LiveLiveticker: Schweiz – Luxemburg –

Doppelpack von Ruben Vargas – die Schweiz führt mit 3:0

Schweiz

Schweiz

2 : 0

Luxemburg

Luxemburg

34. Minute

Es sind zwar erst 30 Minuten gespielt, aber die Prognose ist trotzdem nicht mehr allzu gewagt: Nach acht sieglosen Spielen in Serie wird die Schweiz heute mal wieder als Sieger vom Platz gehen. Aber: Das haben sich wohl auch die deutschen Nationalspieler am Sonntag gedacht – und dann stand es gegen Italien am Ende 3:3.

29. Minute

Dann kommt die Schweiz mal wieder zu einem geordneten Angriff – und schon steht es 3:0. Wieder ist Vargas der Torschütze. Er hat ein bisschen Glück, dass sein Ball noch abgefälscht wird und so im Netz landet. Wird ihn am Ende aber nicht gross stören: Es ist sein erster Doppelpack für die Schweiz.

26. Minute

Noch ein Freistoss für die Gäste. Der segelt zwar weit über die Grundlinie und es gibt Abstoss. Aber es zeigt auch: Die Schweizer sind seit dem 2:0 nicht mehr ganz so dominant und überlegen. Man könnte auch sagen: Luxemburg spielt – nach 15 Minuten Verspätung – doch noch mit.

24. Minute

Die erste Chance für Luxemburg. Nach einem Freistoss steht Korac völlig frei für Mvogo. Der pariert den Kopfball und sieht als einziger Spieler in der Schweizer Verteidigung gut aus in dieser Aktion. Da hat die Zuteilung gar nicht funktioniert.

24. Minute

Blondel wird von seinem Gegenspieler unsanft von den Füssen gerempelt. Auf der Tribüne beschweren sich ein paar Zuschauende über die harte Gangart des Luxemburgers. Aber Blondel bringt das natürlich nicht aus der Ruhe. Der ist von den Spielen mit seinem Club, den Boca Juniors in Argentinien, ganz anderes gewöhnt.

20. Minute

Ach ja, Luxemburg spielt hier übrigens auch noch mit. Doch die erste Ecke der Gäste ist maximal ungefährlich. So wird das jedenfalls nichts mit einer weiteren Überraschung der – wie Gökhan Inler sagen würde – «Luxemburgerli».

15. Minute

Embolo erzielt das vermeintliche 3:0, aber der Schiedsrichter-Assistent hebt – völlig zurecht – die Fahne. Schade für Embolo, allerdings wird auch der Stürmer merken, dass er heute so viel Platz hat wie sonst eigentlich nie. Für den Stürmer ist es jetzt schon eine starke Reaktion nach der blassen Partie in Belfast. Und das nur, weil Andi Zeqiri sich verletzt hat und heute nicht spielen kann.

16. Minute

Murat Yakin steht an der Seitenlinie und wird sich vielleicht denken «Ich weiss nicht, was euer Problem ist». Nachdem die Schweiz im letzten Spiel 90 Minuten lang kaum mal eine Chance hatte, hat sie hier schon nach einer Viertelstunde zwei Tore erzielt. Ein nahezu perfekter Start für das Team. Jetzt wird es aber darum gehen, das Tempo beizubehalten und sich weitere Chancen zu erspielen.

10. Minute

Der Gefoulte tritt gleich selbst an. Und wir erinnern und alle noch, wie Embolo zuletzt in Serbien einen wichtigen Elfmeter für die Schweiz verschossen hat. Dieses Mal macht er es besser und trifft fast schon aufreizend locker in die rechte Ecke.

11. Minute

Elfmeter für die Schweiz, Embolo wird im Strafraum gefoult.

9. Minute

Jetzt hat man gesehen, was Murat Yakin sich unter «Konsequenz» und «Effizienz» vorstellt. Luxemburg kann den Ball nur ungenügend klären. Sow spielt auf die linke Seite, wo Muheim seinen Gegner mit einem kleinen Wackler abschüttelt und in die Mitte flankt. Da steht dann Vargas und erzielt mit dem ersten Torschluss das 1:0.

7. Minute

Die Schweizer Fankurve steht da, wo normalerweise die Fans des FC St. Gallen stehen. Und der Unterschied könnte nicht grösser sein – nicht nur wegen der unterschiedlichen Fahnen. Im Stadion ist es relativ ruhig und es erinnert fast ein bisschen an die guten alten Corona-Geisterspiele. Ganz so schlimm ist es zwar nicht, aber man kann die Rufe der Spieler doch ganz gut verstehen.

5. Minute

Was man ebenfalls schon in den ersten Minuten erkennen kann: Djibril Sow lässt sich in der Spieleröffnung immer wieder tief fallen, um den Ball von der Abwehr zu übernehmen und weiterzuverteilen.

3. Minute

Geht ganz gut los hier. Die Schweiz mit einer ersten guten Seitenverlagerung. Das können die Gäste zu einer Ecke klären. Und dann verpasst Sierro in der Mitte einen Kopfball, den er in Belfast noch verwandelt hat. Mit etwas mehr Glück könnte es hier schon 1:0 für die Schweiz stehen. Aber eben: «könnte».

1. Minute

Das nenne ich mal einen steilen Aufstieg: Vor wenigen Wochen wussten die meisten Schweizer nicht mal, dass es einen Fussballer namens Stefan Gartenmann mit einem Grossvater aus dem Thurgau gibt. Heute bestreitet dieser 28-Jährige sein zweites Länderspiel und tritt in der Mitte der Dreierkette sogar als Abwehrchef auf. Respekt!

Spielstart

Die Partie läuft!

Kurzer Blick auf die Ränge des St. Galler Stadions: Es sind so viele Menschen gekommen, wie man das bei einem Testspiel im März an einem Dienstagabend gegen einen Gegner wie Luxemburg erwarten darf. Viele Plätze sind leer!

Die Teams betreten den Rasen und machen sich bereit für die Hymnen. Was bei der Schweiz auffällt: Ricardo Rodriguez führt das Team als Captain auf den Rasen. In Belfast war es noch Embolo mit der Binde am Arm. Bei beiden Spielern hatte es übrigens am Montag noch so geklungen, als würden sich gar nicht in der Startelf stehen. Aber das hat Yakin sich offensichtlich nochmal anders überlegt.

Nationaltrainer Murat Yakin äussert sich vor dem Anpfiff zu den Plänen für den heutigen Abend: «Wir wollen druckvoll spielen, uns die nötigen Chancen erarbeiten und natürlich auch Tore erzielen.» Der Trainer erhofft sich dabei viel von den beiden Aussenspielern Blondel und Muheim, die über die Seiten Druck aufbauen sollen, um das Zentrum des Gegners zu umspielen und so zu Chancen zu kommen.

Murat Yakin nutzt die Gelegenheit für den zweiten Teil seines «Castings» und mischt das Schweizer Team munter durch. Mvogo im Tor hatten wir schon besprochen, neben ihm stehen auch Lucas Blondel, Eray Cömert, Miro Muheim und Djibril Sow neu in der Startformation. Für Sow ist es das erste Länderspiel seit dem Oktober 2023.

Was durchaus überrascht: Yakin stellt nicht nur das System um und spielt mit einer Dreierkette. In der Abwehr erhält Neuling Stefan Gartenmann erneut den Vorzug. Albian Hajdari und Aurèle Amenda sitzen vorerst auf der Bank.

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