Ich vermeide seit einigen Jahren überall wo es geht Lieferando komplett und ruf immer direkt bei den Restaurants an (bzw. haben einige auch eigene online Bestellplattformen).
wie das system jemals profitabel sein kann ohne komplett ausländer auszunutzen, keine ahnung
kenn studenten die lassen sich vom <100m entfernten lokal was liefern, wtf?
noch dazu sind viele dieser “ebikes” aka emopeds illegal unterwegs mit 40kmh
Scheiße, hab bisher wenn überhaupt Lieferando statt Mjam gewählt. Somit ist Lieferando leider auch keinen Deut mehr besser. Heißt also wirklich wos geht direkt beim Restaurant zu bestellen!
“Freie Dienstverträge” sind auch nur ein eine Umschreibung für moderne Sklaverei. Sowas sollte echt mal besser reguliert werden.
Oasch – für alle. Immerhin bleibt in Graz noch Velofood..
Das klingt nach dem Beschäftigen von Scheinselbstständigen mit Ansage.
Finde das Ganze schon reichlich dreist.
Kann man nur hoffen, dass die Krankenkassen und die Finanz dieser Schein-Selbstständigkeit einen Riegel vorschiebt.
Würde ja gerne sagen, fände es gut, wenn die Leute das boykottieren. Aber die Hoffnung habe ich nicht mehr…
Wäre gern eine Fliege an der Wand bei der ersten GPLA-Prüfung nach der „Umstellung“…
Ich bin als Scheinselbständiger Zwangs ögk angemeldet neben der Selbstständigkeit. Damit zahlt man in alle Töpfe und bekommt nichts, weil keine Versicherung sich verantwortlich fühlt. Schlechteste aus beiden Welten 🙂 dauerhafter kämpf mit denen.
Es wird Zeit, dass da was gemacht wird. Am besten eine Versuchung für alle.
Ich bezweifel dass die ögk diese Lemminge frei lässt. Die werden da noch mit klagen drohen nehme ich an.
Mein Kommentar als Vollzeitfahrer bei lieferando dazu: fuck lol.
abgesehen davon ich fand lieferando als arbeitgeber recht in ordnung, der einzige grund warum es nicht funktioniert hat war dass die kunden lieber moderne sklaven bezahlen (aka foodora) anstatt das lieferunternehmen zu unterstützen dass leute lieber fix anstellt. klar warns nicht das perfekte musterunternehmen aber ja, finds schade dass es gescheitert ist. Bitte zahlts in zukunft den kurieren ordentliches trinkgeld (mindestens 2 euro) oder lasst es ganz sein mit dem bestellen über foodora(und lieferando ab juli)
, denn wie im beitrag von OP erwähnt die meisten leute die euch essen liefern werden nicht gscheit bezahlt.
War vorhersehbar. Und Schuld ist tatsächlich nicht Lieferando sondern die Behörden sowie Mjam und Co. Da gab es nie fairen Wettbewerb wenn eine Firma sich an Dinge hält und die andere alles ignoriert.
> Künftig werden die Kuriere des Konzerns wie jene von Foodora und Wolt auch bei widrigster Witterung ohne gesetzlichen Arbeitsschutz fahren.
Also wenns so wie bei Foodora läuft, gibts bei Regen im Winter einfach keine Lieferanten, da vergammelt das fertige Essen dann im Lokal, weil es niemand abholt.
Dann wohl nur mehr Hungry Lama
Was ich noch immer nicht – zumindest für Wien und andere Städte mit großer Restaurantdichte – versteh:
Wenn das Restaurant 10 Minuten weit weg ist, warum bestell ich über einen Lieferservice, wo die Lieferung dann 40 Minuten oder länger dauert und die Temperatur ungewiss sein wird? Eine Warmhaltetasche ist gschwind “gebastelt” und ich weiss auf die Minute, wann ich das Essen krieg.
Ja, es gibt faule Tage, wo man gar nicht raus will, aber dafür haben wir immer Notfall-Soulfood zuhause, das man in wenigen Minuten selber machen kann. An diesen Tagen sind wir dann auch nicht besonders wählerisch.
Es gibt für andere sicher gute Gründe, für mich… nicht so sehr.
essen zu bestellen is ohnehin viel zu teuer gworden fürn das gebotene.
na guad, dann darf ma jetz wirklich gar nirgends mehr bestellen. hab bisher lieferando genutzt weil ich gewusst hab, da werden die rider wenigstens annähernd normal zahlt.
Cool, ich stell auf nicht mehr Lieferando bestellen um
Edit: am besten wenn man wo bestellt anrufen, das restaurant fragen ob die selber ausliefern oder über Lieferando, wenn Lieferando erklären warum man dann wo anders bestellt. Wenn das genug Leute machen das die Restaurants angst haben das ihnen die Kunden weg laufen kann man Lieferando wenigstens ein bisschen eins auswischen
Diese Art von Ausbeutung findet schon lange in der Betreuung statt. Viele die auf persönliche Assistenz angewiesen sind, machen genau das: Freier Dienstvertrag für 10-15€ die Stunde.
Interessiert das wen? Nein.
Immer wenn ich diese Inserate anprangere, heißts behinderte Menschen hätten ein Recht darauf. Ja, nein. Keiner hat Recht auf einen persönlichen Sklaven, sorry.
Das wurde vor Gericht schon entschieden, dass das ungesetzlich ist und ich schicke diese Inserate immer wieder weiter an die ÖGK (die in der ursprünglichen Klage auch verwickelt war). Aber passieren tut nichts.
Ich bin selbst freie Dienstnehmerin aber nie mit unter 40€/h (komplett andere Branche natürlich). Das Geld soll nämlich Krankheitstage, Urlaub und andere Rechte, die andere Arbeitnehmer haben, ausgleichen. Mit 12€ die Stunde ist das nur pure Ausbeutung.
Wenn das nicht funktioniert, dann müssen freie Dienstverhältnisse halt verboten werden. Auch wenn es mich persönlich stören würde, so geht es halt auch nicht weiter.
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Ich vermeide seit einigen Jahren überall wo es geht Lieferando komplett und ruf immer direkt bei den Restaurants an (bzw. haben einige auch eigene online Bestellplattformen).
wie das system jemals profitabel sein kann ohne komplett ausländer auszunutzen, keine ahnung
kenn studenten die lassen sich vom <100m entfernten lokal was liefern, wtf?
noch dazu sind viele dieser “ebikes” aka emopeds illegal unterwegs mit 40kmh
Scheiße, hab bisher wenn überhaupt Lieferando statt Mjam gewählt. Somit ist Lieferando leider auch keinen Deut mehr besser. Heißt also wirklich wos geht direkt beim Restaurant zu bestellen!
“Freie Dienstverträge” sind auch nur ein eine Umschreibung für moderne Sklaverei. Sowas sollte echt mal besser reguliert werden.
Oasch – für alle. Immerhin bleibt in Graz noch Velofood..
Das klingt nach dem Beschäftigen von Scheinselbstständigen mit Ansage.
Finde das Ganze schon reichlich dreist.
Kann man nur hoffen, dass die Krankenkassen und die Finanz dieser Schein-Selbstständigkeit einen Riegel vorschiebt.
Würde ja gerne sagen, fände es gut, wenn die Leute das boykottieren. Aber die Hoffnung habe ich nicht mehr…
Wäre gern eine Fliege an der Wand bei der ersten GPLA-Prüfung nach der „Umstellung“…
Ich bin als Scheinselbständiger Zwangs ögk angemeldet neben der Selbstständigkeit. Damit zahlt man in alle Töpfe und bekommt nichts, weil keine Versicherung sich verantwortlich fühlt. Schlechteste aus beiden Welten 🙂 dauerhafter kämpf mit denen.
Es wird Zeit, dass da was gemacht wird. Am besten eine Versuchung für alle.
Ich bezweifel dass die ögk diese Lemminge frei lässt. Die werden da noch mit klagen drohen nehme ich an.
Sucked. Wo kann man denn jetzt noch bestellen?
WTF? Die waren eigentlich das Positivbeispiel.
gibt zu dem Thema übrigens grad eine Sonderausstellung im Wien Museum
https://www.wienmuseum.at/zwischen_pick_up_und_drop_off_wer_unser_essen_liefert
Mein Kommentar als Vollzeitfahrer bei lieferando dazu: fuck lol.
abgesehen davon ich fand lieferando als arbeitgeber recht in ordnung, der einzige grund warum es nicht funktioniert hat war dass die kunden lieber moderne sklaven bezahlen (aka foodora) anstatt das lieferunternehmen zu unterstützen dass leute lieber fix anstellt. klar warns nicht das perfekte musterunternehmen aber ja, finds schade dass es gescheitert ist. Bitte zahlts in zukunft den kurieren ordentliches trinkgeld (mindestens 2 euro) oder lasst es ganz sein mit dem bestellen über foodora(und lieferando ab juli)
, denn wie im beitrag von OP erwähnt die meisten leute die euch essen liefern werden nicht gscheit bezahlt.
War vorhersehbar. Und Schuld ist tatsächlich nicht Lieferando sondern die Behörden sowie Mjam und Co. Da gab es nie fairen Wettbewerb wenn eine Firma sich an Dinge hält und die andere alles ignoriert.
> Künftig werden die Kuriere des Konzerns wie jene von Foodora und Wolt auch bei widrigster Witterung ohne gesetzlichen Arbeitsschutz fahren.
Also wenns so wie bei Foodora läuft, gibts bei Regen im Winter einfach keine Lieferanten, da vergammelt das fertige Essen dann im Lokal, weil es niemand abholt.
Dann wohl nur mehr Hungry Lama
Was ich noch immer nicht – zumindest für Wien und andere Städte mit großer Restaurantdichte – versteh:
Wenn das Restaurant 10 Minuten weit weg ist, warum bestell ich über einen Lieferservice, wo die Lieferung dann 40 Minuten oder länger dauert und die Temperatur ungewiss sein wird? Eine Warmhaltetasche ist gschwind “gebastelt” und ich weiss auf die Minute, wann ich das Essen krieg.
Ja, es gibt faule Tage, wo man gar nicht raus will, aber dafür haben wir immer Notfall-Soulfood zuhause, das man in wenigen Minuten selber machen kann. An diesen Tagen sind wir dann auch nicht besonders wählerisch.
Es gibt für andere sicher gute Gründe, für mich… nicht so sehr.
essen zu bestellen is ohnehin viel zu teuer gworden fürn das gebotene.
na guad, dann darf ma jetz wirklich gar nirgends mehr bestellen. hab bisher lieferando genutzt weil ich gewusst hab, da werden die rider wenigstens annähernd normal zahlt.
Cool, ich stell auf nicht mehr Lieferando bestellen um
Edit: am besten wenn man wo bestellt anrufen, das restaurant fragen ob die selber ausliefern oder über Lieferando, wenn Lieferando erklären warum man dann wo anders bestellt. Wenn das genug Leute machen das die Restaurants angst haben das ihnen die Kunden weg laufen kann man Lieferando wenigstens ein bisschen eins auswischen
Diese Art von Ausbeutung findet schon lange in der Betreuung statt. Viele die auf persönliche Assistenz angewiesen sind, machen genau das: Freier Dienstvertrag für 10-15€ die Stunde.
Interessiert das wen? Nein.
Immer wenn ich diese Inserate anprangere, heißts behinderte Menschen hätten ein Recht darauf. Ja, nein. Keiner hat Recht auf einen persönlichen Sklaven, sorry.
Das wurde vor Gericht schon entschieden, dass das ungesetzlich ist und ich schicke diese Inserate immer wieder weiter an die ÖGK (die in der ursprünglichen Klage auch verwickelt war). Aber passieren tut nichts.
Ich bin selbst freie Dienstnehmerin aber nie mit unter 40€/h (komplett andere Branche natürlich). Das Geld soll nämlich Krankheitstage, Urlaub und andere Rechte, die andere Arbeitnehmer haben, ausgleichen. Mit 12€ die Stunde ist das nur pure Ausbeutung.
Wenn das nicht funktioniert, dann müssen freie Dienstverhältnisse halt verboten werden. Auch wenn es mich persönlich stören würde, so geht es halt auch nicht weiter.
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