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Trump und Putin haben in einem Telefonat über den Ukraine-Krieg verhandelt. Die Reaktionen zu dem Gespräch fallen gemischt aus.
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Dieser News-Ticker zum Gespräch zwischen Donald Trump und Wladimir Putin ist beendet. Weitere Entwicklungen im Ukraine-Krieg können Sie hier nachlesen.
Update, 14.20 Uhr: Sahra Wagenknecht hat das Telefonat von Donald Trump mit Wladimir Putin zum Ukraine-Krieg gelobt. Trump habe in wenigen Wochen diplomatisch mehr erreicht als die Bundesregierung und Europa in drei Jahren, meinte die BSW-Chefin. „Auch wenn die Waffen noch nicht schweigen, gibt es inzwischen wenigstens Konturen für einen realistischen Weg zum Frieden.“ Die Parteigründerin fügte hinzu: „Anstatt diese Gespräche verächtlich zu machen, sollte sich die Bundesregierung lieber selbst diplomatisch einbringen.“ Die Freigabe von drei Milliarden Euro deutscher Militärhilfe für die Ukraine, die die Bundesregierung noch in dieser Woche freigeben will, sei eine „unverantwortliche Veruntreuung von Steuergeld“, sagte Wagenknecht.

Sahra Wagenknecht (Archivbild) © Carsten Koall/dpaEx-Präsident Clinton schießt nach Putin-Telefonat gegen Trump
Update, 12.31 Uhr: Der frühere US-Präsident Bill Clinton hat inzwischen ebenfalls auf das Gespräch zwischen Donald Trump und Wladimir Putin reagiert – und den Republikaner scharf kritisiert. „Wenn meine Mutter, Gott segne sie, noch am Leben wäre, würde sie mich auspeitschen, wenn ich als Präsident so über die Menschen reden würde, wie es manche Leute mit politischer Macht heute tun“, zitiert die Bild-Zeitung Clinton auf einer Veranstaltung in Berlin.
Trump und Putin: Die Geschichte zweier Präsidenten in Bildern

Fotostrecke ansehenSPD-Außenpolitiker pessimistisch nach Trump-Putin-Telefonat: „Lichtjahre“ von Frieden entfernt
Update, 11.48 Uhr: Der SPD-Außenpolitiker Michael Roth sieht im Telefonat von Donald Trump mit Wladimir Putin eine Verzögerungstaktik des Kreml-Chefs. Putin halte Trump hin, „weil er weiß: Er braucht ihn noch“, sagte Roth den Sendern RTL und ntv. „Derzeit geht Trump ja eher auf die Wünsche und Forderungen der Russinnen und Russen ein und weniger auf die Forderung des ukrainischen Präsidenten.“
Die Ukraine sei vom Frieden weiterhin „Lichtjahre entfernt“, weil Putin derzeit kein Interesse an einem Frieden hat, betonte der Chef des Auswärtigen Ausschusses im scheidenden Bundestag. Putin sitze derzeit „fester im Sattel denn je“, fuhr Roth fort. Auf die Frage, ob Europa ein Verhandlungsergebnis von Trump und Putin überhaupt akzeptieren müsse, sagte Roth: „Wenn wir so weitermachen, dann ja, weil nur eine Sprache von Trump, aber auch von Putin verstanden wird, nämlich die Sprache der Stärke.“
EU-Außenbeauftragte weist Putin-Forderungen nach Gespräch mit Trump zurück
Update, 10.17 Uhr: Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas hat Russlands Forderungen nach einem Stopp der Waffenlieferungen an die Ukraine zurückgewiesen. „Wenn sie erreichen, dass die Ukraine keine Militärhilfe mehr bekommt, dann können sie weitermachen, wie sie wollen, weil sich die Ukrainer nicht verteidigen können“, warnte Kallas am Mittwoch.
Wladimir Putin hatte nach einem Telefonat mit Donald Trump Bedingungen für eine Waffenruhe gestellt. Nach Angaben des Kreml müssten Waffenlieferungen an die ukrainischen Streitkräfte sowie die Weitergabe von Geheimdienstinformationen eingestellt werden. „Russland will nicht wirklich irgendeine Art von Zugeständnissen machen“, betonte Kallas. Das habe das Telefonat „klar gezeigt“.
Trump-Telefonat mit Putin: Pistorius spricht von „Nullnummer“ im Ukraine-Krieg
Update, 9.30 Uhr: Angesichts neuer russischer Angriffe auf die Ukraine hat Verteidigungsminister Boris Pistorius den Kremlchef scharf kritisiert. „Also Putin spielt hier ein Spiel“, sagte der SPD-Politiker heute im ZDF-„Morgenmagazin“. Die Ankündigung Putins, die russischen Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur 30 Tage lang auszusetzen, sei eine „Nullnummer“, sagte Pistorius. „Das ist eigentlich nichts, weil: Es sagt zu, ausgerechnet die Infrastruktur weniger anzugreifen, die in der Ukraine am besten geschützt ist.“

Pistorius ist überzeugt, dass Trump dem Treiben Putins nicht mehr lange zusehen kann. (Archivbild). © Kay Nietfeld/dpaMedwedew zu Trump-Putin-Telefonat: „Gibt nur Russland und Amerika im Esszimmer“
Update vom 19. März, 6.42 Uhr: Russlands Ex-Präsident Dmitri Medwedew hat sich auf der Plattform X zum Telefonat zwischen Putin und Trump geäußert. Das Gespräch habe gezeigt, dass es nur zwei Gesprächspartner gebe. „Es gibt nur Russland und Amerika im Esszimmer“, übersetzte die Nachrichtenagentur Reuters Medwedew Eintrag. „Der Hauptgang ist ein Schnitzel nach Kiewer Art. Guten Appetit!“ Medwedew ist auch stellvertretender Vorsitzender des russischen Sicherheitsrates.
Update, 22.23 Uhr: Der britische Ministerpräsident Keir Starmer hat die Einigungen nach dem Gespräch zwischen Donald Trump und Wladimir Putin begrüßt. Der britische Guardian berichtete, dass die Downing Street weiterhin darauf poche, dass Verhandlungen zu einem „gerechten und anhaltenden Frieden für die Ukraine“ führen müssten.
Update, 21.17 Uhr: Jetzt hat sich auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj zu dem Telefonat zwischen Donald Trump und Wladimir Putin geäußert. Laut der Nachrichtenagentur Reuters begrüßt Selenskyj die ausgemachte Waffenruhe von 30 Tagen gegen ukrainische Energieinfrastruktur. Er habe gegenüber Reportern jedoch auch gesagt: „Ich denke, es wird richtig sein, dass wir ein Gespräch mit Präsident Trump führen und im Detail erfahren, was die Russen den Amerikanern angeboten haben oder was die Amerikaner den Russen angeboten haben.“
Reaktionen auf Trump-Gespräch mit Putin: Scholz sieht Signal für Frieden
Erstmeldung: Washington, D.C./Moskau – Das Telefonat zwischen US-Präsident Donald Trump und dem russischen Machthaber Wladimir Putin wurde bereits im Vorfeld scharf diskutiert. Jetzt, wo die beiden Staatsoberhäupter rund zweieinhalb Stunden miteinander telefonierten, können erste Ergebnisse vorgewiesen werden. So stimmte Putin einer Feuerpause für die ukrainische Energieinfrastruktur. Er nannte aber auch drastische Bedingungen für ein Ende im Ukraine-Krieg.
Der große Durchbruch Trumps blieb also aus. Eigentlich hatte sich der US-Präsident als Ziel gesetzt, den Ukraine-Krieg schnellstmöglich zu beenden. Obwohl das nicht geklappt hat, beschrieb der US-Präsident das Gespräch auf seiner Plattform Truth Social als „sehr gut und produktiv“. Man habe sich auf einen Waffenstillstand für die Energieinfrastruktur geeinigt und wolle auf „ein Ende dieses schrecklichen Krieges zwischen Russland und der Ukraine“ hinarbeiten. International reagiert man derweil vorsichtig optimistisch auf den Ausgang des Telefonats.
Scholz zu Telefonat zwischen Putin und Trump: „erster Schritt“ zu Frieden im Ukraine-Krieg
Noch-Bundeskanzler Olaf Scholz äußerte sich auf X zu dem Gespräch zwischen Trump und Putin. „Die angekündigte Waffenrufe für Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur kann ein erster Schritt auf dem Weg zu einem gerechten und dauerhaften Frieden für die Ukraine sein“, schrieb der SPD-Politiker. Als nächsten Schritt forderte er einen vollständigen Waffenstillstand –„und das möglichst schnell“.
Auch der französische Präsident Emmanuel Macron, der zurzeit auf Staatsbesuch in Berlin ist, beschrieb das Telefonat als ersten Schritt. Das Ziel müsse allerdings bleiben: „Eine messbare und überprüfbare, vollständig respektierte Waffenruhe zu haben, detaillierte und vollständige Friedensgespräche anzustoßen, die es ermöglichen, einen soliden und dauerhaften Frieden zu haben und die Garantien, die damit einhergehen.“ Die Ukraine müsse zwingend bei diesen Entscheidungen eingebunden werden.
Nach Telefonat zwischen Trump und Putin – Russland stellt Bedingungen für Frieden im Ukraine-Krieg
Trotz des Teilerfolgs in den Gesprächen könnte es noch eine ganze Weile dauern, bis sich Russland und die Ukraine auf einen Frieden einigen. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtete, habe Russland laut russische Nachrichtenagenturen weiteren Klärungsbedarf. Putin habe Trump zudem eine Liste mit Bedingungen für einen vollständigen Waffenstillstand übermittelt.
SO habe er den Stopp aller Waffenlieferungen und Geheimdienst-Informationen für die Ukraine gefordert. Zudem sei eine Kontrolle der Frontlinie im Ukraine-Krieg und die dauerhafte Demilitarisierung des von Russland überfallenen Landes notwendig.
Trump nach Telefonat mit Putin: „Gespräch war sehr gut und produktiv“
Trump selbst zeigt sich zufrieden mit dem Ausgang des Telefonats. Auf seiner Plattform Truth Social schrieb der US-Präsident: „Mein heutiges Telefongespräch mit dem russischen Präsidenten Putin war sehr gut und produktiv.“ Er habe sich mit Putin auf „einen sofortigen Waffenstillstand in allen Energie- und Infrastrukturbereichen“ geeinigt. Zudem würden beide Staatschefs auf ein „Ende dieses schrecklichen Krieges zwischen Russland und der Ukraine“ hinarbeiten. (nhi)