Arzt soll für Geld frühere OP-Termine vergeben haben [Universitätsklinikum St. Pölten]

by wegwerferie

14 comments
  1. Verstehe die Aufregung nicht, das ist doch gang und gäbe. Norma musst halt in die Privatordi der Ärzte, man zahlt für einen 10 minütigen “Beratungstermin” 200€ und kommt dann um Monate früher dran als jeder andere.

  2. Oha so ein skandal. Jeder der einen primar kennt bekommt wochen bis Monate früher einen op termin, genauso auch wenn man privat zahlt..

  3. Die bekannten und häufigen “Operationsfehlleistungen” schockieren mich etwas mehr, vor allem wusste das Krankenhaus davon und hat das einfach so akzeptiert.

    Eine Einvernehmliche ist auch sehr unangemessen finde ich.

  4. Gängige Praxis in quasi jedem Krankenhaus. Darum haben die ganzen Oberärzte und Primare ja auch die Privatpraxen, so machen sie sich ihr Körberlgeld.

  5. Ich glaube dass wichtiger wäre die schlechten Ergebnisse zu betonen.

  6. Tja, wenn der Arzt behauptet, dass eine Behandlung früher oder überhaupt notwendig ist, gibt es niemanden, der etwas dagegen sagen kann. Kein Gericht der Welt wird dem was nachweisen können, die Patienten werden wohl kaum schlecht von ihm sprechen (immerhin haben sie selbst den Arzt genau deshalb “gewählt”).

    Da bedient sich eine komplette Berufsgruppe an der Gesellschaft und keiner kann dagegen was tun.

  7. So wie ich das verstehe ist das Hauptproblem, dass Privatärzte sich OP-Säle vorab für bestimmte Zeiten reservieren/buchen können und dann selbst entscheiden wen von ihren Patienten sie drannehmen.

    Hier müsste ein zentrales OP-Management des Klinikbetreibers greifen, das die Fälle von Privatärzten nach medizinischer Dringlichkeit überprüft, sodass Privatpatienten nicht einfach vorgereiht werden.

  8. was is mit den neurochirurgen los? die letzte erst hat den töchtertag im OP zu ernst genommen, der hier schaffts nichtmal eine ansehnliche honorarnote zu schreiben! da sind ja meine schöner und die sind nur ein zehntel wert!

  9. Diese Erkenntnis liest sich wie Satire, als ob das was neues wäre und noch nicht Jahrzehntelange Praxis, hätten wir gute Aufdecker wären da schon mehrere Namen dabei und das Landesweit.

  10. In Deutschland ist es z.B. verboten für Primarärztinnen, nebenbei, eine Wahlarztordination zu betreiben.
    Mnn. würde die Qualität der Führung von Abteilungen ebenfalls steigen, wenn die Primare nicht den Hauptaugenmerk auf der eigenen Praxis haben und den Patientinnen, die dadurch früher bzw. aus anderen Gründen (ungerechtfertigten) ein Spitalsbett bekommen, anderen Betten oder OP-Plätze wegnehmen. Jede/r der sich mit der Thematik befasst, weiß, welch ein Bettendruck momentan in den Spitälern herrscht.
    Das würde sich mmn. wesentlich einfacher Lösen lassen, als das Heimpflegesystem zu reformieren.

  11. Unser gesamtes Gesundheitswesen basiert doch darauf… Je mehr Kohle du in Krankenversicherung butterst, desto besser und schneller wirst du behandelt… Überraschung

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