Ich finde, da sollte man viel mehr Anziehung schaffen, mit konkreten Sachen wit Gehältserhöhungen und anderen Boni. Noch dazu kommen kulturelle Probleme hinzu, ich habe mich damals umentschieden, weil ich schreckliche “hazing” Geschichten erzählt bekommen habe.
Das man länger rumsitzt und nichts macht? Was ist hier die Logik?
Die Regierung, die Frauen zum Bundesheer einzieht, hat 50% aller Wähler verloren. Deswegen werden auch Pensionen nie gekürzt, Gehälter im ÖD rasiert oder Lehrern ein neues Dienstrecht gemacht.
Deswegen sind bequemerweise auch immer die Ausländer schuld. Unsere Welt ist so einfach.
Sie können auch einfach Frauen einziehen … oder??? ODER????
Warum sitzt jeder beim Bundesheer nur rum? Hab vor ein paar Monaten Wehrdienst gemacht und wir haben bis zum Schluss Übungen gemacht. Haben sogar persönliche Funkausrüstung bekommen und sind mit dem Pandur auf und ab gefahren. Ja die ganzen 3er und 4er Tauglichen waren nicht dabei, die wurden dann halt in die Küche oder zum laubkehren geschickt.
Verlängerung?
Wie wäre es stattdessen auch Frauen zu zwingen. Die Gleichberechtigung kann man durchaus zweiseitig betrachten.
Unpopular opinion:
Eine Verlängerung mit verpflichteten Übungen absolut notwendig, wenn man das Miliz System auch nur irgendwie ernsthaft betreiben und beibehalten will.
Besser wäre noch ein richtiges Berufsheer. Und ich meine besser, nicht billiger.
Es ist halt komplette Verschwendung Junge Männer aus ihrem Zivilleben herauszureissen, ihnen 6 Monate lang das nötigste beizubringen und sie dann, wenn sie langsam brauchbar werden, wieder auf nimmer Wiedersehen ins Zivilleben zu entlassen.
War selber noch 8 Monate in einer “kämpfenden” Einheit – kann man sich sparen. Was wir in 8 Monaten “gelernt” und geübt haben, kannst auch locker in 6 machen.
Ist einfach nur einer Frage wie effektiv, effizient und konsequent die Ausbildung ist.
Wann die Hälfte der Gerätschaften / Fahrzeuge hinich / für 3 Monate in der Werkstatt ist, ist kein Wunder dass die Ausbildung länger dauert.
Wenn man schon dabei wäre:
Mir und vielen anderen wäre es wesentlich lieber, wenn man sich das System wie in der Schweiz ausdenkt. 2 Monate Rekrutenschule und dann jährlich Miliz.
Ja sicher. Falls Russland eine Armee aus 10000 Soldaten 50 Panzer und 50 Flugxeuge schicken würde, wären 9-12 Monate Grundwehrdienst sicherlich entscheident lol.
Mindestens 1 Jahr, danach alle spätestens alle zwei Jahre verpflichtend Milizübungen.
Erhöhen des Maximalalters, in dem man für die Verteidigung eingezogen werden kann auf 65.
Erhöhen des Militäretats auf mindestens 2%.
Alle untauglichen aus psychologischen Gründen kommen zu einem Ersatzarbeitsdienst zum Bau von Bunkern, ähnlich wie in der Schweiz, dazu Verteidigungsanlagen.
Alle körperlich untauglichen müssen mehr Steuern als Ausgleich zahlen.
Nach der Dienstzeit wird bei Ämtern und anderen staatlichen oder staatsnahen Einrichtungen, eine Priorisierung je nach Rang eingeführt.
Die Parallelität von Beamtenrängen und militärischen Rängen wird wieder eingeführt.
Wir könnten auch gleich Leute zum Straßenteeren zwangsverpflichten, wenn wir schon dabei sind.
Das ganze Bundesheer gehört von Grund auf reformiert. Die ganze momentane Diskussion is völlig entbehrlich. Dort ein paar Millarden reinstecken da ein paar Panzer kaufen und junge Männer bisschen länger zum Sklavendienst heranziehen dann wirds schon passen und dan können wirs wieder für die nächsten zwanzig Jahre verkommen lassen. Man müsste sich viel mehr darum kümmern ein wirklich einsatzfähiges,gut ausgerüstetes Berufsheer zu schaffen. Und die ganzen Leute denen so einer auf die Wehrpflicht abgeht sollen mir mal erklären warum die mächtigste Armee der Welt seit 50 Jahren ohne Wehrpflicht auskommt aber das in Österreich nicjt möglich is.
Alle Kollegen die ich kenn die den GWD gmacht haben, haben den als absolut sinnbefreit empfunden.
Man wird zamgeschrien, beigebracht bekommt ma auch nix und die meisten chillen ihre basis weil nix zu tun is oder weil’s theoretisch untauglich sand
Is a super verein..
Also Dienst verlängern seh ich als nicht-Involvierter eher unnötig
Aber ich würd’s befürworten dass jeder eingezogen wird, egal welches Geschlecht
(wobei ich hier ja die befürchtung hab dass die Weiblichkeiten kategorisch einfach nur als Tippsen in der Verwaltung landen aber des is a anderes Thema)
Das ist Gehirnwixerei. Frauen einziehen ist per Verfassung verboten. Egal was man aus moralischer Sicht darüber denkt.
2012 beim Heer gewesen.
2 Monate Grundausbildung – Sau coole Zeit
4 Monate Präsenzdienst – Eine der schlimmsten Zeiten meines Lebens.
Den ganzen Tag nur rumgesessen. Wenn’s mal was zu tun gab, wars Bewegungsfahrt oder irgendeinen dekadenten Offizier zu einer Angelobung oder Weihnachtsfeier zu fahren. Dann 4h im Auto warten und wieder zurück fahren. Komplette Lebenszeitverschwendung.
Sehe nicht wie man da durch einfaches verlängern des “beschissenen” Teils irgendwas erreichen will.
I war damals Grad reingerutscht in den ersten Zug der nur 6 Monate gehabt hat.
Grundausbildung war interessant wenn auch etwas unangenehm. Lag auch daran das ich einfach kein Sportlicher Typ bin und absolut keine Kondition hatte.
Das was ich mit dem Bundesheer noch gut in Erinnerung habe war die Lourdes Soldatenwallfahrt.
Bin hingefahren weil ich einfach mal was sehen wollte. Die Sauferei hat mi dort Ned interessiert.
Abseits dessen war ich Kompanieschreiber und trotz das ich immer meine Arbeit 1 A gemacht habe im ganzen Zug als einer der Ned will bekannt.
Was Schwachsinn war.
Sonst wären es die sinnlosesten 6 Monate meines Lebens.
Das Interessanteste war am Tag 2 mal jeweils Post holen und Post bringen zur Poststelle.
Und ja der ein oder andere Befehl den ich im Auftrag geschrieben habe… was so a Transport von a Leopard 2 mit dem Zug kostet.. oioioi…
Ich fand vor 12 Jahren schon lächerlich und veraltet, dass wir das so regeln, aber die Mehrheit hierzulande sah das halt anders… Frauen einziehen wirds nicht spielen, weil (ironischerweise) vorallem die konservativen Sexisten dagegen wären, gar nicht so sehr die Frauen selbst.
Immer bedenken: Wir sind nicht in Norwegen oder Israel, sondern im konservativen Österreich. Frauen an der Waffe? Was kommt als Nächstes? Frauen hinterm Steuer? /s
Bin zu 100% deiner Meinung. Schon irgendwie hochinteressant. Sich erdreisten über eine Verlängerung des Grundwehrdienstes nachzudenken, jedoch nie an Frauen denken. Aber immer brav einem das Thema Feminismus überall aufs Auge kleben, wenn‘s um Vorteile geht wird laut rumgeschrien und beim Thema Wehrpflicht halten die Trottelweiber den Mund, weil das zwar auch Gleichberechtigung ist, aber halt nicht die, die man wünscht. Auch könnte man die ganzen zusätzlichen Männer heranziehen, die einfach keine Staatsbürgerschaft haben. Leben können sie ja auch hier, warum müssen die sich also nicht an der Wehrpflicht beteiligen?
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Ich finde, da sollte man viel mehr Anziehung schaffen, mit konkreten Sachen wit Gehältserhöhungen und anderen Boni. Noch dazu kommen kulturelle Probleme hinzu, ich habe mich damals umentschieden, weil ich schreckliche “hazing” Geschichten erzählt bekommen habe.
Das man länger rumsitzt und nichts macht? Was ist hier die Logik?
Die Regierung, die Frauen zum Bundesheer einzieht, hat 50% aller Wähler verloren. Deswegen werden auch Pensionen nie gekürzt, Gehälter im ÖD rasiert oder Lehrern ein neues Dienstrecht gemacht.
Deswegen sind bequemerweise auch immer die Ausländer schuld. Unsere Welt ist so einfach.
Sie können auch einfach Frauen einziehen … oder??? ODER????
Warum sitzt jeder beim Bundesheer nur rum? Hab vor ein paar Monaten Wehrdienst gemacht und wir haben bis zum Schluss Übungen gemacht. Haben sogar persönliche Funkausrüstung bekommen und sind mit dem Pandur auf und ab gefahren. Ja die ganzen 3er und 4er Tauglichen waren nicht dabei, die wurden dann halt in die Küche oder zum laubkehren geschickt.
Verlängerung?
Wie wäre es stattdessen auch Frauen zu zwingen. Die Gleichberechtigung kann man durchaus zweiseitig betrachten.
Unpopular opinion:
Eine Verlängerung mit verpflichteten Übungen absolut notwendig, wenn man das Miliz System auch nur irgendwie ernsthaft betreiben und beibehalten will.
Besser wäre noch ein richtiges Berufsheer. Und ich meine besser, nicht billiger.
Es ist halt komplette Verschwendung Junge Männer aus ihrem Zivilleben herauszureissen, ihnen 6 Monate lang das nötigste beizubringen und sie dann, wenn sie langsam brauchbar werden, wieder auf nimmer Wiedersehen ins Zivilleben zu entlassen.
War selber noch 8 Monate in einer “kämpfenden” Einheit – kann man sich sparen. Was wir in 8 Monaten “gelernt” und geübt haben, kannst auch locker in 6 machen.
Ist einfach nur einer Frage wie effektiv, effizient und konsequent die Ausbildung ist.
Wann die Hälfte der Gerätschaften / Fahrzeuge hinich / für 3 Monate in der Werkstatt ist, ist kein Wunder dass die Ausbildung länger dauert.
Wenn man schon dabei wäre:
Mir und vielen anderen wäre es wesentlich lieber, wenn man sich das System wie in der Schweiz ausdenkt. 2 Monate Rekrutenschule und dann jährlich Miliz.
Ja sicher. Falls Russland eine Armee aus 10000 Soldaten 50 Panzer und 50 Flugxeuge schicken würde, wären 9-12 Monate Grundwehrdienst sicherlich entscheident lol.
Mindestens 1 Jahr, danach alle spätestens alle zwei Jahre verpflichtend Milizübungen.
Erhöhen des Maximalalters, in dem man für die Verteidigung eingezogen werden kann auf 65.
Erhöhen des Militäretats auf mindestens 2%.
Alle untauglichen aus psychologischen Gründen kommen zu einem Ersatzarbeitsdienst zum Bau von Bunkern, ähnlich wie in der Schweiz, dazu Verteidigungsanlagen.
Alle körperlich untauglichen müssen mehr Steuern als Ausgleich zahlen.
Nach der Dienstzeit wird bei Ämtern und anderen staatlichen oder staatsnahen Einrichtungen, eine Priorisierung je nach Rang eingeführt.
Die Parallelität von Beamtenrängen und militärischen Rängen wird wieder eingeführt.
Wir könnten auch gleich Leute zum Straßenteeren zwangsverpflichten, wenn wir schon dabei sind.
Das ganze Bundesheer gehört von Grund auf reformiert. Die ganze momentane Diskussion is völlig entbehrlich. Dort ein paar Millarden reinstecken da ein paar Panzer kaufen und junge Männer bisschen länger zum Sklavendienst heranziehen dann wirds schon passen und dan können wirs wieder für die nächsten zwanzig Jahre verkommen lassen. Man müsste sich viel mehr darum kümmern ein wirklich einsatzfähiges,gut ausgerüstetes Berufsheer zu schaffen. Und die ganzen Leute denen so einer auf die Wehrpflicht abgeht sollen mir mal erklären warum die mächtigste Armee der Welt seit 50 Jahren ohne Wehrpflicht auskommt aber das in Österreich nicjt möglich is.
Alle Kollegen die ich kenn die den GWD gmacht haben, haben den als absolut sinnbefreit empfunden.
Man wird zamgeschrien, beigebracht bekommt ma auch nix und die meisten chillen ihre basis weil nix zu tun is oder weil’s theoretisch untauglich sand
Is a super verein..
Also Dienst verlängern seh ich als nicht-Involvierter eher unnötig
Aber ich würd’s befürworten dass jeder eingezogen wird, egal welches Geschlecht
(wobei ich hier ja die befürchtung hab dass die Weiblichkeiten kategorisch einfach nur als Tippsen in der Verwaltung landen aber des is a anderes Thema)
Das ist Gehirnwixerei. Frauen einziehen ist per Verfassung verboten. Egal was man aus moralischer Sicht darüber denkt.
2012 beim Heer gewesen.
2 Monate Grundausbildung – Sau coole Zeit
4 Monate Präsenzdienst – Eine der schlimmsten Zeiten meines Lebens.
Den ganzen Tag nur rumgesessen. Wenn’s mal was zu tun gab, wars Bewegungsfahrt oder irgendeinen dekadenten Offizier zu einer Angelobung oder Weihnachtsfeier zu fahren. Dann 4h im Auto warten und wieder zurück fahren. Komplette Lebenszeitverschwendung.
Sehe nicht wie man da durch einfaches verlängern des “beschissenen” Teils irgendwas erreichen will.
I war damals Grad reingerutscht in den ersten Zug der nur 6 Monate gehabt hat.
Grundausbildung war interessant wenn auch etwas unangenehm. Lag auch daran das ich einfach kein Sportlicher Typ bin und absolut keine Kondition hatte.
Das was ich mit dem Bundesheer noch gut in Erinnerung habe war die Lourdes Soldatenwallfahrt.
Bin hingefahren weil ich einfach mal was sehen wollte. Die Sauferei hat mi dort Ned interessiert.
Abseits dessen war ich Kompanieschreiber und trotz das ich immer meine Arbeit 1 A gemacht habe im ganzen Zug als einer der Ned will bekannt.
Was Schwachsinn war.
Sonst wären es die sinnlosesten 6 Monate meines Lebens.
Das Interessanteste war am Tag 2 mal jeweils Post holen und Post bringen zur Poststelle.
Und ja der ein oder andere Befehl den ich im Auftrag geschrieben habe… was so a Transport von a Leopard 2 mit dem Zug kostet.. oioioi…
Ich fand vor 12 Jahren schon lächerlich und veraltet, dass wir das so regeln, aber die Mehrheit hierzulande sah das halt anders… Frauen einziehen wirds nicht spielen, weil (ironischerweise) vorallem die konservativen Sexisten dagegen wären, gar nicht so sehr die Frauen selbst.
Immer bedenken: Wir sind nicht in Norwegen oder Israel, sondern im konservativen Österreich. Frauen an der Waffe? Was kommt als Nächstes? Frauen hinterm Steuer? /s
Bin zu 100% deiner Meinung. Schon irgendwie hochinteressant. Sich erdreisten über eine Verlängerung des Grundwehrdienstes nachzudenken, jedoch nie an Frauen denken. Aber immer brav einem das Thema Feminismus überall aufs Auge kleben, wenn‘s um Vorteile geht wird laut rumgeschrien und beim Thema Wehrpflicht halten die Trottelweiber den Mund, weil das zwar auch Gleichberechtigung ist, aber halt nicht die, die man wünscht. Auch könnte man die ganzen zusätzlichen Männer heranziehen, die einfach keine Staatsbürgerschaft haben. Leben können sie ja auch hier, warum müssen die sich also nicht an der Wehrpflicht beteiligen?
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