Wie viel würde es uns kosten, wenn gute Politiker in der Privatwirtschaft vergleichsweise noch besser verdienen würden?
so gut wie null. ist doch nicht schwer zu verstehen?
Dass Politiker gut verdienen, hat eher den Zweck, dass sie korruptionsresistenter sind. Ich denke, es wäre besser, wenn man nicht die Gehälter kürzt, sondern die Anzahl der Politiker.
Österreich braucht keine 9 Landesparlamente bei der Größe, auch, wenn das natürlich nie umgesetzt wird, weil sich jedes Bundesland aufregen würd, wenn da was verschmolzen wird.
Allerdings wären auch Maßnahmen gut, die sicherstellen, dass Politiker auch hackeln (Anwesenheitsüberprüfungen für Abstimmungen z.B.).
Und die Korruption noch mehr fördern
Viel zu wenig, der meiner Meinung nach einzige halbwegs faire und gleichzeitig milliardenschwere Brocken wäre die Anpassung aller Beamten- an die ASVG-Pensionen sowie die generelle Deckelung staatlicher Transferleistungen bei, Hausnummer, 5.000 Euro pro Haushalt.
Fast nichts würd ich mal schätzen?
So gut wie nichts, nicht wenige Menschen haben Probleme den massiven Unterschied zwischen einer Million und einer Milliarde zu begreifen und selbst eine Milliarde ist nicht sonderlich viel bei einem Budget.
Aber ein zwei neue Kreisverkehre in Guntramsdorf dürften sich damit finanzieren lassen.
Sehr kurz gedacht, diese Idee. Wenn wir gute Politiker:innen wollen, müssen wir sie auch ordentlich bezahlen.
Wenn wir schon mit Zahlen herumwerfen: Brutto oder netto?
Nix, dass ist eine kindische, typisch österreichische Diskussion.
Wir sollen bei der Wifo Gehalt anfangen
Ich bin gerne bereit für gute Kräfte in der Politik auch zu zahlen.
Das sind anspruchsvolle Jobs und sollte sich auch auszahlen.
Ich weiß 8k hört sich erstmal viel an, aber es ist ein komplexer Job, und wennst es auf Stunden rechnest schautc des wahrscheinlich schon ganz anders aus.
Gar nichts, ganz im Gegenteil dann würden den Job nur noch die größten Vollidioten machen. Klingt immer alles Stresslos aber zB ein NR Abgeordneter ist quasi 24h am Tag erreichbar für die Partei. Außerdem fördert es Korruption noch mehr als jetzt.
Was mich ja am meisten ankotzt ist, dass sie den depperten Lobautunnel jetzt bauen wollen. 2,4 Milliarden. Niemand braucht den Scheiss.
es gehört die landesebene abgeschafft. niemand braucht die landesebene. wir sind mittlerweile im 21. jhdt. und da muss es möglich sein alle neun bundesländer aus einem heraus zu regieren. die regierung muss nicht in wien sitzen, wenn es dazu führen würde, dass man die bundeslandebene auflässt.
das wäre eine sinnvolle reform und würde unmengen an geld sparen.
Nicht so viel wie mit der Bekämpfung von Korruption und Steuerhinterziehung.
Österreich macht im Jahr ~20 Milliarden (aus 2023) neue Schulden.
Bei aufgerundet 200 Abgeordneten die 140.000/Jahr verdienen sparst du dir. 0.028 Milliarden – wenn du deren Gehalt wegnimmst.
Staatsausgaben sind ~250 Milliarden/Jahr
Die Gehälter sind ein Tropfen auf dem heißen Stein.
Trotzdem gehören sie auf Facharbeiter Lohn Level gekürzt.
Nicht weil wir uns dadurch viel sparen würden, sondern weil unsere Gesetzgeber die gleichen Probleme verspüren müssen, wie die breite Bevölkerung.
Ich wäre für eine Koppelung an das Median Einkommen plus vielleicht 10%.
Oida, Personen die Politikergehalt noch immer nicht verstanden haben sollten nochmal in die Schule…
Gehen wir von 100 Politikern aus. Wenn sie im Durchschnitt 10k pro Monat inkl. Arbeitergebanteil kosten sprechen wir von 140k€ Kosten pro Jahr von einem Politiker => 14 Mio€ pro Jahr.
Halbierung also 7 Mio€
Von den rund 6 Milliarden Euro, die 2025 zu sparen sind, sind das ungefähr 0,1% … also bringt es genau gar nichts.
Und die Frage ist natürlich auch, was es uns Wert ist gute Leute zu haben (ich möchte nicht sagen, dass alle heutige Politiker gut sind) an der Spitze.
Gerundet gar nix, das wär reinste Symbolpolitik.
Symbolpolitik (zusätzlich zu echter Politik) wär zwar grad für die Bevölkerung gar ned so schlecht, aber wenngleich ich das Argument “Politiker müssen so viel verdienen, sonst habens Lobbyisten & Korruption noch leichter” verachte, fände ich eine Halbierung zu extrem.
Lieber: 10% Kürzung, 5 Jahre Nulllohnrunde, mit Nebenverdiensten Gegenrechnen (zumindest über einem gewissen Freibetrag – so quasi, wenn einer Außerhalb in seiner Anwaltskanzlei 10k kriegt und dann vielleicht gar noch von der Partei 10k für eine Tätigkeit, dann liegt sein NR-Gehalt bei 0/Untergrenze; Leistung muss sich ja lohnen, und so, von dem her erbringt jemand, der derartig viel für Partei & zivilen Beruf aufwendet, nicht genug Leistung als NR-Abgeordneter, daher Gehaltskürzung) und damit einhergehend einen Strafenkatalog fürs Parlament. Zu viel Abwesenheit? Minus. Beim Handyspielen erwischt? Minus. (evtl.:)In Reden von anderen reingeplärrt? Minus.
Das macht jetzt fürs Budget alles kaum was aus, aber es wäre einerseits ein Signal für die Bevölkerung, dass auch die Politiker den Gürtel enger schnallen und bereit zum Verzicht sind, außerdem wäre es ein System, das ein bissl erzieherisch und damit möglicherweise minimal förderlich für die politische Kultur ist. Zumindest im NR.
Macht halt dann auch ein besseres Bild, wennst kein zu 40% leeres Parlament siehst, bei dem dann noch eine Handvoll Anwesender demonstrativ Clash of Clans spielt oder halb-versteckt Pornos schaut.
Damit einhergehen sollte auch:
– Kürzung der Parteienförderung
– Massivste Kürzung der Wahlkampfkostenobergrenze, drakonische Strafen und ein Limit bei der Rückerstattung.
– Zusätzlich dazu Spendemöglichkeiten bzw. Beträge massiv reduzieren. Die Möglichkeiten für einen Einkauf in Parteien bzw. das Erkaufen eines Wahlsieges soll so gut wie möglich erschwert werden.
Wird irgendwas davon kommen? Natürlich nicht. Keiner wird sich da ins eigene Fleisch schneiden, vor allem nicht die drei “Groß”parteien, die am meisten von so unbalancierten Systemen profitieren.
Edit: MMn wäre es sogar eine Überlegung, den NR zu verkleinern. Da wirds natürlich besorgte Stimmen geben, die Demokratieabbau und zu viel Macht für den einzelnen befürchten, aber ganz ehrlich, ich glaub nicht, dass ein NR mit 109 oder 121 Sitzen so viel undemokratischer wäre als einer mit 183.
wir bräuchten mehr politische bildung und mathe im unterricht 😉
Ich glaube, sie würden auf einmal ihre Liebe für eine Vermögenssteuer entdecken. Und dann gibt es auf einmal gar keine Probleme mehr.
Aber nicht doch! Dann wäre die tolle Plakolm ja ihr Ministergehalt los. Und wie wir alle wissen, ist sie mit ihrer geballter Kompetenz jeden Cent wert! *ironie off*
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Auf Österreich gesehen: fast nichts.
Wie viel würde es uns kosten, wenn gute Politiker in der Privatwirtschaft vergleichsweise noch besser verdienen würden?
so gut wie null. ist doch nicht schwer zu verstehen?
Dass Politiker gut verdienen, hat eher den Zweck, dass sie korruptionsresistenter sind. Ich denke, es wäre besser, wenn man nicht die Gehälter kürzt, sondern die Anzahl der Politiker.
Österreich braucht keine 9 Landesparlamente bei der Größe, auch, wenn das natürlich nie umgesetzt wird, weil sich jedes Bundesland aufregen würd, wenn da was verschmolzen wird.
Allerdings wären auch Maßnahmen gut, die sicherstellen, dass Politiker auch hackeln (Anwesenheitsüberprüfungen für Abstimmungen z.B.).
Und die Korruption noch mehr fördern
Viel zu wenig, der meiner Meinung nach einzige halbwegs faire und gleichzeitig milliardenschwere Brocken wäre die Anpassung aller Beamten- an die ASVG-Pensionen sowie die generelle Deckelung staatlicher Transferleistungen bei, Hausnummer, 5.000 Euro pro Haushalt.
Fast nichts würd ich mal schätzen?
So gut wie nichts, nicht wenige Menschen haben Probleme den massiven Unterschied zwischen einer Million und einer Milliarde zu begreifen und selbst eine Milliarde ist nicht sonderlich viel bei einem Budget.
Aber ein zwei neue Kreisverkehre in Guntramsdorf dürften sich damit finanzieren lassen.
Sehr kurz gedacht, diese Idee. Wenn wir gute Politiker:innen wollen, müssen wir sie auch ordentlich bezahlen.
Wenn wir schon mit Zahlen herumwerfen: Brutto oder netto?
Nix, dass ist eine kindische, typisch österreichische Diskussion.
Wir sollen bei der Wifo Gehalt anfangen
Ich bin gerne bereit für gute Kräfte in der Politik auch zu zahlen.
Das sind anspruchsvolle Jobs und sollte sich auch auszahlen.
Ich weiß 8k hört sich erstmal viel an, aber es ist ein komplexer Job, und wennst es auf Stunden rechnest schautc des wahrscheinlich schon ganz anders aus.
Gar nichts, ganz im Gegenteil dann würden den Job nur noch die größten Vollidioten machen. Klingt immer alles Stresslos aber zB ein NR Abgeordneter ist quasi 24h am Tag erreichbar für die Partei. Außerdem fördert es Korruption noch mehr als jetzt.
Was mich ja am meisten ankotzt ist, dass sie den depperten Lobautunnel jetzt bauen wollen. 2,4 Milliarden. Niemand braucht den Scheiss.
es gehört die landesebene abgeschafft. niemand braucht die landesebene. wir sind mittlerweile im 21. jhdt. und da muss es möglich sein alle neun bundesländer aus einem heraus zu regieren. die regierung muss nicht in wien sitzen, wenn es dazu führen würde, dass man die bundeslandebene auflässt.
das wäre eine sinnvolle reform und würde unmengen an geld sparen.
Nicht so viel wie mit der Bekämpfung von Korruption und Steuerhinterziehung.
Österreich macht im Jahr ~20 Milliarden (aus 2023) neue Schulden.
Bei aufgerundet 200 Abgeordneten die 140.000/Jahr verdienen sparst du dir. 0.028 Milliarden – wenn du deren Gehalt wegnimmst.
Staatsausgaben sind ~250 Milliarden/Jahr
Die Gehälter sind ein Tropfen auf dem heißen Stein.
Trotzdem gehören sie auf Facharbeiter Lohn Level gekürzt.
Nicht weil wir uns dadurch viel sparen würden, sondern weil unsere Gesetzgeber die gleichen Probleme verspüren müssen, wie die breite Bevölkerung.
Ich wäre für eine Koppelung an das Median Einkommen plus vielleicht 10%.
Oida, Personen die Politikergehalt noch immer nicht verstanden haben sollten nochmal in die Schule…
Gehen wir von 100 Politikern aus. Wenn sie im Durchschnitt 10k pro Monat inkl. Arbeitergebanteil kosten sprechen wir von 140k€ Kosten pro Jahr von einem Politiker => 14 Mio€ pro Jahr.
Halbierung also 7 Mio€
Von den rund 6 Milliarden Euro, die 2025 zu sparen sind, sind das ungefähr 0,1% … also bringt es genau gar nichts.
Und die Frage ist natürlich auch, was es uns Wert ist gute Leute zu haben (ich möchte nicht sagen, dass alle heutige Politiker gut sind) an der Spitze.
Gerundet gar nix, das wär reinste Symbolpolitik.
Symbolpolitik (zusätzlich zu echter Politik) wär zwar grad für die Bevölkerung gar ned so schlecht, aber wenngleich ich das Argument “Politiker müssen so viel verdienen, sonst habens Lobbyisten & Korruption noch leichter” verachte, fände ich eine Halbierung zu extrem.
Lieber: 10% Kürzung, 5 Jahre Nulllohnrunde, mit Nebenverdiensten Gegenrechnen (zumindest über einem gewissen Freibetrag – so quasi, wenn einer Außerhalb in seiner Anwaltskanzlei 10k kriegt und dann vielleicht gar noch von der Partei 10k für eine Tätigkeit, dann liegt sein NR-Gehalt bei 0/Untergrenze; Leistung muss sich ja lohnen, und so, von dem her erbringt jemand, der derartig viel für Partei & zivilen Beruf aufwendet, nicht genug Leistung als NR-Abgeordneter, daher Gehaltskürzung) und damit einhergehend einen Strafenkatalog fürs Parlament. Zu viel Abwesenheit? Minus. Beim Handyspielen erwischt? Minus. (evtl.:)In Reden von anderen reingeplärrt? Minus.
Das macht jetzt fürs Budget alles kaum was aus, aber es wäre einerseits ein Signal für die Bevölkerung, dass auch die Politiker den Gürtel enger schnallen und bereit zum Verzicht sind, außerdem wäre es ein System, das ein bissl erzieherisch und damit möglicherweise minimal förderlich für die politische Kultur ist. Zumindest im NR.
Macht halt dann auch ein besseres Bild, wennst kein zu 40% leeres Parlament siehst, bei dem dann noch eine Handvoll Anwesender demonstrativ Clash of Clans spielt oder halb-versteckt Pornos schaut.
Damit einhergehen sollte auch:
– Kürzung der Parteienförderung
– Massivste Kürzung der Wahlkampfkostenobergrenze, drakonische Strafen und ein Limit bei der Rückerstattung.
– Zusätzlich dazu Spendemöglichkeiten bzw. Beträge massiv reduzieren. Die Möglichkeiten für einen Einkauf in Parteien bzw. das Erkaufen eines Wahlsieges soll so gut wie möglich erschwert werden.
Wird irgendwas davon kommen? Natürlich nicht. Keiner wird sich da ins eigene Fleisch schneiden, vor allem nicht die drei “Groß”parteien, die am meisten von so unbalancierten Systemen profitieren.
Edit: MMn wäre es sogar eine Überlegung, den NR zu verkleinern. Da wirds natürlich besorgte Stimmen geben, die Demokratieabbau und zu viel Macht für den einzelnen befürchten, aber ganz ehrlich, ich glaub nicht, dass ein NR mit 109 oder 121 Sitzen so viel undemokratischer wäre als einer mit 183.
wir bräuchten mehr politische bildung und mathe im unterricht 😉
Ich glaube, sie würden auf einmal ihre Liebe für eine Vermögenssteuer entdecken. Und dann gibt es auf einmal gar keine Probleme mehr.
Aber nicht doch! Dann wäre die tolle Plakolm ja ihr Ministergehalt los. Und wie wir alle wissen, ist sie mit ihrer geballter Kompetenz jeden Cent wert! *ironie off*
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