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Das Telefonat zwischen Trump und Putin zum Ukraine-Krieg war kein großer Wurf. Noch nicht alle Details sind klar. Alle Infos im News-Ticker.
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Update, 12.12 Uhr: Neues Ultimatum: Einen Tag nach seinem Gespräch mit Donald Trump will Wladimir Putin einem Medienbericht zufolge weitere Gebiete in der Ukraine beanspruchen, wenn Kiew jetzt nicht schnell den bisherigen Forderungen Moskaus zustimmt. Die Ukraine müsse den Verlust der Krim und der Gebiete Luhansk, Donezk, Saporischschja und Cherson anerkennen, soll Putin der Tageszeitung Kommersant zufolge bei einem Treffen mit russischen Unternehmern hinter verschlossenen Türen gesagt haben. Tue Kiew dies in nächster Zeit, dann werde Moskau keine Ansprüche auf Odessa und andere Regionen erheben.
Transparenzhinweis
Die hier verarbeiteten Informationen stammen von internationalen Medien und Nachrichtenagenturen. Aber auch von den Konfliktparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben zum Krieg in der Ukraine lassen sich nicht unabhängig überprüfen.
Telefonat zwischen Trump und Putin: EU hat bislang keine Auskünfte erhalten
Update, 11.11 Uhr: Die EU hat von den USA bis zum Mittwochvormittag keine Auskünfte zum Telefonat zu den Ukraine-Verhandlungen von Donald Trump und Wladimir Putin erhalten. Es werde nun versucht, Gespräche zu organisieren, um Informationen aus erster Hand zu erhalten, sagte die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas der Deutschen Presse-Agentur und anderen Nachrichtenagenturen in Brüssel. Man sei allerdings bereits in Kontakt mit den Ukrainern gewesen. Diese haben sich bislang zurückhaltend zu dem Telefonat geäußert, mit dem Trump Putin zu einer Waffenruhe im russischen Krieg gegen die Ukraine bewegen wollte.

Finden kaum einen gemeinsamen Nenner: Die Präsidenten der USA, Ukraine und Russlands. (Archivbild) © Morissard/Bednyakov/AP/dpaNach Gespräch zwischen Putin und Trump: EU weist Russlands Forderungen zurück
Update, 10.16 Uhr: Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas hat Russlands Forderungen nach einem Stopp der Waffenlieferungen an die Ukraine zurückgewiesen. „Wenn sie erreichen, dass die Ukraine keine Militärhilfe mehr bekommt, dann können sie weitermachen, wie sie wollen, weil sich die Ukrainer nicht verteidigen können“, warnte Kallas am Mittwoch.
Wladimir Putin hatte nach einem Telefonat mit Donald Trump Bedingungen für eine Waffenruhe gestellt. Nach Angaben des Kreml müssten Waffenlieferungen an die ukrainischen Streitkräfte sowie die Weitergabe von Geheimdienstinformationen eingestellt werden. „Russland will nicht wirklich irgendeine Art von Zugeständnissen machen“, betonte Kallas. Das habe das Telefonat „klar gezeigt“.
Ukraine-Krieg: Die Ursprünge des Konflikts mit Russland

Fotostrecke ansehenWidersprüchliche Angaben: Trump widerspricht Putin
Update, 9.23 Uhr: Im republikanischen Lager wird das Gespräch zwischen Donald Trump und Wladimir Putin anders aufgenommen als in Europa – und als in Russland. Der Kreml teilte nach dem Telefonat mit, dass „die vollständige Einstellung der ausländischen Militärhilfen und der Bereitstellung von Geheimdienstinformationen an Kiew“ für ein Ende des Ukraine-Kriegs nötig seien. Im Fox News-Interview sagte Trump am Dienstagabend (Ortszeit) aber, er habe mit Putin „eigentlich überhaupt nicht“ über die Hilfen für die Ukraine gesprochen.
Angesprochen darauf, warum er mit Putin keine Waffenruhe vereinbaren konnte, antwortete Trump nur vage „Wir haben eine Situation, in der dummerweise viele Waffen aufeinander gerichtet sind.“
Telefonat zwischen Trump und Putin: Pistorius spricht von „Nullnummer“
Update, 8.57 Uhr: Angesichts neuer russischer Angriffe auf die Ukraine hat Verteidigungsminister Boris Pistorius den Kremlchef scharf kritisiert. „Also Putin spielt hier ein Spiel“, sagte der SPD-Politiker heute im ZDF-„Morgenmagazin“. Die Ankündigung Putins, die russischen Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur 30 Tage lang auszusetzen, sei eine „Nullnummer“, sagte Pistorius. „Das ist eigentlich nichts, weil: Es sagt zu, ausgerechnet die Infrastruktur weniger anzugreifen, die in der Ukraine am besten geschützt ist.“
Nach Putin-Trump-Telefonat: Selenskyj wirft Putin Heuchelei vor
Update vom 19. März, 5.35 Uhr: Nach dem Putin-Trump-Telefonat hat Wolodymyr Selenskyj dem Kremlchef jetzt vorgeworfen, einen auf dem Tisch liegenden Waffenruhe-Vorschlag „effektiv“ abzulehnen. Sein Anlass sind neue russische Angriffe auf die Ukraine. „Heute hat Putin den Vorschlag für einen vollständigen Waffenstillstand effektiv abgelehnt“, erklärte Selenskyj gestern Abend im Onlinedienst X. Es seien Ziele in der Ukraine getroffen worden, „insbesondere auf zivile Infrastrukturen“.
Update, 22.47 Uhr: Donald Trump und Wladimir Putin haben sich auf eine begrenzte Feuerpause im Ukraine-Krieg geeinigt. Die soll die Energieinfrastruktur der Ukraine betreffen. Für einen vollständigen Waffenstillstand legte Putin allerdings eine Reihe an Bedingungen vor. Die könnten für die Ukraine schwere Konsequenzen mit sich bringen.
Update, 21.50 Uhr: Nachdem Donald Trump mit dem russischen Machthaber Wladimir Putin telefoniert hat, sollen die deutschen Ukraine-Hilfen um drei Milliarden Euro aufgestockt werden. Das Bundesfinanzministerium schickte dazu eine Vorlage an den Haushaltsausschuss, der nach der Bundeshaushaltsordnung über- und außerplanmäßige Ausgaben über 100 Millionen Euro bewilligen muss.
„Die Mehrausgaben und die Verpflichtungsermächtigung sind sachlich unabweisbar, da wegen der sich kontinuierlich verschlechternden militärischen Lage in der Ukraine die schwerwiegende Gefahr besteht, dass die Ukraine ohne eine deutlich gesteigerte materielle Unterstützung in ihrem Verteidigungskampf unterliegt“, heißt es in dem Schreiben, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.
Selenskyj begrüßt Einigung auf Feuerpause für Energieinfrastruktur nach Trump-Putin-Telefonat
Update, 21.02 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die dreißig tägige Feuerpause gegen die ukrainische Energieinfrastruktur begrüßt. Er will sich laut der Nachrichtenagentur Reuters außerdem mit Donald Trump über dessen Telefonat mit Wladimir Putin unterhalten. „Ich denke, es wird richtig sein, dass wir ein Gespräch mit Präsident Trump führen und im Detail erfahren, was die Russen den Amerikanern angeboten haben oder was die Amerikaner den Russen angeboten haben“, so Selenskyj gegenüber Reportern.
Update, 20.35 Uhr: Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat die geplante Waffenruhe für Angriffe auf die Energieinfrastruktur in der Ukraine als „ersten wichtigen Schritt“ auf dem Weg zu einem gerechten und dauerhaften Frieden in der Ukraine gewürdigt. Das gelte auch für die Vorbereitungen für eine Waffenruhe auf See, sagte Scholz nach einem Gespräch mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron in Berlin. „Der nächste Schritt muss ein vollständiger Waffenstillstand für die Ukraine sein und das möglichst schnell.“
Trump äußert sich nach Telefonat mit Putin
Update, 19.55 Uhr: Donald Trump hat sein Telefonat mit Wladimir Putin als „sehr gut und produktiv“ beschrieben. In einem Beitrag auf seiner Plattform Truth Social schrieb der US-Präsident weiter: „Wir einigten uns auf einen sofortigen Waffenstillstand in allen Energie- und Infrastrukturbereichen und vereinbarten, schnellstmöglich auf einen vollständigen Waffenstillstand und letztlich auf ein Ende dieses schrecklichen Krieges zwischen Russland und der Ukraine hinzuarbeiten.“ Damit weicht Trumps Statement vom Kreml ab – dieser vermeldete lediglich eine Feuerpause gegen die Energie-Infrastruktur.
Außerdem seien „viele Elemente eines Friedensvertrags“ besprochen worden. Sowohl Putin als auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj würden sich ein Ende des Krieges wünschen. „Dieser Prozess ist nun in vollem Gange, und wir werden hoffentlich im Interesse der Menschheit die Aufgabe erfüllen!“
Update, 19 Uhr: Zum Telefonat zwischen Donald Trump und Wladimir Putin heißt es vom Kreml, die russische Seite habe mit Blick auf den Vorschlag eines Waffenstillstands „eine Reihe wichtiger Punkte dargelegt“. Dabei gehe es um die „Gewährleistung einer wirksamen Kontrolle eines möglichen Waffenstillstands entlang der gesamten Kontaktlinie“ und ein Ende der ukrainischen „Zwangsmobilisierung“ sowie „Wiederbewaffnung“ der ukrainischen Streitkräfte. Offenbar beschwerte sich Putin im Gespräch auch über eine „Verhandlungsunfähigkeit“ der Ukraine. Kiew wurde vorgeworfen, Vereinbarungen „wiederholt sabotiert und verletzt“ zu haben.
Update, 18.41 Uhr: Laut der Mitteilung aus dem Kreml hat Russlands Machthaber Wladimir Putin beim Telefonat mit US-Präsident Donald Trump die „vollständige Einstellung“ der Militärhilfe sowie der Lieferung von Geheimdienstinformationen an die Ukraine als Voraussetzung für eine Lösung des Konflikts genannt.
Nach Telefonat im Ukraine-Krieg
Update, 18.34 Uhr: Der Kreml meldet nun neue Infos zum Telefonat zwischen Donald Trump und Wladimir Putin. Demnach habe es eine „detaillierte Konversation“ über die Ukraine gegeben. Putin habe der Idee von Trump nach einer 30-tägigen Feuerpause gegen die Energie-Infrastruktur zugestimmt und dem russischen Militär ein Befehl dazu erteilt. Ferner hieß es, Putin habe sich dazu bereit erklärt, gemeinsam an der Lösung des Ukraine-Krieges zu arbeiten. Sowohl Trump als auch Putin hätten betont, dass man die Arbeit für eine Lösung fortsetzen wolle und weiter in Kontakt bleiben werde. Hierfür werden die USA und Russland laut dem Kreml „Expertengruppen“ bilden, die an einer Lösung arbeiten sollen.
Putin habe den US-Präsidenten darüber informiert, dass es am 19. März einen Gefangenenaustausch mit 175 russischen und 175 ukrainischen Soldaten geben werde. Ferner werde Moskau als „Zeichen des guten Willens“ 23 verwundete ukrainische Soldaten an Kiew übergeben. Beide Präsidenten hätten sich für die Normalisierung bilateraler Beziehungen ausgesprochen. Die „gemeinsame Verantwortung“ für Stabilität auf der Welt sei hervorgehoben worden.
Update, 18.20 Uhr: Eine informierte russische Quelle teilte dem US-Sender CNN mit, dass das Telefonat zwischen US-Präsident Donald Trump und Kreml-Chef Wladimir Putin „sehr gut“ gelaufen sei. Weitere Quellen betonten gegenüber dem Sender, eine Einigung über Zugeständnisse zu erzielen, zu denen Russland bereit ist, sei eine Priorität gewesen. Dabei ging es wohl auch um die Frage, ob Moskau bereit ist, russische Truppen aus den seit 2022 besetzten Gebieten abzuziehen.
Update, 17.53 Uhr: Das Weiße Haus will noch keine Angaben zum Verlauf des Telefonats zwischen Donald Trump und Wladimir Putin machen. Das berichtete die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf einen Mitarbeiter des Weißen Hauses. Allerdings werde eine Veröffentlichung des Telefonats erwartet. Diese werde voraussichtlich auf Trumps eigener Plattform Truth Social veröffentlicht.
Update, 17.34 Uhr: Das Weiße Haus hat mitgeteilt, dass Donald Trump und Wladimir Putin ihr Telefonat beendet haben. Das berichtete das US-Medium NBC-News unter Berufung auf Regierungsangaben. Der Anruf soll mehr als eineinhalb Stunden gedauert haben.
Telefonat zwischen Trump und Putin – hohe Erwartungen in Russland
Update, 17.30 Uhr: Kirill Dmitriew, Leiter des staatlichen russischen Anlagefonds, hat auf das Telefonat zwischen Donald Trump und Wladimir Putin reagiert. „Unter der Führung von Präsident Putin und Präsident Trump ist die Welt heute ein viel sichererer Ort geworden“, schrieb er in einem Beitrag auf X. Dmitriew vertrat Russland auch bei dem russisch-amerikanischen Treffen zur Beendigung des Ukraine-Kriegs in Saudi-Arabien.
Update, 17.05 Uhr: Der Kreml-nahe Reporter Pavel Zarubin, der Wladimir Putin immer wieder interviewt, wartet laut Financial Times-Korrespondent Max Seddon vor dem Zimmer im Kreml, von dem aus Putin aktuell mit Donald Trump telefoniert. In einer Videoaufnahme sagt Zarubin demnach: „Die ganze Welt wartet auf die Ergebnisse des Telefonats.“
Update, 16.45 Uhr: Der stellvertretende Stabschef des Weißen Hauses, Dan Scavino, hat im Kurznachrichtendienst X bestätigt, dass das Telefonat zwischen Donald Trump und Wladimir Putin weiter im Gange ist.
Update, 16.11 Uhr: Das Telefonat zwischen US-Präsident Donald Trump und Kreml-Chef Wladimir Putin hat angefangen. Dies meldet der stellvertretende Stabschef des Weißen Hauses, Dan Scavino. Offenbar läuft das Gespräch schon seit 15 Uhr. „Der Anruf läuft gut und ist noch im Gange“, so Scavino im Kurznachrichtendienst X.
Trump-Putin-Telefonat: Wichtiges Gespräch am Jahrestag der Krim-Annexion
Update, 15.20 Uhr: Das Telefonat zwischen US-Präsident Donald Trump und Kreml-Chef Wladimir Putin wird an einem wichtigen Tag erfolgen: Am 11. Jahrestag der russischen Annexion der Krim-Halbinsel. Am 18. März 2014 hatte Moskau die Annexion offiziell verkündet. Russischen Medienkreisen zufolge ist Putin aktuell auf dem Weg in den Kreml, um mit Trump zu telefonieren.
Update, 14.30 Uhr: Die Uhrzeit des Telefongesprächs zwischen Russlands Machthaber Wladimir Putin und US-Präsident Donald Trump ist trotz eines Statements von Kreml-Sprecher Dmitri Peskow offenbar doch nicht sicher. Aktuell nimmt Putin an einem Forum der „Russischen Union der Industriellen und Unternehmer“ (RSPP) teil. Dort wurde er auf die Uhrzeit hingewiesen und gefragt, ob er denn laut seines Sprechers nicht gleich das Telefonat mit Trump habe. „Hört nicht auf ihn, das zu sagen ist schließlich sein Job“, scherzte Putin daraufhin. Nach Angaben von Peskow soll das Gespräch von 14.00 bis 16.00 Uhr stattfinden.
Update, 13.40 Uhr: Im Vorfeld des Telefongesprächs zwischen Donald Trump und Wladimir Putin sagte die US-Geheimdienstchefin Tulsi Gabbard, Trump und Putin seien „sehr gute Freunde“. Sie sprach laut Sky News von „gemeinsamen Zielen“ und „gemeinsamen Interessen“.
Telefonat zwischen Trump und Putin – Russland stellt Bedingungen für Frieden im Ukraine-Krieg
Erstmeldung: Washington, D.C. / Moskau – US-Präsident Donald Trump will am Dienstag (18. März) mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin telefonieren. Bei dem Gespräch zwischen den beiden Staatsoberhäuptern soll es vor allem um einen möglichen Stopp der russischen Invasion gegen die Ukraine gehen. Die Chancen dafür, dass so ein Ende im Ukraine-Krieg erzielt werden könnte, stehen laut Trump gut. Das berichteten mehrere Medien von Board der Präsidentenmaschine.
„Ich werde am Dienstag mit Präsident Putin sprechen. Am Wochenende wurde viel Arbeit erledigt“, so Trump an Bord der Air Force One. „Wir wollen sehen, ob wir diesen Krieg beenden können. Vielleicht gelingt es uns, vielleicht auch nicht, aber ich denke, wir haben eine sehr gute Chance.“
Telefonat über Waffenruhe und möglichen Frieden im Ukraine-Krieg
Dass ein Telefonat mit dem US-Präsidenten stattfinden soll, hat auch die russische Regierung mittlerweile bestätigt. Putins Sprecher Dmitri Peskow bestätigte gegenüber Pressevertretern am Montag (17. März) auch, dass das Gespräch am Dienstag stattfinden solle. „Ja, das ist tatsächlich der Fall“, wird er von der russischen, staatlichen Nachrichtenagentur TASS zitiert. „Ein entsprechendes Gespräch ist für Dienstag in Vorbereitung.“
Trump bezeichnete das geplante Gespräch als Chance, den Ukraine-Krieg beenden zu können. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtete, antwortete der US-Präsident auf die Frage, welche Zugeständnisse der Ukraine dabei diskutiert werden würden: „Wir werden über Gebiete sprechen. Wir werden über Kraftwerke sprechen.“ Peskow habe sich zum möglichen Inhalt des anstehenden Telefonats nicht äußern wollen.
Russland könnte Waffenruhe-Deal zustimmen – Putins „Nuancen“ werden zum Knackpunkt im Ukraine-Krieg
Es ist nicht der erste Kontakt zwischen der Trump-Regierung und dem russischen Staatsapparat während des Ukraine-Kriegs. Vertreter beider Länder hatten sich zuletzt in Saudi-Arabien getroffen und über eine mögliche Waffenruhe verhandelt. Nach den Gesprächen am 18. Februar sagte US-Außenminister Marco Rubio, man habe sich geeinigt, an einer Friedensregelung für die Ukraine zu arbeiten, wie die New York Times berichtete.
Auch von der russischen Delegation kamen optimistische Worte. „Ich habe Grund zu der Annahme, dass die amerikanische Seite begonnen hat, unsere Positionen besser zu verstehen“, erklärte der russische Außenminister Sergej Lawrow.
Allerdings stellt Putin für eine Feuerpause oder ein Ende im Ukraine-Krieg Forderungen, die einen möglichen Frieden gefährden könnten. Für einen Frieden mit der Ukraine hat Putin wohl eine Liste an Bedingungen gestellt, die den bereits genannten Kriegszielen des Kreml entsprechen sollen, wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Insider berichtete. Demnach dürfe die Ukraine nicht der Nato beitreten, keine Friedenstruppen zur Sicherung einer Waffenruhe stationiert werden und Kiew müsse von Russland besetzte Gebiete an Putin abgeben. Diese könnten die Regionen Luhansk, Donezk, Saporischja, Cherson, sowie die Schwarzmeer-Halbinsel Krim umfassen.
Wegen Russlands Forderungen – EU hat Zweifel an Erfolg von Telefonat zwischen Trump und Putin
Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas hat bereits Zweifel an der Friedensabsicht Putins geäußert. Dessen Bedingungen für eine Waffenruhe würden einen mangelnden Friedenswillen seitens des Kremls zeigen, so Kallas laut Reuters. Denn Putins Konditionen würden die „ultimativen Ziele“ der russischen Regierung darstellen, „die sie mit dem Krieg erreichen wollen“, sagte sie am Montag vor Pressevertretern in Brüssel.
Auch in Deutschland regt sich Zweifel an der Absicht Russlands, an einem echten Frieden im Ukraine-Krieg interessiert zu sein. Regierungssprecher Steffen Hebestreit sagte dazu am Montag in Berlin: „Das dauert alles noch ein bisschen.“ Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) gab am Rande eines EU-Außenministertreffens in Brüssel, dass es wichtig sei, „dass wir als Europäer gemeinsam mit den Amerikanern geschlossen agieren“. Eine Waffenruhe sei etwas anderes als ein Friedensvertrag. Deshalb dürften aktuell „keine Optionen vom Tisch genommen werden“.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wurde vor dem Gespräch zwischen Trump und Putin deutlich. Er wirft dem russischen Präsidenten vor, den Krieg nicht beenden zu wollen. Russland wolle „zuerst seine Situation auf dem Schlachtfeld verbessern“, bevor es einer Waffenruhe zustimme, hatte er gesagt. Im Gespräch mit dem Guardian sagte Selenskyj allerdings, dass die Ukraine für den Tausch von Gebieten bereit sei. Demnach könne das von der Ukraine besetzte Land in Kursk gegen russisch annektierte Regionen tauschen. (nhi mit Agenturen)