruf zu bleiben, der dir eigentlich nicht gefällt.

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