Nachdem die Schweiz Lieferungen von Militärausrüstung (Gepard-Flugabwehrmuniton etc.) an die Ukraine blockiert hat, als diese sie zur Verteidigung gegen Russland brauchte, sind die europäischen Staaten zurückhaltend damit, ihre Ausrüstung zum Schutz vor russischen Angriffen in der Schweiz zu kaufen. surprisedpikachuface.jpg
Tatsächlich habe ich die (ja lange auch in Deutschland verbreitete) Meinung, man solle keine Waffen in Kriegsgebiete liefern, ohnehin nie verstanden. Gerade im Krieg werden die Teile doch gebraucht – und morderne Systeme benötigen unfassbar viel Nachschub (Munition und Ersatzteile). Wer da blockiert, hilft im Zweifel dem Angreifer, da dieser ja vorab kalkuliert hat, ob er mit seinem Material Erfolgschancen hat.
tja, sowas kommt von sowas
Und das ,liebe Kinder, nennt man Kausalität.
Die Weigerung der Lieferung von Munition für den deutschen Flugabwehrkanonenpanzer Gepard zur Verteidigung (!) des ukrainischen Luftraums kam einem wirtschaftlichen Selbstmord gleich.
Der Schweiz war es eben wichtiger weiter russische Rohstoffdeals abzuwickeln und treudoof an der Seite des Aggressors zu stehen und so zu tun als wäre es normal, hier auf Neutralität zu pochen. Das bringt natürlich wesentlich mehr Kohle als ein paar Rüstungsdeals.
FAFO
Aus unserer Serie, Taten haben Konsequenzen, heute die Folge : die Schweizer Rüstungsindustrie…
r/tja
[removed]
well, well, well. If it isn’t the consequences of my actions.
Well well well, if it ain’t the consequences of my own actions.
FAFO
Ja tschüss ne
r/tja
Die Schweiz hat in den letzten Jahren klar gemacht: erst wenn Russland in die Schweiz einmarschiert, dürfen Schweizer Rüstungsgüter zur Verteidigung verwendet werden – von der Schweiz.
Aus militärischer Sicht sind Schweizer Rüstungsgüter also nur zu Trainingszwecken und fürs Museum geeignet. Und da es aktuell tatsächlich um Verteidigung geht, kann es sich kein Land erlauben, Geld für Spielzeug auszugeben.
Es wird einfach drauf ankommen, wie die Schweiz sich in den nächsten Monaten positioniert. Ändert man diese weltfremde Auslegung der Nutzungsregeln Schweizer Rüstungsgüter und erlaubt Ländern auch deren Nutzung, wäre die Schweiz sofort an Bord.
Wenn nicht ist die Schweizer Rüstungsindustrie am Ende
Geschieht den Heuchlern recht
Das ganze erschließt sich mir nicht? Warum baut ein Land, über Jahrzehnte, eine exportierte Rüstungsindustrie auf, wenn Sie bei einem Kriegseintritt, in jedem Fall, (Kriegs-)Neutralität wahren will?
Und warum lassen (EU) Staaten bei so einem Land “Kriegsmaterial” produzieren, wenn man dies von Anfang an wusste? Es wäre doch strategischer und auf die Gesamtzeit betrachtet, kostengünstiger, gewesen, im eigenen Land zu produzieren, oder?
Was bedeutet „zuhanden“?
Gut so, auf die Schweiz ist kein Verlass, wenn es um die Lieferung von Munition etc geht.
Sollten wir jemals im Krieg sein würden wir das gleiche Problem haben wie die Ukraine, “Wir liefern nicht an Kriegsländer weil Neutralität, blablabla”
Sonderlich erstaunen dürfte das eig. niemanden, in der aktuellen Lage brauchen wir zuverlässige Zustände was Nachschub und Material angeht, die Schweiz ist da wenig besser als die Amis
tja.
Die Schweizer Rüstungsindustrie selbst kann leider wenig für die politischen Entscheidungen der Schweiz. Solange die Schweiz weiterhin Russland-Appeasement betreibt, kann sie kein Lieferant für die künftig geplante Aufrüstung Europas sein.
Ach das ist aber KOMISCH!
Gut so. Klassisches FAFO. Rosinenpickerei geht halt oft auch schief.
Hat sie im zweiten Weltkrieg nicht gestört. Da gingen damals 84% der Waffen- und Muniotionsexporte an Nazi Deutschland…
Karma is a b****
Waffe kaufen ja, Waffe brauchen nein. Warum Waffe nicht kaufen? Nicht verstehen.
26 comments
[deleted]
Nachdem die Schweiz Lieferungen von Militärausrüstung (Gepard-Flugabwehrmuniton etc.) an die Ukraine blockiert hat, als diese sie zur Verteidigung gegen Russland brauchte, sind die europäischen Staaten zurückhaltend damit, ihre Ausrüstung zum Schutz vor russischen Angriffen in der Schweiz zu kaufen. surprisedpikachuface.jpg
Tatsächlich habe ich die (ja lange auch in Deutschland verbreitete) Meinung, man solle keine Waffen in Kriegsgebiete liefern, ohnehin nie verstanden. Gerade im Krieg werden die Teile doch gebraucht – und morderne Systeme benötigen unfassbar viel Nachschub (Munition und Ersatzteile). Wer da blockiert, hilft im Zweifel dem Angreifer, da dieser ja vorab kalkuliert hat, ob er mit seinem Material Erfolgschancen hat.
tja, sowas kommt von sowas
Und das ,liebe Kinder, nennt man Kausalität.
Die Weigerung der Lieferung von Munition für den deutschen Flugabwehrkanonenpanzer Gepard zur Verteidigung (!) des ukrainischen Luftraums kam einem wirtschaftlichen Selbstmord gleich.
Der Schweiz war es eben wichtiger weiter russische Rohstoffdeals abzuwickeln und treudoof an der Seite des Aggressors zu stehen und so zu tun als wäre es normal, hier auf Neutralität zu pochen. Das bringt natürlich wesentlich mehr Kohle als ein paar Rüstungsdeals.
FAFO
Aus unserer Serie, Taten haben Konsequenzen, heute die Folge : die Schweizer Rüstungsindustrie…
r/tja
[removed]
well, well, well. If it isn’t the consequences of my actions.
Well well well, if it ain’t the consequences of my own actions.
FAFO
Ja tschüss ne
r/tja
Die Schweiz hat in den letzten Jahren klar gemacht: erst wenn Russland in die Schweiz einmarschiert, dürfen Schweizer Rüstungsgüter zur Verteidigung verwendet werden – von der Schweiz.
Aus militärischer Sicht sind Schweizer Rüstungsgüter also nur zu Trainingszwecken und fürs Museum geeignet. Und da es aktuell tatsächlich um Verteidigung geht, kann es sich kein Land erlauben, Geld für Spielzeug auszugeben.
Es wird einfach drauf ankommen, wie die Schweiz sich in den nächsten Monaten positioniert. Ändert man diese weltfremde Auslegung der Nutzungsregeln Schweizer Rüstungsgüter und erlaubt Ländern auch deren Nutzung, wäre die Schweiz sofort an Bord.
Wenn nicht ist die Schweizer Rüstungsindustrie am Ende
Geschieht den Heuchlern recht
Das ganze erschließt sich mir nicht? Warum baut ein Land, über Jahrzehnte, eine exportierte Rüstungsindustrie auf, wenn Sie bei einem Kriegseintritt, in jedem Fall, (Kriegs-)Neutralität wahren will?
Und warum lassen (EU) Staaten bei so einem Land “Kriegsmaterial” produzieren, wenn man dies von Anfang an wusste? Es wäre doch strategischer und auf die Gesamtzeit betrachtet, kostengünstiger, gewesen, im eigenen Land zu produzieren, oder?
Was bedeutet „zuhanden“?
Gut so, auf die Schweiz ist kein Verlass, wenn es um die Lieferung von Munition etc geht.
Sollten wir jemals im Krieg sein würden wir das gleiche Problem haben wie die Ukraine, “Wir liefern nicht an Kriegsländer weil Neutralität, blablabla”
Sonderlich erstaunen dürfte das eig. niemanden, in der aktuellen Lage brauchen wir zuverlässige Zustände was Nachschub und Material angeht, die Schweiz ist da wenig besser als die Amis
tja.
Die Schweizer Rüstungsindustrie selbst kann leider wenig für die politischen Entscheidungen der Schweiz. Solange die Schweiz weiterhin Russland-Appeasement betreibt, kann sie kein Lieferant für die künftig geplante Aufrüstung Europas sein.
Ach das ist aber KOMISCH!
Gut so. Klassisches FAFO. Rosinenpickerei geht halt oft auch schief.
Hat sie im zweiten Weltkrieg nicht gestört. Da gingen damals 84% der Waffen- und Muniotionsexporte an Nazi Deutschland…
Karma is a b****
Waffe kaufen ja, Waffe brauchen nein. Warum Waffe nicht kaufen? Nicht verstehen.
-Schweiz
Comments are closed.