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Das Telefonat zwischen Trump und Putin zum Ukraine-Krieg war kein großer Wurf. Kurz danach telefonierte er mit Selenskyj. Alle Infos im News-Ticker.

Update, 21.30 Uhr: Donald Trump hat erneut einen möglichen Rohstoffdeal mit der Ukraine ins Spiel gebracht. Bei einer Ansprache auf einer Bildungsveranstaltung sagte Trump, die USA würden „schon sehr bald“ einen „Deal“ über die Förderung seltener Erden mit der Ukraine unterzeichnen. Mit Blick auf die Gespräche mit Wladimir Putin und Wolodymyr Selenskyj betonte Trump zudem, man sei „auf einem guten Weg“ den Krieg zu einem Ende zu bringen.

Update, 20.13 Uhr: Der britische Außenminister David Lammy hat am Donnerstag erklärt, Russland dürfe kein Veto gegen den Einsatz von EU-Friedenstruppen in der Ukraine einlegen. „Putin sollte einfach einen bedingungslosen Waffenstillstand akzeptieren. Das ist der Plan, den wir haben“, sagte Lammy laut Sky News bei einem Wirtschaftsgipfel in London. „Was wir auf keinen Fall tun können, ist, Putin ein Vetorecht gegen die Sicherheitsarchitektur zu geben, die diesen Frieden regeln wird.“

Großbritannien und Frankreich hatten sich bereiterklärt, Bodentruppen zur Friedenssicherung in die Ukraine zu entsenden, allerdings pochen sie auf eine Absicherung durch die USA im Fall einer Eskalation. US-Präsident Donald Trump ließ sich trotz erheblicher Bemühungen von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Großbritanniens Premierminister Keir Starmer aber bislang nicht dazu bewegen. Moskau lehnt die Stationierung von Soldaten aus Nato-Staaten in der Ukraine bislang kategorisch ab.

Transparenzhinweis

Die hier verarbeiteten Informationen stammen von internationalen Medien und Nachrichtenagenturen. Aber auch von den Konfliktparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben zum Krieg in der Ukraine lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

Nach Putin-Trump-Telefonat: Russlands Sicherheitsrats-Chef will USA zu Konferenz in Moskau laden

Update, 19.22 Uhr: Laut Aussage des Chefs des russischen Sicherheitsrats, Sergei Schoigu, plant Russland, die USA zu einer internationalen Sicherheitskonferenz Ende Mai in Moskau einzuladen. Schoigu berichtete laut der russischen Nachrichtenagentur Ria, dass Vertreter aus mehr als 100 Ländern für die Veranstaltung vom 27. bis 29. Mai bereits zugesagt hätten.

Trumps Teil-Waffenruhe: Ukraine und Russland werfen sich Wortbruch vor

Update, 18.02 Uhr: Schon bevor genaue Bedingungen der Teil-Waffenruhe im Ukraine-Krieg beschlossen sind, werfen sich Kiew und Moskau gegenseitig Wortbruch vor. Am Donnerstag erklärte das russische Außenministerium, die Regierung in Kiew sei für den Brand in einem Öldepot in der südrussischen Region Krasnodar verantwortlich. Eine Sprecherin in Moskau äußerte, dies solle die Friedensinitiative behindern.

Gleichzeitig warf der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj Russland vor, trotz der Zusagen von Staatschef Wladimir Putin weiterhin Energieanlagen in der Ukraine anzugreifen.

Trotz Einigung auf teilweise Waffenruhe: Moskau und Kiew werfen einander im Ukraine-Krieg Wortbruch vor.

Trotz Einigung auf teilweise Waffenruhe: Moskau und Kiew werfen einander im Ukraine-Krieg Wortbruch vor. (Montage) © IMAGO / ITAR-TASS, IMAGO / NTB, IMAGO / ZUMA Press WireWaffenruhe im Ukraine-Krieg: Trump-Vertreter sprechen erneut mit Vertretern aus Ukraine und Russland

Update, 16.24 Uhr: Am kommenden Montag (24. März) sollen erneut Gespräche zwischen den USA und Russland über eine Waffenruhe im Ukraine-Krieg stattfinden. Am selben Tag sollen auch ukrainische Vertreter an Gesprächen mit den USA in Saudi-Arabien teilnehmen. Das teilte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bei einem Besuch in Oslo mit. „Unsere technischen Teams werden dort sein“, so Selenskyj. Zuvor war die Rede davon, dass ein Treffen am Freitag oder am Wochenende stattfinden könnte.

Aus Russland kam ebenfalls die Bestätigung, dass am Montag Gespräche mit den USA geplant seien. „Diese Konsultationen werden am Montag, dem 24. März, in (der saudi-arabischen Hauptstadt) Riad stattfinden“, sagte der russische Präsidentenberater Juri Uschakow in vom Kreml veröffentlichten Äußerungen. Er und der Nationale Sicherheitsberater der US-Regierung, Mike Waltz, hätten vereinbart, „Expertengruppen“ zu den Gesprächen zu schicken.

Ukraine-Krieg: Die Ursprünge des Konflikts mit Russland

Proteste auf dem Maidan-Platz in Kiew, Ukraine, 2014

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Update, 13.23 Uhr: Die Telefonate Trumps mit den Staatschefs Russlands und der Ukraine waren laut ihm „sehr gut“. Nur bei einem Punkt gab es offenbar ein Missverständnis. Mehr dazu in Selenskyj kassiert Trumps Akw-Ansage – ihm geht es nur um ein bestimmtes Kraftwerk.

Nach Trump-Telefonaten mit Putin und Selenskyj: Neues Treffen schon in Kürze

Update, 10.12 Uhr: Wie Selenskyj in seiner jüngsten Pressekonferenz bekanntgab, dürften sich Vertreter der Ukraine und der USA an diesem Freitag (21. März) oder am Wochenende zu Gesprächen treffen. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Umgekehrt hätte er gerne, dass Trump die Ukraine besuche, denn dies könne dessen Friedensbemühungen helfen, meinte er.

Selenskyj nach Telefonat mit Trump: Ukraine hat mehrere F-16-Kampfjets erhalten

Update, 9.19 Uhr: In einer Online-Pressekonferenz gestern zu seinem Telefonat mit Donald Trump sagte Wolodymyr Selenskyj außerdem, die Ukraine habe „mehrere“ weitere F-16-Kampfflugzeuge erhalten. Selenskyj machte ebenfalls keine Angaben dazu, von welchem Land die Kampfflugzeuge geliefert wurden. Die Ukraine hatte 2024 die ersten F-16 erhalten.

Update, 23.56 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte nach seinem Telefonat mit US-Präsident Donald Trump auf einer Online-Pressekonferenz, er habe in diesem Gespräch „keinen Druck verspürt“. Er habe mit Trump auch über den US-Vorschlag einer Übernahme des von Russland besetzten Atomkraftwerks Saporischschja durch die USA gesprochen, sagte Selenskyj, der sich derzeit in Finnland aufhält. „Wir haben nur über ein Kraftwerk gesprochen, das unter russischer Besatzung steht“, sagte er mit Verweis auf das Akw Saporischschja im Süden der Ukraine.

Trump spricht von US-Kontrolle über ukrainische Kraftwerke

Update, 22.43 Uhr: In einem Interview mit dem Sender Fox News hat Donald Trump erneut betont, dass der Ukraine-Krieg unter seiner Präsidentschaft nie ausgebrochen wäre. Auf die Frage, weshalb kein vollständiger Waffenstillstand nach seinem Gespräch mit Wladimir Putin vereinbart wurde, sagte er, dass Russland aktuell einen Vorteil gegenüber der Ukraine habe. Zudem warnte er erneut vor einem „Dritten Weltkrieg“. Das wäre zwar „lächerlich“, so Trump. Aber: „Komische Sachen passieren.“

Update, 21.10 Uhr: US-Präsident Donald Trump hat eine Übernahme ukrainischer Kraftwerke durch die USA ins Spiel gebracht. „Der beste Schutz“ für die ukrainische Energieinfrastruktur wäre es, wenn diese sich im Besitz der USA befände, sagte Trumps Sprecherin Karoline Leavitt am Mittwoch nach einem Telefonat zwischen Trump und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj.

Nach Trump-Selenskyj-Telefonat: Washington setzt trotz Putin-Bedingung Austausch von Informationen fort

Update, 19.58 Uhr: Nach dem Gespräch zwischen Trump und Selenskyj hat die Sprecherin der Weißen Hauses erklärt, dass die USA weiterhin Geheimdienstinformationen mit der Ukraine austauschen werden. Der Kreml hatte nach dem Telefonat zwischen Putin und Trump am Dienstag die „vollständige Einstellung ausländischer Militärhilfe und des Geheimdienstaustauschs mit Kiew“ zu einer „Schlüsselbedingung zur Verhinderung einer Eskalation“ des Ukraine-Krieges gemacht.

Selenskyj zu Telefonat mit Trump: USA und Ukraine glauben an Ende des Kriegs noch in diesem Jahr

Update, 18.42 Uhr: Nach dem Telefonat mit Donald Trump äußert sich nun auch Wolodymyr Selenskyj. Mit dem US-Präsidenten habe er ein „positives, sehr sachliches und offenes Gespräch“ geführt, schreibt der ukrainische Präsident auf X. „Wir waren uns einig, dass die Ukraine und die Vereinigten Staaten weiterhin zusammenarbeiten sollten, um ein tatsächliches Ende des Krieges und einen dauerhaften Frieden zu erreichen“, erklärte Selenskyj weiter. Sie würden daran glauben, dass mit den USA und Trump „in diesem Jahr dauerhafter Frieden erreicht werden kann“.

Trump habe in dem Telefonat von seinem Gespräch mit Putin am Dienstag berichtet. Den „ersten Schritt zur vollständigen Beendigung“ des Krieges – ein Waffenstillstand bezogen auf Angriffe auf Energie- und andere zivile Infrastruktur – habe Selenskyj unterstützt: „Die Ukraine hat ihre Bereitschaft zur Umsetzung bestätigt.“ Mit Trump habe er darüber hinaus über die Lage an der Front im Ukraine-Krieg und der russischen Grenzregion Kursk sowie über Kriegsgefangene gesprochen.

Donald Trump nach Telefonat mit Wolodymyr Selenskyj: „Sind auf dem richtigen Weg“

Update, 17.03 Uhr: Das Gespräch zwischen Donald Trump und Wolodymyr Selenskyj ist beendet. „Ich habe gerade ein sehr gutes Telefongespräch mit dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj geführt“, schrieb Trump auf seinem sozialen Netzwerk Truth Social. Das Telefonat habe etwa eine Stunde gedauert, man sei „auf dem richtigen Weg“. Er habe US-Außenminister Marco Rubio und seinen nationalen Sicherheitsberater Michael Waltz gebeten, weitere Details in Kürze zu veröffentlichen, so Trump weiter.

Nach Gespräch mit Putin: Trump und Selenskyj telefonieren

Update, 15.46 Uhr: Das Präsidialamt in Kiew hat mitgeteilt, dass der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj im Moment mit US-Präsident Donald Trump telefoniert. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur AFP.

Update, 12.12 Uhr: Neues Ultimatum: Einen Tag nach seinem Gespräch mit Donald Trump will Wladimir Putin einem Medienbericht zufolge weitere Gebiete in der Ukraine beanspruchen, wenn Kiew jetzt nicht schnell den bisherigen Forderungen Moskaus zustimmt. Die Ukraine müsse den Verlust der Krim und der Gebiete Luhansk, Donezk, Saporischschja und Cherson anerkennen, soll Putin der Tageszeitung Kommersant zufolge bei einem Treffen mit russischen Unternehmern hinter verschlossenen Türen gesagt haben. Tue Kiew dies in nächster Zeit, dann werde Moskau keine Ansprüche auf Odessa und andere Regionen erheben.

Nach Putin-Trump-Telefonat: Selenskyj wirft Putin Heuchelei vor

Update vom 19. März, 5.35 Uhr: Nach dem Putin-Trump-Telefonat hat Wolodymyr Selenskyj dem Kremlchef jetzt vorgeworfen, einen auf dem Tisch liegenden Waffenruhe-Vorschlag „effektiv“ abzulehnen. Sein Anlass sind neue russische Angriffe auf die Ukraine. „Heute hat Putin den Vorschlag für einen vollständigen Waffenstillstand effektiv abgelehnt“, erklärte Selenskyj gestern Abend im Onlinedienst X. Es seien Ziele in der Ukraine getroffen worden, „insbesondere auf zivile Infrastrukturen“.

Update, 22.47 Uhr: Donald Trump und Wladimir Putin haben sich auf eine begrenzte Feuerpause im Ukraine-Krieg geeinigt. Die soll die Energieinfrastruktur der Ukraine betreffen. Für einen vollständigen Waffenstillstand legte Putin allerdings eine Reihe an Bedingungen vor. Die könnten für die Ukraine schwere Konsequenzen mit sich bringen.

Trump äußert sich nach Telefonat mit Putin

Update, 19.55 Uhr: Donald Trump hat sein Telefonat mit Wladimir Putin als „sehr gut und produktiv“ beschrieben. In einem Beitrag auf seiner Plattform Truth Social schrieb der US-Präsident weiter: „Wir einigten uns auf einen sofortigen Waffenstillstand in allen Energie- und Infrastrukturbereichen und vereinbarten, schnellstmöglich auf einen vollständigen Waffenstillstand und letztlich auf ein Ende dieses schrecklichen Krieges zwischen Russland und der Ukraine hinzuarbeiten.“ Damit weicht Trumps Statement vom Kreml ab – dieser vermeldete lediglich eine Feuerpause gegen die Energie-Infrastruktur.

Telefonat zwischen Trump und Putin – Russland stellt Bedingungen für Frieden im Ukraine-Krieg

Erstmeldung: Washington, D.C. / Moskau – US-Präsident Donald Trump will am Dienstag (18. März) mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin telefonieren. Bei dem Gespräch zwischen den beiden Staatsoberhäuptern soll es vor allem um einen möglichen Stopp der russischen Invasion gegen die Ukraine gehen. Die Chancen dafür, dass so ein Ende im Ukraine-Krieg erzielt werden könnte, stehen laut Trump gut. Das berichteten mehrere Medien von Board der Präsidentenmaschine.

„Ich werde am Dienstag mit Präsident Putin sprechen. Am Wochenende wurde viel Arbeit erledigt“, so Trump an Bord der Air Force One. „Wir wollen sehen, ob wir diesen Krieg beenden können. Vielleicht gelingt es uns, vielleicht auch nicht, aber ich denke, wir haben eine sehr gute Chance.“

Russland könnte Waffenruhe-Deal zustimmen – Putins „Nuancen“ werden zum Knackpunkt im Ukraine-Krieg

Auch von der russischen Delegation kamen optimistische Worte. „Ich habe Grund zu der Annahme, dass die amerikanische Seite begonnen hat, unsere Positionen besser zu verstehen“, erklärte der russische Außenminister Sergej Lawrow.

Allerdings stellt Putin für eine Feuerpause oder ein Ende im Ukraine-Krieg Forderungen, die einen möglichen Frieden gefährden könnten. Für einen Frieden mit der Ukraine hat Putin wohl eine Liste an Bedingungen gestellt, die den bereits genannten Kriegszielen des Kreml entsprechen sollen, wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Insider berichtete. Demnach dürfe die Ukraine nicht der Nato beitreten, keine Friedenstruppen zur Sicherung einer Waffenruhe stationiert werden und Kiew müsse von Russland besetzte Gebiete an Putin abgeben. Diese könnten die Regionen Luhansk, Donezk, Saporischja, Cherson, sowie die Schwarzmeer-Halbinsel Krim umfassen.

Wegen Russlands Forderungen – EU hat Zweifel an Erfolg von Telefonat zwischen Trump und Putin

Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas hat bereits Zweifel an der Friedensabsicht Putins geäußert. Dessen Bedingungen für eine Waffenruhe würden einen mangelnden Friedenswillen seitens des Kremls zeigen, so Kallas laut Reuters. Denn Putins Konditionen würden die „ultimativen Ziele“ der russischen Regierung darstellen, „die sie mit dem Krieg erreichen wollen“, sagte sie am Montag vor Pressevertretern in Brüssel.

Auch in Deutschland regt sich Zweifel an der Absicht Russlands, an einem echten Frieden im Ukraine-Krieg interessiert zu sein. Regierungssprecher Steffen Hebestreit sagte dazu am Montag in Berlin: „Das dauert alles noch ein bisschen.“ Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) gab am Rande eines EU-Außenministertreffens in Brüssel, dass es wichtig sei, „dass wir als Europäer gemeinsam mit den Amerikanern geschlossen agieren“. Eine Waffenruhe sei etwas anderes als ein Friedensvertrag. Deshalb dürften aktuell „keine Optionen vom Tisch genommen werden“. (nhi mit Agenturen)